30.12.2010

Kapuzinerschläue

(Fortsetzung)
Nach geraumer Zeit nähert sich der Fahrkartenkontrolleur. Als dieser die Fahr-
karten im Nebenabteil kontrolliert, erheben sich die beiden Kapuziner in aller Seelenruhe, verlassen ihr Abteil, gehen gemeinsam auf die nächste Toilette, verschließen die Tür, und es erscheint das rote Licht: „Besetzt!“ - Der Kontrolleur kontrolliert die Fahrkarten der beiden Franziskaner, setzt seinen Weg fort, sieht das rote Besetzt-Schild, kopft an die Toilettentür und ruft: „Fahrkarte bitte!“
Unterhalb der Tür wird eine Fahrkarte durchgeschoben, der Kontrolleur knipst die Karte durch, schiebt sie wieder zurück und ruft „Gute Fahrt noch!“ – Aus dem Innern der Toilette erklingt: „Vergelt’s Gott!“ - Verblüfft schauen die beiden Franziskaner drein…
Der Kongress ist beendet und die Teilnehmer reisen wieder ab. Und wie kann es anders sein: Dieselben Franziskaner und Kapuziner finden sich im gleichen Zugabteil wieder. Inspiriert nach den Vor-
trägen und Referaten des Kongresses ist man diesmal noch schneller beim Thema: „Wer sind die wahren Söhne des heiligen Franziskus?“
Nach kurzer Zeit stellt sich im Gespräch heraus: Die beiden Franzis- kaner reisen diesmal nur mit einer Fahrkarte, aber die beiden Kapu- ziner haben erst gar keine Fahrkarte mehr gekauft (ätsch!).
Wiederum sind die beiden Franziskaner pikiert, müssen sie doch einmal mehr eingestehen, wer in Sachen franziskanische Armut die Nase vorn hat. Umso spannender diesmal die Frage: Wie machen es die beiden Kapuziner ohne Fahrkarte (denn den Trick mit der einen Fahrkarte wollen anscheinend diesmal die beiden Fran-
ziskaner anwenden)?
Nach geraumer Zeit nähert sich der Fahrkartenkontrolleur. Unruhig rutschen die beiden Franziskaner auf ihren Sitzen hin und her – denn einerseits wird es Zeit, zur Toilette zu gelangen, andererseits wollen sie den Trick, den die Kapuziner diesmal im Schilde führen, nicht verpassen. Als der Kontrolleur die Fahrkarten im Nebenabteil kontrolliert, hilft es alles nichts: Die beiden Franziskaner erheben sich, verlassen das Abteil, gehen gemeinsam auf die nächste
Toilette, verschließen die Tür von innen, und es erscheint das rote Licht „Besetzt!“
Und die beiden Kapuziner? - Diese erheben sich in aller Seelenruhe, gehen zur besagten Toilette der beiden Franziskaner, klopfen an die Tür und rufen: „Fahrkarte bitte!“ - Und verschwinden dann logischerweise mit dieser auf der übernächsten Toilette…

Vielen Dank an Frau Kupczak für die freundliche Abdruckgenehmigung!
Restexemplare des Büchleins sind übrigens für 3,-- Euro + Porto erhältlich bei: „LUKAS 14“ – www.lukas14.de
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29.12.2010

2. Sonntag nach Weihnachten - 02.01.2011

(Fortsetzung)

Manche führen überall das große Wort, doch eigentlich könnten sie sich ihre Worte sparen. - Mit anderen Worten: Wer die jeweiligen Wortführer genauer kennt, der weiß, dass oft genug viele ihrer großen Worte nur Schall und Rauch sind.
Sogar das feierliche JA-Wort vor dem Traualtar gilt bei immer mehr Paaren nur noch für die guten Zeiten, denn die schlechten Tage will oder kann man häufig nicht mehr gemeinsam durchleiden.
Ja, wir sind halt keine Kinder mehr. Wir wissen, wie der Hase läuft. Wir wissen, dass viele schöne Worte nur geheuchelt sind oder nur abwimmeln sollen, damit Ruhe ist. Das z.B. ist schnell von Eltern gesagt: Ja, mein Kind, vielleicht machen wir das morgen – im Mo-
ment habe ich leider keine Zeit!
Worte können froh machen, aber Worte können auch jemanden fertig machen, können jemanden ins Abseits stellen, jemanden zum Schweigen bringen. Also sind wir aus langer Erfahrung skeptisch geworden gegenüber Worten.

