22.03.2010

Palmsonntag C - 28.3.2010

(Fortsetzung)

Der Pilgerzug näherte sich langsam seinem Ziel, und ganz sicher hatten die Ordnungshüter schon sämtliche Augen auf ihn geworfen. Wie wir im Evangelium gehört haben, hat die geistliche Elite in Jerusalem, die Schriftgelehrten und Pharisäer, jedenfalls schon ihren ersten Grund zum Einschreiten gefunden.
Sie protestieren bei Jesus: „Meister, bring deine Jünger zum Schweigen!“ - Die Jünger Jesu sollen also schweigen und den anderen nicht sagen, wer da gerade ankommt. Ist das nicht typisch? Gilt das nicht bis heute?
Damit sind wir auch bei uns selbst angekommen: Was ist eigentlich mit uns, mit jedem persönlich? Ist er wirklich der König meines Lebens, unter dessen Herrschaft ich mich begebe?
Bereite ich Jesus den Weg zu mir und zu anderen?
Lasse ich mich als Christ vom Gerede der anderen zum Schweigen bringen?
Wenn auch ich Jesus auf seinem weiteren Weg begleiten will, muss ich mit Schwierigkeiten rechnen. Das hat er seinen Jüngern immer wieder eindringlich gesagt. Der persönliche Kreuzweg ist kein Spazierweg, und manchmal ist er sogar zum Davonlaufen…
Die Verspottung unseres Herrn und unseres Glaubens hat eine lange und unangenehme Tradition. Das musste z.B. auch Alexamenos erfahren, dessen Name auf einem eingeritzten Wandbild aus dem
zweiten Jahrhundert nach Christus zu lesen ist. Auf dem römischen Hügel Palatin wurde das Spottbild 1857 in Ruinen entdeckt. Es zeigt Alexamenos, einen Auszubildenden für Pagen, also für Diener am römischen Hof. Dieser Jugendliche steht mutig zu seinem Glauben und betet seinen Gott an, und so heißt auch das Bild. Doch da ist etwas Ungeheuerliches: die Spötter zeichnen den Gott, der da am Kreuz hängt, als einen Mann mit einem Eselskopf!
Ja, so ist das in den Augen einer Welt, die nicht verstehen kann
und nicht verstehen will: Unser Gott ist ein Gott, der sich für uns Menschen so klein und demütig macht, dass er allen Spott und alle Erniedrigung geduldig erträgt. Ob das damit zu tun hat, dass Gott hat eine ganz besondere Beziehung zu Eseln hat?

Text der Passion zum Vortrag am Palmsonntag (pdf)
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Exegetisch-theolog. Kommentar zu Lk 19,28-40 (pdf)
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Palmsonntag erklärt von „katholisch.de“
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Palmsonntag erklärt von „kirchensite“ Bistum Münster
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Ein Patient sieht sehr schlecht aus. Der Arzt rät ihm: „Sie müssen unbedingt mit dem Rauchen aufhören. Höchstens eine Zigarette nach dem Essen!“
Vier Wochen später kommt der Patient zur Nachuntersuchung.
Der Arzt ist begeistert: „Sie sehen ja prächtig aus! Sogar ordentlich zugenommen haben Sie!“
Der Patient: „Kunststück, bei täglich 20 Mahlzeiten!“

Sagt der Urlauber zu seinem Nachbarn: "Treiben Sie Sport?"
"Ja, Bogenschießen."
"Alle Achtung, geradeaus ist ja schon schwer genug."

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