Und diese sind wirklich beachtlich. Wahr- scheinlich ist „kreuz. net“ sogar eine der meistgeklickten „katho- lischen“ Seiten und lässt so manche kon- kurrierende Infoseite und die der Bischofskonferenz weit hinter sich. Der umstrittene Theologe David Berger behauptet gar, dass auch Kirchenvertreter gerne mal da reinschauen: „… auch in vatika- nischen Büros, von denen ich weiß, dass in ihnen morgens erst einmal… bei kreuz.net nachgeschaut wird, was es Neues gibt“. Es ist freilich nicht der erste Versuch, gegen „kreuz.net“ vorzu- gehen. Im Januar 2008 wurde ein angestrengtes Ermittlungs- verfahren eingestellt, weil es nicht gelungen war, „einen Tat- verdächtigen namhaft zu machen“. Außerdem ist der Server-Standort der Website möglicherweise in den USA zu finden und kann somit nicht von deutschen Behörden abgeschaltet werden. Erfahrene Internet-Juristen weisen darauf hin, dass dort die Meinungsfreiheit noch großzügiger ausgelegt wird als bei uns und daher ein Ersuchen um Rechtshilfe bei den amerikanischen Behörden keine besondere Aussicht auf Erfolg hat. Nicht nur so mancher Artikel bei „kreuz.net“ reizt offenbar viele bis auf’s Blut, sondern erst recht die stets zahlreichen Leser- kommentare. Hier werden – meistens anonym oder mit allerlei Phantasienamen – teilweise beleidigende und hetzerische Sprüche losgelassen, für die man sich als Katholik nur schämen kann. Kein Wunder also, wenn die deutschen Bischöfe die Dis- kussionen dort „unsäglich und unerträglich“ finden – zumal die Amtskirche auch oft genug das Ziel verbaler Attacken ist. Bislang haben sich allerdings alle Gegner bei „kreuz.net“ eine blutige Nase geholt. Auch zahlreiche Versuche von Internet-Hackern, die Seite zu sabotieren, waren zu deren großer Enttäuschung bislang vergebens. Bei offiziellen Kirchenseiten, auch der des Vatikans, war man da sehr viel erfolgreicher… Die Gegner von „kreuz.net“ blasen jedenfalls immer und immer wieder zum Sturmangriff. Es gibt sogar einige Seiten, deren ausschließliches Ziel es ist, „kreuz.net“ zu Fall zu bringen. Die Maßnahmen reichen von Gegen-Artikeln bis hin zu ganz konkreten Tipps, wie man den dortigen Kommentarbereich manipulieren kann. Das wird dann ja wohl ein spannender Sommer 2012….!
Seine Meinung wird durch immer mehr Mediziner-Kollegen unterstützt. Jahrelange Unter- suchungen beweisen, dass zu viel Sport regelrecht krank machen kann. Der Wissenschaftler Dr. Gerhard Uhlenbruch untersuchte das Immunsystem von eifrigen Sportlern und entdeckte, dass bei 90 % der Betroffenen infolge deutlicher Schwächung durch Überanstrengung die Krebsgefahr erhöht ist. Und Dr. Elmar Wienecke ergänzt, dass beeindruckende 80 % der Hobby-Sportler sich zu viel zumuten und sich mit ihrem Training „bis zum Anschlag“ mehr schaden als nutzen. Typische Spätfolgen, die erst Jahre oder Jahrzehnte später auf- treten, ist z.B. eine Arthrose des Kniegelenkes durch ständige Überbelastung. Für die Volkswirtschaft und für die Höhe der Versichertenbeiträge bei den Krankenkassen wirken sich die Sport-Schäden auch aus, z.B. durch viele Krankheitstage und