Im Evangelium geht es auch um das Wort. Es ist nur ein Wort, das Wort, das Wort Gottes. Alles das, was wir so über Worte von Menschen wissen, hat mit dem Wort Gottes ungefähr so viel zu tun wie eine kleine Nuss-Schale, auf dem offenen Meer treibend, mit einem Ozean-
riesen. Vergessen wir jetzt alles, was wir über Menschenworte im Kopf haben. Vergessen wir alles, was sich an Bedenken und Erfahrung in uns meldet. Ein einziges Wort, ein einziger Gedanke genügt – und alles, was Gott will, das geschieht so wie er es will. Sofort zu Beginn der Heiligen Schrift zeigen uns die Aussagen über die Schöpfungsgeschichte, was ein Wort Gottes bewirkt: „Und Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.“ - Gottes Machtwort schenkt Licht, Gottes Wort schenkt Leben in ganz großem Stil. Ohne sein Wort läuft gar nichts, würde man heute wohl sagen. Bei jedem weiteren Schritt der Schöpfungsgeschichte heißt es im biblischen Text immer genau gleich: „Gott sah, dass es gut war.“
Gottes Wort ist Ausdruck seiner unbegreiflich großen Liebe. Was Gott damit in Bewegung setzt, ist einfach nur gut. Kein Haken, keine Hintertür, keine Doppeldeutigkeit – es ist einfach nur gut.
Gut – das heißt: genau so, wie von Gott gewollt, genau so gut wie Gott. Ja, das Wort ist sogar identisch mit dem, der es ausspricht.
So heißt es im heutigen Evangelium: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ - Wenn Gott uns sein Wort gibt, dann schenkt er uns sich selbst.

Heute geht es im weihnachtlichen Evangelium des Johannes, der selbst Jünger Jesu und Augenzeuge seiner Taten war, ganz genau darum. Weihnachten heißt: Gottes Leben und Gottes Licht kommt leibhaftig zu den Menschen. Gott liebt seine Menschen so sehr, dass wir ihn selbst empfangen dürfen. An Weihnachten kommt er selbst in seinem Sohn zu uns, und er leuchtet in unserer Finsternis.
Für den Begriff „das Wort“ steht im griechischen Original übrigens das Wort „Logos“. Darin erkennen wir unseren Begriff „logisch“ wieder, der auch in Begriffen wie Biologie oder Theologie enthalten ist. Er bedeutet so viel wie Sinn, Wort, Kraft oder Tat. Und das bedeutet: An Weihnachten geht es um eine ganz tiefe Wahrheit, um die Offenlegung von etwas, was uns bisher verborgen geblieben war. Es geht wirklich um die ganz große Sinn-Frage, um die Frage, was die ganze Schöpfung für einen Sinn hat und was die Welt im Innersten zusammenhält.
Da ist kein sinnloser Zufall, kein Urknall, weil halt gerade mal so eben einen Moment lang eine gigantische Menge Energie da war, die sich dann netterweise in der Evolution auch irgendwann in Menschen verwandelte. Nein, sagt die Bibel: Gottes Liebe ist es, die all das veranlasst hat und lenkt.
Wirklich alles ist in Gottes Hand. Und an Weihnachten ist dieser Gott uns in seinem Sohn ganz, ganz nahe gekommen. Kein Gott wie ein eingefleischter, alter Junggeselle, fern und realitätsfremd, sondern als Mensch hat er sich eingefleischt, ist in Jesus in Fleisch und Blut übergegangen, hat für uns Hand und Fuß bekommen.
Doch Johannes und die ersten christlichen Gemeinden mussten in den Jahrzehnten nach Jesu Tod und Auferstehung auch enttäuscht erleben, dass die Finsternis in den Herzen vieler Menschen das hell leuchtende Licht für sich ablehnte. Wörtlich heißt es: „Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ – Diese Ernüchterung merkt man dem heutigen Text auch an. Nur eine Minderheit bekehrte sich damals, nahm Gottes Geschenk an und wurde selbst zu Christen.
„Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ - So heißt es weiter bei Johannes. Gott kommt in sein Eigentum, und man schlägt ihm schnell die Tür vor der Nase zu. Eintritt für den Herrn und Gott unerwünscht. - Ist das nicht furchtbar? Es sind die Seinen, heißt es ausdrücklich.
Die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wir alle gehören Gott, wir sind sein Eigentum, wir gehören zu ihm. Aber wir tun so, als ginge uns das nichts an, frei nach dem Motto: Nein danke, wir brauchen nichts, wir haben schon alles!
Mehr noch: Dieser Gottessohn Jesus wurde ausgesprochen lästig. Für so jemand war auf Dauer kein Platz in den Macht-
gefügen dieser Welt.
Im griechischen Urtext heißt es „ou topos“. Das heißt nicht nur: kein Platz, sondern wir erkennen sofort das Wort „Utopie“ darin wieder. Das bedeutet: In den üblichen Denk-Kategorien dieser Welt werden die Gedanken, das Handeln und die Aufforderungen Jesu an uns damals wie heute von unseren öffentlichen Wortführern gerne einfach für utopisch erklärt, für Schaumschlägereien eines realitätsfremden Träumers.
Lieber Gott, du hast im Grunde ja keine Ahnung, wie das hier bei uns läuft, soll das eigentlich heißen. Wir echten Menschen brauchen nun mal unsere strengen Religions-Vorschriften, unsere Mauern, unsere Grenzen, unsere Panzer und Atom-Raketen. Wenn du wüsstest, wie die anderen Menschen neben uns wirklich sind! Wenn die so wären, wie wir eigentlich sein sollten, dann, ja dann…

