17.09.2008

25.Sonntag im Jahreskreis A - 21.09.2008

(Fortsetzung)

Die Zuhörer Jesu kannten das Problem ebenfalls. Vielleicht waren einige selbst davon betroffen, oder Freunde von ihnen. Das Leben schenkte diesen Menschen nichts. Die Zeit der Traubenlese aber war eine gute Zeit, eine fast fröhliche Zeit, auch für die Tagelöhner. Es gab überall Arbeit.

Es war ähnlich unserer dankbaren Stimmung bei Erntedank. Weinberge gab es fast überall, denn Wein war in einfacher Qualität nicht nur haltbares Alltagsgetränk, sondern auch Medizin. So goß man damals Öl und Wein in Wunden, um sie zu desinfizieren, wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter belegt.

Die Weinberge gehörten oft Gutsherren, die die Routine-Aufgaben

an Verwalter abgegeben hatten. Auch ausländische Investoren gab es damals schon, die Weinberge besaßen oder mit Wein handelten. Üblich war ein 12-Stunden-Arbeitstag von morgens 6 Uhr bis abends 6 Uhr, wobei der Hinweg vom Marktplatz zum Weinberg als Arbeitszeit angerechnet wurde. Ebenso üblich war, dass der Tagelöhner nicht nach Stunden bezahlt wurde, sondern pro Tag, wie die Bezeichnung Tagelöhner es auch nahelegt. Von daher lag es sehr im Interesse der Arbeitgeber, ihre Arbeitskräfte bereits morgens um 6 Uhr - damals sagte man: zur ersten Stunde - einzustellen. So bekam man mehr Arbeitskraft für sein Geld. Das Anwerben weiterer Arbeiter später am Tag war so eher die Ausnahme.

Wer als Tagelöhner also nicht schon am frühen Morgen in Arbeit kam, der hatte schlechte Karten und konnte nur hoffen, dass Arbeitgeber sich bezüglich des Arbeitsaufwandes verkalkuliert hatten und doch noch weitere Helfer für die dringend nötigen Erntearbeiten brauchten. In der vagen Erwartung besserer Erfolgsaussichten gingen viele Tagelöhner dann zum nächsten Ort und warteten geduldig Stunde um Stunde.

Auch die Höhe des Tageslohnes war damals allgemein gleich.

Es gab einen Denar pro Tag. Damit konnte auch eine große Familie gut einen Tag auskommen. Für einfache Verpflegung der Helfer während der Arbeit war gesorgt; die Arbeiter durften sich auch an Trauben sattessen. Wer keine Arbeit hatte, musste allerdings sehen, wie er irgendwie während der Wartezeit an etwas Verpflegung kam, was zusätzliche Kosten verursachen konnte. Die Arbeitgeber suchten sich natürlich zuerst die ihrer Meinung nach stärksten Männer aus dem großen Angebot des Marktplatzes aus. Man wollte ja möglichst viel Leistung bekommen, nicht anders als heutzutage auch. Für die kränklichen und älteren Arbeiter war das zusätzlich demütigend.


Wenn nun Jesus sein heutiges Gleichnis damit beginnt, dass es mit dem Himmelreich ist wie mit dem Geschehen um die Ernte im Weinberg, dann spitzen seine Zuhörer die Ohren. Sie denken sich: Was kann Jesus uns da schon Neues erzählen? Wir wissen selbst genau, wie der Hase läuft. - Jesus aber verändert den üblichen Ablauf in seinem Beispiel sehr schnell.

Das fängt schon gleich am Anfang an: Der Gutsherr persönlich erscheint auf dem Marktplatz, nicht etwa sein Verwalter. Ein vornehmer Gutsbesitzer als Frühaufsteher – ein fast aben-

teuerlicher Gedanke damals! Wir können uns die überraschten Gesichter der Zuhörer Jesu gut vorstellen.

Und wer waren die Zuhörer? Jetzt sind wir es vielleicht, die überrascht sind. Es heißt ausdrücklich, dass Jesus dieses Gleichnis seinen Jüngern erzählte. Er richtet sich also an Menschen, die ihm schon nachfolgen, so wie Sie und ich.


Gläubige Christen brauchen aber offensichtlich immer wieder eine Nachhilfestunde Jesu in Sachen Glauben. Unmittelbar vor unserer heutigen Bibelstelle ist es ausgerechnet Petrus, der (in Mt 19,27) fragt: „Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?“

Das ist die Frage, die sehr viele Christen immer wieder beschäftigt: Was werde ich dafür bekommen? Ein Leben lang halte ich mich an die Gebote und verzichte auf manche Gelegenheit, mir das Leben bequemer zu machen. Ich spende – wie heute für die Caritas-, ich engagiere mich in der Pfarrei, ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst, ich bete.