teure Behandlungen, etwa in Unfallkliniken. Die Statistiker belegen, dass sich pro Jahr in Deutschland fast unglaubliche 5 Millionen (!) Unfälle in Heim und Freizeit ereignen, davon 1 250 000 so schwer, dass die Opfer deswegen ärztliche Hilfe benötigen. Wir Christen – z.B. die Mönche, die deutlich älter werden als der Durchschnitt - wissen es schon längst: Körperliche Bewegung muss sein, aber auch beim Sport gilt: Alles mit Maß und Ziel! Wir sind nicht auf der Welt, um die Hälfte unseres Lebens durch die Gegend zu rennen… - Bericht bei „kath.net“ >> BITTE KLICKEN ! - Chefarzt Dr. Manfred Lütz Buch „Gesundheitswahn…“ >> BITTE KLICKEN ! - Dr. Lütz im „FOCUS“: Krankhafte Gesundheitssucht… >> BITTE KLICKEN ! - Krebsgefahr ausgerechnet durch viel Sport? >> BITTE KLICKEN ! - Millionen Hobbysportler gefährden ihre Gesundheit >> BITTE KLICKEN ! - Artikel „Sterblichkeit und Todesursachen“ >> BITTE KLICKEN ! - Millionenfache Unfälle daheim und beim Sport >> BITTE KLICKEN ! - Sportmedizin Uni Bochum: „Sportunfälle in Deutschland“ (pdf) >> BITTE KLICKEN ! Auch Tiere halten sich fit…
Ein wachsendes Bedürf- nis nach Sicherheit, Freundschaft und Familie hat man bei den kürzlich Befragten festgestellt, die ihre Ängste, Hoffnungen usw. geschildert haben. Besonders zu schaffen machen den Jugendlichen demnach offenbar die unsicheren beruflichen Aussichten und steigende Leistungsanforderungen. Man werde zu „Mini-Erwachsenen“, statt sich ausprobieren zu dürfen. Die derzeitige Lage ist nicht rosenrot. Das sehen sicher auch meine Leser so. Wir haben viele große Probleme, von der Arbeitslosigkeit bis hin zur gigantischen Staatsverschuldung, die auch nachfolgende Generationen abbezahlen müssen. Dennoch sind mir die Ergebnisse der Studie, zumindest so weit sie jetzt der Öffentlichkeit präsentiert werden, ein bisschen zu pauschal. Beispiel Jugendarbeitslosigkeit: Da gibt es riesige Unterschiede in den Regionen Deutschlands, und – siehe Linktipps unten – es gibt jede Menge freie Lehrstellen, wenn auch nicht immer im Traumberuf. Das werden einige nicht gerne lesen: Für die ältere Generation, zu der ich mich mit meinen 62 Jahren zähle, gab es sowas ohnehin nicht. Für uns ist eine Begrenzung allein schon aus finanziellen Gründen nun wirklich nicht neu. So manche Bequemlichkeit und Wohltat eines reichen Landes hat es bei uns nicht gegeben. Ich hatte als Grund- und Hauptschullehrer bis vor wenigen Jahren genug mit Kindern und Jugendlichen zu tun und will die Probleme aber auch nicht verniedlichen. Doch manchmal wird halt auf sehr hohem Niveau gejammert, auch in Studien… - Der BDKJ zur Studie >> BITTE KLICKEN ! - Die Orginal-Studie für 39,90 Euro >> BITTE KLICKEN ! - Vertiefende Materialien >> BITTE KLICKEN ! - „DER SPIEGEL“ dazu >> BITTE KLICKEN ! - 2010 gab’s die SHELL-Studie >> BITTE KLICKEN ! - Wie es woanders aussieht >> BITTE KLICKEN ! - Regional erhebliche Unterschiede >> BITTE KLICKEN ! - Jugendarbeitslosigkeit: Tiefstand >> BITTE KLICKEN ! - Firmen buhlen um Auszubildende >> BITTE KLICKEN ! - Hauptproblem Migrantenkinder (pdf) >> BITTE KLICKEN !