Genau da liegt der große Denkfehler, sagt nicht nur das heutige Evangelium. Gott hat nicht mal so nebenbei Mensch gespielt, weil ihm vielleicht langweilig war und er mal was erleben wollte. - Nein, sagt auch Johannes, das Wort Gottes ist wirklich und wahrhaftig Fleisch geworden. Nicht geboren so ähnlich wie ein Mensch, sondern geboren wie wir Menschen alle. Gott wird mit uns leibhaftig solidarisch gegen Ungerechtigkeit, Leid und Not. Alles, was Menschen erleiden und erleben, ist ihm nämlich wohlbekannt, die Hochzeiten ebenso wie die Trauerfeiern, die Egoisten (auch die in religiöser Verkleidung) ebenso wie die Umkehrwilligen, den Zöllner und Obergauner Zachäus eingeschlossen.
Jüngere Kinder fragen dann schon mal nach, wenn sie das im Unter- richt hören: „ War Jesus wirklich ein Mensch in echt?“ – Ja, in echt! Die Menschwerdung Gottes war und ist kein Spiel, sondern blutiger Ernst. Man lese es selbst in der Leidensgeschichte nach.
Johannes formuliert dann weiter: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns ge-
wohnt.“
- Genauer heißt es im Urtext allerdings nicht einfach nur wohnen, sondern „zelten“. Gott schlägt mitten unter uns sein Zelt auf – was für ein schönes Bild! - Gott ist dadurch mittendrin im wirklichen Leben. So wie die Israeliten früher jahrelang weiterzogen bis ins Gelobte Land und die Bundeslade immer dabei hatten, so ist Gott in Jesus zu uns gekommen, mitten hinein in unser Getümmel, mitten hinein in unser Glück und Leid, in all unsere Hoffnung und Enttäuschung, in unsere Freude, unseren Schmerz. Er hat uns nicht im Dunkeln sitzen lassen. Er ist da, wo wir sind. Er zieht mit uns in unserer Unstetigkeit, wenn wir mal wieder irgendwo die Zelte abbrechen müssen auf dem Weg zu unserem Ziel. Seine ganz persönlichen Weihnachtsgrüße stehen eben nicht nur auf dem Papier.

Dieses Motiv des Zeltes hat auch die Kirche aufge-
griffen. Sie spricht vom wandernden Gottesvolk, und daher sind auch zahlreiche Kirchengebäude in zeltähnlicher Form konstruiert. Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, heißt es auch sehr treffend in einem Kirchenlied („Gotteslob“ Nr. 656). Wir als Christen wissen, dass das so flexible Zelt ein gutes Symbol für uns ist: Unser Leben hier auf Erden währt nicht ewig. Es ist nur kurzfristig, es hat ein ganz bestimmtes Verfallsdatum, dass wir selbst nicht lesen können. Wir können hier auf Erden nichts wirklich dauerhaft ein-
zementieren; von einem Moment zum anderen kann alles dahin und futsch sein, was man so gerne für immer konservieren möchte: Gesundheit, Wohlstand, Arbeit, Glück.