Also bin ich auch so etwas wie ein Arbeiter der ersten Stunde, der im Weinberg des Herrn arbeitet und sich dabei manchmal ganz schön abrackern muss. Da interessiert mich natürlich schon, was ich dafür bekomme. Was habe ich nach meinem Tod davon? Rechnet Gott mir meinen Fleiß, meinen Verzicht und meine Geduld auch wirklich an? - Mit anderen Worten: Rentiert sich mein Einsatz überhaupt?


Hier genau setzt Jesus mit dem heutigen Gleichnis an. Er belehrt uns über die besonderen Spielregeln im Himmel. Es heißt: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer…“ -

Die Geschichte, die dann folgt, ist uns allen wohlbekannt. Aber einfacher wird sie dadurch nicht. Mit den ersten Arbeitern schließt der Gutbesitzer noch eine Art Arbeitsvertrag mit der Lohngarantie von einem Denar. Damit sind sie alle einverstanden, alle gehen mit ihm in den Weinberg. Mit den später hinzu kommenden Arbeitern um 9 Uhr, um 12 Uhr und um 15 Uhr vereinbart er keinen bestimmten Lohn. Er sagt nur: „Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.“

Interessant ist, dass er sogar um 17 Uhr, nur eine Stunde vor Schluss, noch einige Arbeiter anwirbt. Ein solches Verhalten konnte sich in der Praxis damals kaum ein Arbeitgeber leisten. Es fällt aber auch auf, dass der Gutsbesitzer mit diesen Arbeitern der letzten Stunde sogar ein kurzes Gespräch führt: „Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!“

Da ist keine Rede mehr von der Höhe des Lohnes. Die mutlosen Arbeitslosen sind einfach nur froh, dass sie auch eine Chance bekommen und gehen mit.


Damit ist der erste Teil des Gleichnisses beendet. Im zweiten Teil wird es so richtig spannend. Der Gutsbesitzer gibt seinem Verwalter jetzt ganz detaillierte Anweisungen. Das ist ungewöhnlich genug, denn der macht schließlich schon jahrelang seinen Job. Aber was er ihm sagt, ist noch ungewöhnlicher: Er soll mit den zuletzt Gekommenen beginnen bei der Auszahlung des Lohnes. Jeder von ihnen bekommt den vollen Tageslohn von einem Denar. Die überglücklichen Gesichter sehen wir sicher vor uns! Eine Riesensorge ist von ihnen abgefallen. Manche wissen sicher im ersten Moment gar nicht, wie ihnen da geschieht. Sie sind gerettet – was für ein unglaubliches Glück!


Die Erwartungshaltung bei Hörern des Gleichnisses ist nun ebenso groß wie bei den Arbeitern der ersten Stunde: Wenn die da schon so viel kriegen, obwohl sie so wenig geleistet haben, was werde ich da wohl bekommen? - Doch dann kommt der Schock. Als die ersten Arbeiter an der Reihe sind, bekommen sie alle auch nur einen Denar. Das gibt lange Gesichter! Und nicht nur das, denn es heißt im heutigen Evangelium: „Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren…“

Das lassen sie sich nicht bieten! Sie beschweren sich: Das ist einfach ungerecht! Wir haben in der brütenden Hitze stundenlang geschuftet und bekommen trotzdem nicht mehr. So haben wir nicht gewettet, Herr Gutsbesitzer! Wir wollen mehr Geld!


Jetzt wird es im Gleichnis Jesu erst so richtig spannend, und die Jünger werden sicher mit offenem Mund den Worten Jesu gelauscht haben, so sprachlos waren sie. Jesus erzählt, dass der Gutsbesitzer nichts anbrennen lässt. Er kontert sofort, und zwar in aller Heftigkeit. Vor versammelter Mannschaft greift er sich einen der Wort-

führer heraus und hält ihm eine Standpauke, die sich gewaschen hat: „Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?“

Unsere Übersetzung drückt das noch sehr vornehm aus. Eigentlich sagt der Gutsherr wörtlich übersetzt noch schärfer: Verschwinde mit deinem Anteil und geh! Komm mir nicht mehr unter die Augen! Kümmere dich um deine eigenen Ange-

legenheiten! Das ist Klartext, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Anstelle von „bist du neidisch“ sollte man auch genauer übersetzen. Wörtlich heißt es: Ist dein Blick böse?


