Maria erlebt aber nicht nur Schönes, sondern auch die Abgründe des menschlichen Tuns, zum Beispiel den Leidensweg und die Kreuzigung ihres Sohnes. Gott ist durch die Ankündigung des Engels geradezu in ihr Leben hineingeplatzt, plötzlich und unvorbereitet.
Unerwartete Situationen gibt es in jedem Menschenleben mehr als genug. Maria jedenfalls ist entschlussfreudig, zaudert nicht, sagt nicht: vielleicht, mal sehen…! - Sie lässt ihre eigenen Lebenspläne durchkreuzen, auch wenn die Leute wer weiß was erzählen…
Maria gibt sich ganz in Gottes Hand. Sie fragt kurz nach: „Wie soll das geschehen?“ - Dann sagt sie JA zu ihrer Berufung, egal, was kommen mag, egal, was Gott sich da ausgedacht hat.
Ihr JA ist bedingungslos, ohne Hintertürchen, ohne doppelten Boden: „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort.“
(Lk 1,38) - So ist Maria unser mutiges Vorbild: Sag JA zu Gottes Ruf, sei mutig! Wenn Gott dir etwas zutraut, schenke du ihm auch dein Vertrauen!
Haben wir noch nie jemand in Schutz genommen? Ganz sicher haben wir unser Kind gegen Angriffe verteidigt, ganz sicher haben wir schon mal ein Familienmitglied gegen einen unberechtigten Vorwurf in Schutz genommen! Selbst haben wir das sicher auch schon erlebt, dass uns jemand in der Not zur Seite gestanden hat, als wir in der Klemme waren. Das machen sogar die primitivsten Menschen. Man lässt ein Mitglied der Sippe nicht im Stich.
Aber Maria soll seelenruhig zusehen, wie die Menschheit im Sumpf versinkt, ohne dass sie ihren Sohn darauf anspricht und uns schützen will? Eine seltsame Vorstellung von einer liebenden Mutter…!
Gott hatte offenbar da mehr Vertrauen in Maria als so mancher Christ heute. Maria ist Jesu Mutter, weil Gott es so wollte, weil er gerade sie ausgesucht und gefragt hat.Gott hat sich für sie entschieden. Die Initative ging nicht von ihr aus, sondern von Gott.
Wenn wir Maria verehren, loben wir Gott wegen seines liebenden Beschlusses zum Heil aller Menschen. Das wusste auch schon Maria in ihrer Zeit auf Erden. „Denn siehe, von nun an werden mich preisen selig alle Geschlechter“ (Lk 1,48), jubelt Maria über das große Erbarmen des Herrn. Maria selig preisen – das dürfen wir also nicht nur, sondern das ist eine eigene Feststellung Mariens.
Ja, so ist es, selig preisen werden sie alle Geschlechter! Und wir hier und heute sind mittendrin dabei!
Ein nachdenklicher Scherz, den Pater Pio gerne erzählte: Eines Tages wollte Petrus dem Herrn den Schlüssel für das Himmelstor zurückgeben. Auf die Frage nach der Ursache dafür sagte dieser:
"Du hast mir doch die Himmelspforte anvertraut, und täglich muss ich viele abweisen. Doch kaum habe ich die Tür geschlossen, da lässt Deine Mutter sie zum Seitenfenster doch noch rein."
Hier nun einige Linktipps zu Maria, Mai-Andachten usw.:siehe besonders: Literatur und Medien sowie Gottesdienstgestaltung
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Apostol. Schreiben Papst Paul VI. über die Marienverehrung (1974)
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pdf-Heft zum Marienmonat Mai
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Mai-Andacht zum Herunterladen (pdf)
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Hinweise zur Gestaltung Maiandachten, Kinder-Andachten usw. (pdf)
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Gebetshefte der KLB
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Anleitung zum Rosenkranz-Gebet
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Enzyklika REDEMPTORIS MATER von Papst Johannes Paul II. (1987) >> BITTE KLICKEN !
Predigt: Marienverehrung ist keine Erfindung der Kirche
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Karl-Leisner-Jugend: Häufige Fragen zu Maria
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Maria aus evangelischer Sicht
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Evangelische Meinung (pdf): Unbiblischer Marienkult der Katholiken
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