Kommen wir zum Schluss des heutigen Evangeliums. Dort heißt es: „…und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“ Johannes schreibt ausdrücklich: Wir haben…“ – Das soll heißen: Wer dem Mensch gewordenen Jesus nicht die Türe vor der Nase zuschlägt, sondern wer ihn zu sich ins eigene Leben hereinbittet, der wird ihn auch immer tiefer kennenlernen können. Das hat Johannes nicht alleine so erlebt, sondern mit ihm viele Christen in den Gemeinden, damals und heute.
Wer Jesus in sein Herz hereinlässt, der wird auch aus tiefstem Herzen Weihnachten feiern, und das sogar, genau genommen, ein ganzes Erdenleben lang. Da haben wir, wie wir wissen, sein Wort drauf.

Predigt Pfr. Karl Sendker
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„Die ganz andere Weihnachtsgeschichte“ (pdf)
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Predigt Eberhard Gottsmann
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„missio“-Predigthilfe (Afrikatag): „Gott gibt uns sein Wort“ (pdf)
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Bischofssynode über das Wort Gottes
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Ihre Lebensuhr – so viel Zeit hat Ihnen Gott schon geschenkt
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Ein Kirchengegner-Ehepaar geht ins Museum. Sie sehen sich die Bilder an - und bleiben schließlich vor einem herrlichen Gemälde
von Rubens mit dem Titel "Die Heilige Familie auf der Flucht" stehen. Sie betrachten lange das kostbare Bild. Schließlich wendet der Mann sich zu seiner Frau um: „Siehst du, so sind die Christen! Seit Jahrhunderten erzählen sie den Leuten, Maria und Josef seien so arm gewesen, dass Maria ihr Kind in einem Stall zur Welt bringen musste. Aber um sich von Rubens malen zu lassen - dafür hatten sie immerhin Geld genug…!"


Ein Rasenmäher und ein Schaf stehen nebeneinander auf der Wiese. Auf einmal sagt das Schaf: „Mäh! Mäh!“ - Da antwortet der Rasenmäher: „Von dir lass ich mir gar nix befehlen!“

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Predigt-download: 2. Sonntag nach Weihnachten - 2.1.2011 (pdf) >>>> BITTE KLICKEN !

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28.12.2010

Hochfest der Gottesmutter Maria - 1.1.2011

(Fortsetzung)

So bekommen wir Maria schon gleich als Wegbegleiterin für 2011 mit auf den Weg. Unter ihrem Schutzmantel sind wir gut aufgehoben. Das erinnert an die uralte Regelung, wonach rechtlose, verfolgte Menschen sich unter dem Schutzmantel der Königin vor Verfolgung sicher sein konnten. Ein Marienfest zum 1.Januar, dem Weltfriedenstag – was für eine deutliche Symbolik hat dieser Termin! Allzugerne machen die Menschen ihre jeweils eigene Definition von Frieden, und damit geraten sich sich immer wieder auf schlimmste Art und Weise gegenseitig in die Haare, in der großen Politik wie im kleinen Kreis der Freunde und Familien. Wenn Friede das ist, was wir selbst als solchen festlegen, wird es Konferenzen und Debatten geben ohne Ende und diese leider auch nur mit spärlichem Erfolg.

Maria aber begibt sich in den Frieden Gottes – sie tut genau das, was er von ihr erwartet. So geschieht es auch mit der Namens- gebung für Jesus. Es fällt auf, das im Text des Evangeliums immer nur von dem Kind die Rede ist, ohne den Namen zu nennen: die Hirten fanden „das Kind, das in der Krippe lag“ . - So heißt es auch: „Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte“ - jetzt erst bekommt es den Namen Jesus, jetzt wird es mit der Beschneidung aufgenommen in die jüdische Gemeinschaft. So ist es Tradition und Gesetz, und genau so wird es auch von Joseph und Maria gehandhabt. Jesus feiert jetzt also gewissermaßen an diesem Tag auch seinen Namenstag!