Darum geht es Jesus. Es geht um den bösen Blick. Der ist für das Himmelreich völlig untauglich. Dieser Blick auf den anderen ist es, der die Menschen immer wieder in Katastrophen stürzt. Immer wieder schildert auch die Bibel, wie Menschen so vom Neid zerfressen werden, dass sie furchtbare Dinge tun, so wie Kain, der seinen Bruder Abel erschlug. So zählt man den Neid mit gutem Grund zu den klassischen sieben Todsünden. Er ist wie ein ekliges Eitergeschwür, dass sich immer weiter ausbreitet, meistens sogar unter dem Vorwand der Gerechtigkeit. Was für ein Etikettenschwindel!


Gerecht wollen es die ersten Arbeiter im Weinberg haben, und Gerechtigkeit erwarten wir auch im Leben. Unsere Gerichtsverfahren werden mehr und mehr, denn immer mehr Menschen ziehen vor Gericht, um ihr gutes Recht einzuklagen. Das ist auch in Ordnung so, damit niemand durch Machenschaften anderer einen großen Schaden erleiden muss. Doch wer Gerechtigkeit vom Herrn verlangt, der sollte sich erst einmal selbst prüfen. Will ich wirklich Gerechtigkeit? Gerechtigkeit weltweit?

Will ich gerechterweise mein Einkommen zu einem Drittel abgeben und selbst am Existenz-Minimum leben, wie andere das ihr Leben lang aushalten müssen? Will ich denen in der 3.Welt, die in Gefahr sind, wegen bei uns geradezu lächerlichen Krankheiten zu sterben, mit aller Kraft und meinem Geld helfen?

Will ich aus Gerechtigkeitsgründen darum beten, auch mit schwerer Krankheit belastet zu werden wie viele, die das Kreuz des Schmerzes tragen müssen?

Will ich wegen der Gerechtigkeit meinen Job aufgeben, weil wir als Paar Doppelverdiener sind, während junge Leute jahrelang in der Warteschleife sind, um vielleicht gerade meinen Job zu bekommen? Will ich dafür kämpfen, dass die Afrikaner, die unter Einsatz ihres Lebens in kleinen, überfüllten Booten nach Europa kommen, ihre Chance bekommen, dem Elend zu entfliehen?

Sie sind Kinder Gottes, wie Du und ich! - Das ließe sich beliebig und sehr unangenehm fortsetzen. - Gerechtigkeit? Wollen wir wirklich Gerechtigkeit? Seien wir vorsichtig und sehr, sehr leise mit dem Ruf nach Gerechtigkeit! Er könnte uns im Halse steckenbleiben!


In seinem Gleichnis vom Himmelreich erinnert uns Jesus daran. Es ist, als wollte er uns eindringlich warnen: Verlangt von Gott um Himmels willen keine Gerechtigkeit für euch! Seid ihr so sicher, dass ihr wirklich so gut abschneidet, wenn es nur knallhart nach Schema zugeht bei Gott?

Glaubt ihr wirklich, ihr hättet euch den Himmel verdient? Glaubt ihr wirklich, ihr könntet mit Gott schlaue Geschäfte machen? Vielleicht tausend Gebete für einen Platz im Himmel? Oder zweitausend? Oder…? Jesus ermahnt uns, dass wir unseren engstirnigen Tunnelblick aufgeben. Bei diesem Blick sieht man nicht wirklich klar, was um einen herum geschieht. Man sieht immer nur den Bildausschnitt direkt vor einem, alles andere ist verschwommen.


Mit diesem Gleichnis mahnt Jesus gerade diejenigen, die zu den fleißigen Arbeitern im Weinberg Gottes gehören: Hört auf mit euren Himmels-Berechnungen! Hört auf mit dem Schielen nach anderen! Es ist eine Beleidigung Gottes, was ihr da treibt. Ihr unterstellt ihm, so zu rechnen wie ihr auf der Erde. Seid froh und glücklich, dass dies im Himmel nicht so ist!

Gott ist eben nicht ungerecht! Seine Gerechtigkeit hat aber eine andere Grundlage als die irdische. Bei ihm kommt noch vor der Gerechtigkeit die göttliche Barmherzigkeit und die Überfülle seiner Liebe. Wenn ihr euren bösen Blick mal ablegt, dann seht ihr das auch. Der Blick Gottes ist voller Liebe und Zärtlichkeit, voller Güte und Sorge um seine geliebten Menschenkinder. Dann seht ihr auch, dass Gott in seiner unergründlichen Güte jedem das schenkt, was er braucht, den einen Denar des Lebens, den Denar des ewigen Lebens!

