26.05.2009

Pfingstsonntag - 31.5.2009

(Fortsetzung)

Wer durch die Sünde zusammengebrochen und wie tot war, kann durch die Atemspende des Heiligen Geistes neu leben und noch mehr: Der Heilige Geist kann wie Sauerstoff in die Blutbahn gelangen, kann Mut und Kraft geben, als Christi Jünger zu leben und davon Zeugnis zu geben.

Nur mit der Hilfe des Heiligen Geistes konnten die Jünger damals den Auftrag Jesu erfüllen: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“

Sie waren jetzt im wahrsten Sinne des Wortes

be – geistert. Nun konnten sie das Wort Gottes verkünden, die „frohe Botschaft“, wie das Wort „Evangelium“ übersetzt heißt. Ein Teil dieser frohen Botschaft ist, dass sie in der Kraft des Heiligen Geistes Sünden vergeben können.


Das fällt schon auf - die Zusage der Sünden-

vergebung steht im Text ganz unmittelbar im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist!

Wer wirklich Jünger Jesu ist, der erledigt also Auftragsarbeiten und nicht eigene Ideen. Wer wirklich Jünger Jesu ist, kann vergeben, wenn sich jemand an ihm versündigt hat.

Im Vater-unser hat uns Jesus gelehrt zu beten: „…wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. - In jeder Heiligen Messe verpflichten wir uns dazu, das sollte man nicht vergessen!

Über die Größe Gottes kann man nur immer wieder staunen – er traut uns das also zu, wir können das, im Sakrament der Buße, aber auch auf andere Weise.


Was aber kann dann der Hinweis Jesu bedeuten: Wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ - Wörtlich heißt es eigentlich: „Wem ihr die Sünden festhaltet…“ - Das gibt es auch, dass Menschen im Zustand der praktischen Gottlosigkeit bleiben, vielleicht zwar „ja,ja“ zu Gott sagen, aber in Wirklichkeit doch ganz gegen den Heiligen Geist leben.


Gott ist die Liebe, aber seine Liebe zwingt niemand zu seinem Glück! Wer meint, ohne Pfingsten in seinem Herzen leben zu wollen, wer keine Einsicht in seine Schuld hat, der bleibt im Zustand der Sünde, dem kann nicht vergeben werden!

Da sind wir wieder ganz am Anfang der heutigen Predigtgedanken: Es gibt diese Gefahr, nicht gestört werden zu wollen und auch die Gefahr, ein-

fach nicht wissen zu wollen, was Gott von uns will. Das ist wie beim Handy: Wer es immer ausge-

schaltet hat, kann auch keine wichtigen Nachrichten bekommen!

Er oder sie hat sich selbst ausgeschlossen.

So ist das mit Pfingsten: Wer sich wie mit einer Sonnencreme eingerieben hat, sozusagen mit „Gottesschutz-Faktor 24“, in dessen Herz dringt der Geist Gottes nicht ein.


Dies betrifft natürlich nicht nur die sogenannten Fernstehenden, sondern uns alle, jeden in der christlichen Gemeinde. Wenn wir uns z.B. in der Heiligen Messe gegenseitig den Friedensgruß geben und Jesu Worte nachsprechen: „Der Friede sei mit dir!“, dann geht es nicht nur um den Frieden zwischen denen, die da gerade mehr oder weniger zufällig nebeneinander in einer Bank sitzen und sich mehr oder weniger gut verstehen. Beim Friedens-

gruß handeln wir pfingstlich, im Geiste Gottes: Ja, Gottes Friede soll über dich kommen, über alle hier, ausnahmslos und ohne unsere persönliche Abneigung oder Zuneigung.

Im Friedensgruß reiche ich dem die Hand, den Gott neben mich gesetzt hat. Ich gebe den Gruß, aber ich empfange ihn auch. Und wer schon mal darauf geachtet hat, wie froh viele dabei sind, der ahnt vielleicht ein wenig von der liebenden Kraft und den Möglichkeiten, die der Heilige Geist noch für uns parat hat, wenn wir ihm das Steuer unseres Lebens überlassen.

Komm, heiliger Geist, bitte störe mich!


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Dr. Jörg Sieger: Predigt zur Sündenvergebung

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Matthias Niche: Einige Gedanken zur Beichte

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Ein Manta-Fahrer zum anderen: "Ich habe mein Puzzle jetzt endlich fertig."

Der Andere: "Ach ja ? Und wie lange hast du dafür gebraucht ?"

Erster: "Na etwa sechs Monate."

Zweiter: "Ist das gut ?"

Erster: "Ich denke schon, auf der Packung stand:

4 bis 6 Jahre !"


Klein Peter muss zur Strafe 100 mal schreiben: "Ich darf den Lehrer nicht duzen." - Er schreibt es 200mal. "Warum denn das?", fragt der Lehrer.

Peter: "Weil ich dir eine Freude machen wollte!"


Musterung beim Bund. "Na was sind Sie denn von Beruf?" fragt der Arzt.

"Ich bin Komiker!"

"Komiker, interessant! – Na, dann zeigen Sie mal, was Sie können!"

Der Komiker reißt die Tür auf und brüllt raus: "Ihr könnt alle heimgehen! Ich habe die Stelle gekriegt!"


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