Mit Maria ins Jahr 2011 gehen – da braucht man keine Hufeisen, keine vierblättrigen Kleeblätter, keine Horoskope und kein Bleigießen. Beachten wir einfach klugerweise die Verwendungsanleitung Marias: Bewahren auch wir das Wort Gottes in unserem Herzen, lassen wir es lange Zeit einwirken und denken darüber nach. Dann kann Maria auch besonders gut über jeden von uns ihren weiten Mantel aus- breiten, wie es im „Gotteslob“ in Lied Nr. 595 so schön besungen wird.

Predigt Subprior P. Franz, Benediktinerstift Göttweig
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Predigt Diakon Josef Lengauer
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Predigt Weihbischof Dr. Andreas Laun (Hörpredigt)
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Einige Marien-Texte und Überblick über Marienfeste
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Sternsinger-Aktion Dreikönigssingen 2011: „Kinder zeigen Stärke“
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Gute Vorsätze – auch möglich in einer Pfarrgemeinde
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Bistum Fulda: Ökumenischer Terminkalender
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Betrachten Sie das nachfolgende Bild bitte ganz konzentriert, und zwar
ca. 20 Sekunden lang!

(Zeichnung: Mönch, Quelle unbekannt)

Verfärbt es sich braun, ist Ihre Leber krank. Verfärbt es sich grün, ist Ihre Niere krank. Verfärbt es sich rot, ist Ihr Herz krank. Beginnt es vor Ihren Augen heftig zu tanzen, sind Ihre Augen krank.
Passiert nichts dergleichen, sind Sie kerngesund! - Somit gibt es keinen wirklichen Grund, am Sonntag nicht zur Heiligen Messe zu gehen!

Sie können den heutigen Text selbst herunterladen: Predigt-download: Hochfest der Gottesmutter Maria -
1.1.2011 (pdf)
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21.12.2010

Weihnachten - Am Tag - 25.12.2010

(Fortsetzung)

Etliche von Ihnen haben jetzt schon richtig vermutet: Wenn man etwas gleich zwei-
mal hintereinander gesagt bekommt, dann muss es sich dabei um etwas besonders Wichtiges handeln.

Dann muss das so wichtig und dringend sein, dass die Verantwortlichen dafür die vielleicht etwas irritierende Wiederholung in Kauf nehmen. Dies erinnert ein wenig an ein ganz wichtiges Telefonat, das man mit jemand unbedingt führen muss. Vielleicht ein Gespräch, bei dem es um eine eilige oder lebensentscheidende Angelegenheit geht. Da probiert man und probiert man auch immer wieder, bis man den Gesprächspartner endlich am Apparat hat und ihm alles genau schildern kann.
So ist es auch mit dem heutigen Evangelium. Da werden wir bildlich gesprochen auch immer wieder an den Apparat gerufen. Gott ist derjenige, der uns da wieder und wieder anwählt. Aber hören wir den Klingelton überhaupt?
Vielleicht haben wir in Glaubensfragen gerne auch mal auf „lautlos“ gestellt, damit wir nicht unnötig gestört werden?!
Im Evangelium klingt jedenfalls eine gewisse Enttäuschung mit an: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ - Das klingt nun wirklich nicht nach purer, himmelhoch jauchzender Weihnachtsfreude.
Da kommt Gott also zu den Menschen, da macht er sich ganz klein, da schenkt er uns seinen Sohn, und die meisten Menschen tun so, als sei er ein unerwünschter Staubsauger-Vertreter.
Was der Evangelist Johannes da beschreibt, ist auch die Erfahrung der jungen Kirche einige Jahrzehnte nach Jesu Tod und Auferstehung. Jubel und Begeisterung sind mancherorts verflogen, und die religiösen Strohfeuer, die so hell bei vielen Gläubigen aufleuchteten, sie sind längst im Alltagstrott erloschen. - Das ist fast wie mit dem Weihnachtsbaum. Wenn die Saison beendet ist, dann wird eilig abgeräumt, weggeworfen und weggepackt. Weihnachten ist kaum außer Sichtweite, da richtet man sich vielleicht schon auf Karneval ein.
Es hat also schon seinen guten Grund, wenn wir dieses herrliche Evangelium in so kurzer Zeit gleich zweimal hören. Es sagt uns so eindringlich wie nur irgend möglich: Ihr Getauften alle, kapiert das doch! Unser Gott ist wahrhaftig zu uns gekommen. Er hat nicht mal ein bisschen Mensch gespielt, weil es im Himmel ja so langweilig ist und er mal was erleben wollte. Er hat sich nicht etwa als Mensch verkleidet, um sich dann auf Erden dünne machen zu können, wenn es brenzlig wird. Nein, sagt Johannes, und die Kirche lehrt es:
Das Wort Gottes ist wirklich und wahrhaftig Fleisch geworden.
Nicht geboren so ähnlich wie ein Mensch, sondern geboren wie wir Menschen alle.
Johannes formuliert dann weiter: „Und das Wort ist Fleisch ge-
worden und hat unter uns gewohnt.“
- Genauer heißt es im Urtext allerdings nicht einfach nur wohnen, sondern „zelten“. - Gott schlägt also mitten unter uns sein Zelt auf – was für ein schönes und ergreifendes Bild!
Er steht also nicht irgendwo auf einem unbeweglichen Denkmal-Sockel, um sich dann und wann bei Bedarf von uns verehren zu lassen. Nein, Gott ist mittendrin im wirklichen Leben. Er hat uns nicht im Dunkeln sitzen lassen. Er ist wirklich da, wo wir sind. Er zieht mit uns in unserer Unstetigkeit, wenn wir mal wieder irgendwo die Zelte abbrechen müssen auf dem Weg zu unserem Ziel. Er geht mit uns durch dick und dünn.

