Offenbar herrschtbei vielen die Idee vor, das sei wie mit einem dieser vor Jahren so beliebten elektro-
nischen Spielzeuge, dem „Tamagotschi“ - oder wie mit manchen Computerspielen: man hat mehrere Leben, und man fängt einfach noch mal von vorne an. Am Computer gibt’s dafür die Reset-Taste – alles einfach noch mal auf Start…!
Jesus antwortet den Sadduzäern mit einer grundsätzlichen Aussage: Vieles ist nur in dieser Welt so, und in der Welt des Himmels ist es ganz anders. Dort gibt es vieles nicht - keine Heirat, keinen Tod,
kein Leid. Es ist eine Verwandlung, eine neue Lebensweise, wo der Mensch ewig und in der Vollendung bei Gott leben darf, wenn er von Gott dazu für würdig befunden wurde. Die Menschen sind dort „den Engeln gleich“ – sie leben in ewigem und reinen Glück, weil sie Gott ganz zugehörig sein dürfen und wie die Engel in einem klarsichtigen Zustand in jubelnder Anbetung leben.
Leider verrät Jesus da keine Einzelheiten. Schade, denn Vorfreude ist doch die schönste Freude, heißt es ja. Jesus weiß nur zu gut, dass wir in dieser Welt gar nicht in der Lage sind, dieses Geheimnis fassen zu können.Er lässt aber keinerlei Zweifel aufkommen: Gott ist ein Gott des Lebens, dem wir in die Hände fallen, um seine „Söhne“ zu werden. Die Details sind noch unserem Zugriff entzogen, so wie bei einer gesperrten Computer-Datei.
Das zu akzeptieren, ist nicht immer einfach.
Wer jedoch auf Jesus vertraut, für den verschiebt sich die „Messlatte“ für das, was wirklich wichtig ist: Leistung, Erfolg, Ansehen, Geld… – das ist schön, aber nicht wirklich wichtig.
Der gigantische Konsum- und Freizeitrummel, der den Menschen auf seinen Geldbeutel reduziert – für Christen ist das nur mit großer Vorsicht zu genießen. Christen wissen: unsere eigentliche Heimat, die Gott für uns vorbereitet hat, ist der Himmel. Früher hat man von den Verstorbenen oft sehr treffend und schön gesagt: sie sind heimgegangen.
Wer wirklich an die Auf-erstehung glaubt, wie wir
es ja auch im Glaubens-
bekenntnis immer versprechen, bekommt in diesem irdischen Leben gewissermaßen schon mal eine kleine „Anzahlung“ auf das himmlische Glück: der Christ braucht sich nicht ständig zu sorgen, im Leben vielleicht zu kurz zu kommen und vielleicht nicht alles mitnehmen zu können, was man im Leben abgreifen und irgendwie kriegen kann.
Der Christ weiß: wer sich dauernd hetzt, damit ihm nur ja kein Sonderangebot im Katalog seines Lebens entgeht, dem entgeht
das Entscheidende – das Glück, ein Gotteskind sein zu dürfen.
Denn die leben nicht nur 70 oder 90 Jahre, sondern die Christen dürfen 70 oder 90 Jahre leben plus die Ewigkeit. Das ist Gottes Sonderangebot. Greifen Sie zu!
Predigt Pfr. Karl Sendker>> BITTE KLICKEN !
Predigt Pfr. Josef Mohr
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Predigt in Zeitschrift „Dienst am Wort“
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Predigt Pfr. Dr. Jörg Sieger
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Richtlinien: Rituale „Die kirchliche Begräbnisfeier“ (pdf)
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Schlagfertig: Ein Besucher fragte Papst Johannes XXIII., wie viele Menschen eigentlich im Vatikan arbeiteten. Er überlegte einen Moment, dann antwortete er: „Ich schätze, etwa die Hälfte!“Ungläubig: Es war eine lang anhaltende Dürre. In dieser Not ließ der Geistliche seine Gemeinde zu einem Bittgebet um Regen in die Kirche zusammenrufen. In Massen strömten die Leute herbei. Als der Pfarrer mit der Predigt begann, konnte er seine Enttäuschung nicht verbergen: „Euren Eifer und Eure Gebete um Regen in Ehren, doch um euren Glauben ist es in Wahrheit schlecht bestellt. Denn was sehe ich: kein einziger von euch hat einen Regenschirm mitgebracht…!"
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2 Kommentare:
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