Jetzt weißt du, wie es sich rentiert, mit dem Herrn in seinen Weinberg mitzugehen. Denn das ist auch klar: Wer nicht mitgehen will, wer dankend abwinkt, der ist auch nicht bei der Lohnauszahlung dabei. Traurig ist nur, wenn da welche sind, die wie im Gleichnis bisher von niemandem zur Arbeit angeworben wurden. Trainieren wir unseren Blick und geben unseren Kollegen auf den Marktplätzen der Welt den Tipp: Kommt mit uns in den Weinberg des Herrn. Es lohnt sich!


Natürlich ist das nicht immer leicht für uns, den Blick zu trainieren. Aber wir trainieren ja auch unseren Körper. Wir halten uns fit. Trainieren wir doch einfach auch unser Auge! Lernen wir, auf Gott zu blicken! Wenn wir das einüben, dann sehen wir nicht mehr Menschen, die nach einem langen Leben ohne Gott in letzter Stunde kommen und nun auch in den Weinberg dürfen. Dann sehen wir nicht mehr Menschen, die irgendjemand etwas wegnehmen.

Mit dem Himmelsblick finden wir solche Gedanken bestenfalls kindisch. Mit dem Himmelsblick haben wir Besseres zu tun: wir stimmen jauchzend mit ein in den himmlischen Jubelchor!

Wir klatschen stürmischen Beifall bei der Ankunft von jedem verlorenen Sohn, der heimgefunden hat. Schließlich ist er unser Bruder, schließlich ist sie unsere Schwester, geliebtes Kind des barmherzigen Vaters, genau wie wir. Nun bleibt auch dieser Platz im Himmel nicht leer. Gott sei Dank! Amen.




Materialien zum Caritas-Sonntag am 21. oder 28.September 2008, auch Predigtvorschläge (Gottedienst-Bausteine pdf)

>>> Rechtsklick!

Prediger des Papstes zum 25.So A >>> Rechtsklick!

Predigt Prof.Dr. Stefan Kobloch >>> Rechtsklick!

Bibel-Hauskreis zum 25.Sonntag A >>> Rechtsklick!

Bibelstellen online (Lutherbibel) >>> Rechtsklick!

Bibelstellen online - verschiedene Bibelausgaben >>> Rechtsklick!

Hier können Sie selbst die Glocken läuten! >>> Rechtsklick!



Geht ein Mann in eine Metzgerei und sagt: „Ich hätte gerne

500 Gramm Leberwurst. Aber bitte von der groben, fetten!"

Darauf der Metzger: „Tut mir leid, die hat heute Berufsschule!"


Das kleine Fritzchen wird von der Mutter zum Pfarrer geschickt,

Gartenblumen für den Kirchenschmuck abgeben.

Sie ermahnt den Kleinen noch: „Sage auch schön ‚Gelobt sei

Jesus Christus’, wenn der Pfarrer die Türe öffnet!“

Wieder daheim angekommen, fragt die Mutter ihren Sohn:

„Na, hast du auch schön ‚Gelobt sei Jesus Christus’ gesagt?“

Die Antwort des kleinen Mannes war: „Es war nur die Köchin da,

und da hab ich natürlich gesagt: ‚Gegrüßet seist du, Maria’ .“


Aus Schulaufsätzen:

-Eine katholische Schwester kann nicht austreten, da sie zeitlebens im Kloster leben muss.

-Die Periode der Königin Elisabeth dauerte 30 Jahre.

-Alle Welt horchte auf, als Luther im Jahre 1517 seine 95 Prothesen an die Schloßkirche zu Wittenberg schlug.

In eigener Sache:

Meine beiden letzten Kommentare im „PREDIGTGARTEN“ haben einigen Wirbel ausgelöst, wie mir von einem Insider zugetragen wurde. Einige bischöfliche Bürokraten wurden aufgeschreckt, besonders im Ordinariat L....... Natürlich kann ich gut nach-

vollziehen, dass man möglichst wenig Unruhe will. Kritische Infos sind zuweilen lästig und stören den schnellen Graswuchs …

Die interne Statistik-Funktion meiner Seite zeigt jedoch das enorme Interesse meiner Leser an solchen Hintergrund-Informationen bzw. Kommentaren. Normalerweise werden meine Montags-Artikel von ca. 300 Besuchern angeklickt, bei den beiden letzten Kommentaren waren es jeweils mehr als 1.000 Leser. Die wöchentlichen Predigtanregungen finden übrigens durchschnittlich 830 Leser.

Allen dafür vielen Dank, auch denen, die mir deswegen geschrieben haben! Ihr Predigtgärtner


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