Unsere Aufgabe als getaufte Christen ist vor allem die, dafür zu sorgen, dass unsere Telefonverbindung zu Gott auch möglich wird, dass sie auch tatsächlich zustande kommt. - Sie wissen ja: Wenn man das Telefon nicht richtig aufgelegt hat oder wenn man durch alles Mögliche die Leitung ständig besetzt hält, dann kann Gott uns anrufen, so oft er will – er wird uns nicht erreichen. Bei uns ist dann immer die Leitung besetzt.
Der heutige Evangelientext schildert aber nicht nur Gottes ewiges Ja-Wort und seine überwältigende Güte uns Menschen gegenüber. Der Text belässt es auch nicht bei der traurigen Aussage, dass Gott von vielen ach so beschäftigten Gotteskindern auf Erden nicht wirklich im Herzen aufgenommen wird, obwohl sie ihm in der Taufe so feierlich und sogar mit Zeugen die Treue geschworen haben.
Nein, der heutige Text ist eigentlich ein positiver Text, ein Text großer Hoffnung. Während die einen, die eigentlich mit Gottes Anruf rechnen sollten, ihn einfach ignorieren, gibt es Gott sei Dank auch andere.
Im Evangelium heißt es dazu: „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“ - Es gibt sie also, die Menschen, die nicht dauernd besetzt sind mit allem möglichen Alltagskram.
Es gibt sie also, die den Telefonhörer abnehmen und sich anhören, was Gott ihnen zu sagen hat.
Sie werden reich beschenkt, denn ihnen wird Gott helfen, nicht nur auf dem Papier des Taufscheines Kinder Gottes zu werden. Wer Gott wirklich und ehrlich sein Herz öffnet, den lässt er nicht im Stich, den lässt er nicht im Dunkeln sitzen.
Was für ein Glück für diese Gläubigen: Gott will ihm und ihr Licht und Stärke sein, ja sogar Kraft für jeden Tag, herrlich wie die leckerste Süßigkeit und ergreifend wie die schönste Liebeserklärung. – So will es der gute Gott für uns alle. Da haben wir sein Wort drauf.
Einfach wunderbar – wenn das so ist, dann ist ja tatsächlich Weihnachten!

Predigt OStR Eberhard Gottsmann
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Dr. Thomas Söding: Bibelarbeit zum Johannes-Prolog (pdf)
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Predigt Karl Kardinal Lehmann im Dom zu Mainz (pdf)
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Eckhard Bieger S.J. zur Begriffsklärung: „Inkarnation“
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Hinweise zum Engel des Herrn (Angelus-Gebet)
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Johannes, der weihnachtliche Theologe
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Predigt Ev. Kirche Langenbeutingen (pdf)
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Krippenvereine und Krippen-Links
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Kurze geschichtliche Information über Weihnachtskrippen
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Heilige Nacht - 24.12.2010

(Fortsetzung)