(Fortsetzung) Kann und darf der Pfarrer sich auf die Aussagen der An- gehörigen verlas- sen, die aus welchen Gründen auch immer eine kirchliche Beerdi- gung wünschen? - Kann es manchmal vielleicht auch so sein, dass man seitens der Trauernden ein solches Begräbnis nur deshalb wünscht, um sich Gerede über den vielleicht gar nicht bekannten Kirchenaustritt in einer Gemeinde zu ersparen? - Werden da Menschen, die im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte eine bewusste Entscheidung gegen die Kirche getroffen haben, nachträglich wieder zu Katholiken gemacht? - Kann es vielleicht sogar sein, dass man den Pfarrer bewusst belügt und allerlei beeindruckende Legenden erzählt, um sich den Service der Kirche zu erschwindeln? Es sind schon Fälle bekannt geworden, wo ausdrückliche Atheisten post mortem von der lieben Verwandtschaft „mit ka- tholischer Lüge, List und Gewalt“ wieder eingemeindet worden sind. Mit dem gleichen Argument, sich auf Aussagen von zufällig beim Pfarrer auftretenden Verwandten zu verlassen, könnten auch andere Bekenntnisse und Religionen „Verstorbene für sich vereinnahmen“, kritisieren Atheisten die neue kirchliche Praxis und spotten über „Missbrauch“ seitens der Kirche über den Tod hinaus. Die Lage ist zugegebenermaßen schwierig, das Thema ist so etwas wie ein pastorales Minenfeld. Einerseits ist ein getaufter Katholik für immer getauft, eine „Enttaufung“ gibt es faktisch nicht. Auch kann niemand einem Menschen, der aus der Kirche ausgetreten ist, ins Herz sehen. Die Gründe sind sehr vielfältig, von der bewussten und berechnenden Ersparnis Tau- sender Euros an Kirchensteuer (im Laufe mehrerer Jahrzehnte) bis hin zur bitteren Enttäuschung über Teile des himmlischen Bodenpersonals. Es liegt bei jedem Verstorbenen, ob kirchentreu oder nicht, zum Schluss ohnehin nur in Gottes gütiger Hand, ob er das ewige Heil erreicht oder nicht, mit oder ohne Zutun der Kirche beim Begräbnis. Ein Kirchenaustritt ist kein Pappenstiel. Er ist und bleibt, unab- hängig von sich ändernden Beerdigungs-Richtlinien, „eine schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft“ – so die deutschen Bischöfe in einer Erklärung von 1969. Auf der einen Seite stehen Trauer und Trostbedürftigkeit der Angehörigen, auf der anderen manchmal aber auch eine Ge- meinde, bei der eine Mitwirkung der Kirche beim Begräbnis ein Ärgernis darstellen kann. Ist jemand über Jahre und Jahr- zehnte ein Kirchengegner oder missachtet er durch seine persönliche Lebensführung die Grundsätze des katholischen Glaubens, dann stellen viele Mitchristen sich die Frage, warum der dann trotzdem mit einer kirchlichen Feier beerdigt wird. Auch ist das Argument nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die Kirche mit allzu deutlicher Großzügigkeit den Kirchenaustritt indirekt sogar fördert, da jeder dann weiß, dass ihm letztlich der Service nicht verwehrt wird. Ferner steht der Vorwurf im Raum, dass ein Begräbnis für Menschen, die formell ausdrücklich gar nicht mehr Mitglied unserer Kirche sind, in Wahrheit nur ein Einknicken der Bischöfe vor dem Zeitgeist und dem Druck der Angehörigen ist. Die biblisch be- gründete Barm- herzigkeit sei lediglich ein vor- geschobenes Argument, das durch allzu groß- zügige Interpretation zu weiterer Verunsicherung der treuen Katholiken beitrage. Wer zu Lebzeiten auf die Begleitung durch die Kirche keinen Wert gelegt habe, der lege wohl selbst entgegen den Beteuerungen von Angehörigen sehr wahrscheinlich beim Friedhof auch keinen Wert auf kirchliche Begleitung. Wird da vielleicht seitens der Bischöfe nur versucht, längst ausgedrückten Senf wieder in die Tube zurückzubekommen? Kirchliche Begleitung für jedermann – eine neue nett verpackte Kapitulationserklärung der Kirche ? - Erklärung der Österreichischen Bischöfe >> BITTE KLICKEN ! - Presse-Artikel dazu >> BITTE KLICKEN ! -Deutsche Bischöfe: „Bestattungskultur im Wandel…“ (75 S. / pdf) >> BITTE KLICKEN !