Der Evangelist Lukas schildert zuerst, wie mühsam der Weg von Josef und Maria ist – von Nazareth bis nach Bethlehem sind es über 100 Kilometer Fußweg!
Aber Josef fügt sich bereitwillig dem Befehl des Kaisers Augustus zur Volkszählung, und so kommen sie in seine Vaterstadt Bethlehem.
Der Befehl des damals mächtigsten Herren der Welt fügt sich aber genau in den Plan Gottes, denn nur so kommt Jesus ausgerechnet in der Königsstadt Davids zur Welt, ein besonderer Hinweis auf sein eigenes Königtum!
Doch nur eine kümmerliche Krippe in einem zugigen Stall steht
für dieses Königskind zur Verfügung. Er nimmt sich keinerlei Sonderrechte heraus – ganz im Gegenteil! Da kann jeder sehen: Wenn Gott leibhaftig zu uns kommt, macht er sich ganz klein, armselig und hilflos – so unendlich groß ist seine Liebe!
Und wer erfährt zuerst vom weihnachtlichen Geschehen im Stall? Nicht König oder Bürgermeister, nicht Lehrer oder Priester! - Es sind Hirten, die draußen auf dem Feld bei ihrer Herde Nachtwache hielten. Auf sie richtet der Evangelist Lukas seine und unsere Aufmerk-
samkeit. Hirten – das waren damals rau(h)e Gesellen, die bei Wind und Wetter bei den Schafen waren. Die allermeisten von ihnen waren bezahlte Knechte, bewachten also nur die Herden anderer.
Sie waren im Volk nicht gerne gesehen, denn sie waren schmutzig, ungepflegt und wanderten jahrein jahraus mit den Herden zu den Futterplätzen, ohne am Gemeinschaftsleben oder an religiösen Feiern teilnehmen zu können. Sie waren also Außen-Seiter im wahrsten Sinne des Wortes, für die sich wirklich niemand interessierte, und sie waren in der Regel alles andere als fromm im üblichen Sinn.
Ausgerechnet zu diesen hartgesottenen Burschen schickt Gott seinen Engel mit der Botschaft von der großen Freude der Geburt des Messias. Das muss man erst einmal verdauen!
Wie man sieht, ist Gott immer für eine Überraschung gut und beteiligt sich offensichtlich nicht an unserem üblichen Einsor-
tierungssystem von Menschen in gute und böse.

Was aber könnte die Hirten für Gott so interessant gemacht haben? Sicher zuerst einmal die Tatsache, dass Hirten eine Fähigkeit haben, die anderen fast verloren gegangen ist: Hirten können gut hören!
Das klingt so harmlos, ist es aber nicht: Der Beruf des Hirten war gefährlich, besonders in der Nacht.
Es gab lebensbedrohliche Über-
fälle und vor allem wilde Tiere, die die Herden angriffen.
Hirten lebten ganz mit der Natur, und sie verließen sich nachts nur auf ihr trainiertes Gehör, denn sehen konnte man in der freien Wildnis nichts. Hirten waren Hörende, und Hirten waren Menschen, die wachten, wenn andere schliefen. Hirten wussten um die Gefahr – sie waren stets in Alarmbereitschaft. Nicht umsonst bezeichnete Jesus sich selbst gerne als den guten Hirten, der seine Schafe beschützt.
Wenn es heißt, dass die doch so hartgesottenen Hirten sich über die Engel-Erscheinung sehr fürchteten, dann können wir vielleicht erahnen, wie ungeheuer mächtig diese Erscheinung wohl war.
So nähern wir uns dem, was Gott uns hier durch Lukas sagen will: Die Engel sind da, um uns die große Freude der Weihnacht zu verkünden, die im Himmel so großen Jubel auslöst. Die Engel sind da. Jesus ist da. Dein Retter ist da. Dein Ansehen, dein Versagen, dein Schmutz – alles spielt jetzt keine große Rolle:
Höre nur – und öffne dich wirklich! Komm mit in den Stall, schau ihn dir an und schenke auch du ihm dein Herz!
Dann ist Weihnachten wirklich bei dir angekommen.

Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerks
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Predigt: „Ein Fest für Mängel-Exemplare“ (pdf)
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Predigt Rektor Richard Baus: „Du bist Weihnachten!“
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Predigt Pfr. Wolfgang Gürtler: „Eine Träne im Augenwinkel“
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Predigt Pfr. Johannes Taig: „Die Macht von Weihnachten“
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Die Glocken der Erzabtei St. Ottilien selbst läuten lassen
(„Zum Glockengeläute“ anklicken)
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Pintscher Glockenspiel (Luxemburg) selbst läuten
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Seelsorgerlicher Rat: Bei der Erstbeichte ist der kleine Sebastian besonders schnell fertig. „Ist das wirklich schon alles?" fragt deshalb der Beichtvater. „Ja, das ist alles!", antwortet Sebastian mit ganz unschuldiger Miene. „Hast du denn z.B. noch nie mit einem Messer das Sparschwein geplündert?", hilft der Pfarrer dem Jungen auf die Sprünge. „Nein, aber vielen Dank für die gute Idee!", erwidert dieser.

Simple Frage: Der Geschichtslehrer prüft mündlich die Haus-
aufgaben und will von Florian wissen: „Wer hat denn früher regiert, Otto I. oder Heinrich I.?“ Das weiß Florian natürlich: „Die haben alle beide früher regiert!“


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20.12.2010

Vorsicht vor Weihnachten !!!

(Fortsetzung)

Ebenso schlimm dran
sind jedoch Menschen ohne Familienanschluss.
So mancher Single, mancher Bewohner im Seniorenheim und so mancher frisch Geschiedene durchlebt gerade an Weihnachten eine schreckliche Zeit; ebenso diejenigen, die den noch zu frischen Tod eines geliebten Menschen zu verkraften haben.
Während einem im Fernsehen mit viel Gefühl eine heile Weih-
nachtswelt vorgeführt wird, sitzt man als Betroffener alleine da
und fühlt sich eigentlich nur noch verloren und vergessen. In den Festgottesdienst gehen und die vielen großen Familien ansehen müssen – soll man sich das wirklich antun?
So sind es leider viel zu viele Mitmenschen, für die das so wunderbare Fest der Freude und der Heilszusage Gottes eher etwas Bedrohliches und Deprimierendes hat. Gerade an solchen Tagen werden die Einsamen und die seelisch Verletzten mit aller Wucht an ihr persönliches Schicksal erinnert. „Lasst uns froh und munter sein“ – dazu ist man jetzt im Schmerz des Alleinseins wohl kaum in der geeigneten Verfassung. Wer es sich leisten kann, der flieht daher aus dieser unangenehmen Situation, im Regelfall mit einer Reise – Hauptsache, einfach nur weg!
Wenn wir überzeugten Christen uns jetzt unmittelbar auf das bevor-
stehende Fest der Menschwerdung Christi vorbereiten, sollten unsere Gedanken und Gebete auch unseren Mitmenschen gelten, die an diesem Fest leiden. Denen, für die Weihnachten regelmäßig zur familiären Beziehungskrise ausartet, kann man nur wünschen, dass sie ihre typischen Stress-Faktoren besser erkennen und dadurch reduzieren können. Diejenigen können z.B. lernen, wie es in ihrer Familie zu den typischen Konflikten kommt und wie man dem besser aus dem Wege geht. Dazu gehört vor allem die Senkung überzogener Erwartungen und das Reduzieren von als lästig empfundenen Verpflichtungen wie z.B. zu viele Besuche.
Dazu gehört aber auch, mit sich selbst pfleglich umzugehen.
Es kann einfach nur schiefgehen, wenn man zuviel isst und trinkt und dann auch noch auf den längst fälligen Spaziergang an der frischen Luft verzichtet.
Schwieriger ist es schon mit denen,
die Weihnachten zwangsweise alleine verbringen müssen. Wie sehr würde sich da so mancher über ein paar freundliche Kontakte, über ein nettes Gespräch oder gar über eine Einladung freuen! So gut und richtig es ist, an Weihnachten großzügig Geld für Menschen in Not zu spenden: wir sollten nicht vergessen, dass wir Christen noch viel Schöneres spenden können, nämlich unsere persönliche Zuwendung für einen konkreten Nächsten.
Hier ist es sicher auch für die Pfarrgemeinden Überlegungen wert, wie man gerade an Weihnachten die eigene Festfreude mit anderen teilen kann. Das Erstaunlichste ist dabei, dass im Nachhinein solche Gespräche und Einladungen oft genug gerade auch für die Gast-
geber zu einer unerwarteten Bereicherung und einem noch lebendigeren Weihnachtserleben geworden sind.
In diesem Sinne: Gesegnete, gnadenreiche Weihnachten!

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