Im Wiener Bestattungsmuseum können Sie probeliegen…
(Fortsetzung) Zuerst hatte es der zuständige Pfarrer mit Gesprächen versucht, um die Leiterin dazu zu bewegen, selbst die Konsequenzen aus ihrem vertragswidrigen Verhalten zu ziehen. Das kirchliche Ar- beitsrecht, auch von den Erzieherinnen in Königswinter unter- schrieben, besagt u.a., dass von allen erwartet wird, „dass sie die Grundsätze der katholischen Glaubens- und Sittenlehre anerkennen und beachten…“ (siehe Link unten). Was konsequenter- weise folgte, war wie in ähnlichen Fällen auch die Kündigung des Arbeitsverhält- nisses. Nun hätte eine neue Leiterin die Arbeit fortsetzen können, aber die Eltern gingen auf die Barrikaden, u.a. auch deshalb, weil die Betroffene ihren Kindern kostenlosen Musikunterricht erteilt, einen Kinder- chor aufgebaut hat - und weil man meint, das Privatleben der Erzieherinnen gehe die Kirche nichts an. Und, o Wunder, die Stadt Königswinter folgte in Form des zu- ständigen Jugendhilfe-Ausschusses dem Elternprotest. In wohl doch nicht so ganz geheimer Abstimmung wurde mit 7 JA- Stimmen, 4 mal NEIN und 3 Enthaltungen beschlossen, den Träger-Vertrag mit der katholischen Kirchen deswegen frist- gerecht zum 31. Juli 2013 zu kündigen. Nun steht man erst mal vor einem allgemeinen Scherbenhaufen. Der Kindergarten ist seine Leiterin los, und die Kirche ist ihren Kindergarten los. Und die Stadt Königswinter kann zusehen, wo sie einen neuen Träger herbekommt. Die nur 37 Eltern des kleinen Kindergartens erwarten nun auch noch, dass die Kirche die noch gültig laufenden Verträge vorzeitig aufgibt, um noch vor Eintritt der Wirksamkeit der Leiterinnen-Kündigung mit neuem Träger starten zu können. Über die Zuspitzung des Konfliktes ist man kirchlicherseits natürlich alles andere als glücklich und hat dies auch öffentlich ausdrücklich bedauert. Am 4. April wird beim zuständigen Kirchengemeindeverband darüber beraten, ob man vorzeitig aussteigt oder nicht. Die Empörung der Medienmacher darüber, dass die Kirche sich an ihre eigenen Richtlinien hält, kocht bis dahin weiter. Da ist z.B. von „Kulturkampf“ und ähn- lichem die Rede, und selbstverständlich steht man hinter der gekündigten Kinder- gartenleiterin. Was dabei immer sehr gerne übersehen wird, ist das kirchliche Arbeitsrecht. Als sogenannter „Tendenzbetrieb“ kann ein solcher Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern erwarten, dass sie sich nicht - salopp gesagt - geschäftsschädigend verhalten. Jeder, der für die Kirche arbeitet, weiß ganz genau, was von ihm erwartet wird. Wie käme das wohl in der Öffentlichkeit an, wenn die Kinder- gartenleiterin trotz noch gültiger Ehe händchenhaltend bei örtlichen Festen auftritt und gleichzeitig katholische Positionen vertreten soll? Soll die Kirche da augenzwinkernd stillhalten? Da darf jetzt doch auch die Frage erlaubt sein, warum jene Kindergartenleiterin nicht selbst die Stelle gewechselt hat, um Kindern, Eltern und Kirche einiges zu ersparen. Die betroffenen Eltern und ihre Kinder sind in zwei, drei Jahren bezüglich des Kindergartens von der Bildfläche verschwunden. Was bleibt, ist ein trauriger Streit, bei dem in Wahrheit alle Beteiligten zu Verlierern werden.
Dies ist lediglich ein Teil von "MEIN PREDIGTGARTEN" und dient zur Fortsetzung von Artikeln. Ich schaffe so mehr Platz auf der Hauptseite. -- Alle erforderlichen Angaben (auch Impressum usw.) finden Sie auf der Hauptseite, also www.predigtgarten.blogspot.com
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Gartenschönheit A
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