06.12.2010

3. Advent A - 12.12.2010

(Fortsetzung)

Die Zuhörer Jesu waren offenbar vorher auch Zuhörer des Johannes, denn er fragte bei ihnen gezielt nach, was sie denn eigentlich sehen wollten, als sie Johannes in der Wüste aufgesucht hatten. - Ein schwankendes Schilfrohr war Johannes sicher nicht, ebenso wenig ein fein gekleideter Herr. Das trifft beides aber auf König Herodes zu, der damals sogar eine Münze mit der Abbildung eines Schilfrohres herausgebracht hatte – also erleben wir hier eine ironische Bemerkung Jesu, die damals jeder verstand. - Johannes dagegen war standhaft und unbeugsam, ein wirklicher Weg-Weiser auf Jesus hin, auch auf Kosten des eigenen Lebens.

Die Frage der zweifelnden Johannes-Jünger an Jesus ist oft genug auch unsere Frage: Wer bist du, Jesus? - Jesus wird nicht zornig deswegen. Er tadelt uns deshalb nicht. Zweifel sind allzu mensch- lich. Der Zweifel ist normal, fast wie ein Bruder des Glaubens. Selbst große Heilige haben heftige Glaubenskämpfe ausfechten müssen. Man könnte sogar sagen: Zweifel sind die große Not unserer Zeit! - Die Glaubenskrise macht weder vor Priestern noch Bischöfen Halt. Eine große Verunsicherung hat auch in unserer Kirche die Freude über das Geschenk des Glaubens fast verdrängt.

Wir warten auf Weihnachten. Jesus wird so sicher kommen wie die U-Bahn in den Bahnhof einfahren wird, auch wenn sie jetzt (auf dem Foto) noch nicht zu sehen ist. Aber bin ich selbst denn abfahrbereit? Bin ich auf dem Sprung, um in Richtung Weihnachten umzusteigen? -

Der heutige Sonntag heißt „Gaudete“ – freut euch! Zu dieser Freude lädt Jesus uns ein. Er sagt jedem von uns wie damals den Johannes-Jüngern: Schau doch hin – reiß doch bitte deine Augen weit auf, dann entdeckst du die Barmherzigkeit Gottes, der sich sich so klein für uns macht. Zögere nicht - mach dich in deinem Herzen bereit für sein Kommen! Allerdings solltest du noch eines wissen: Wenn du Gott sehen willst, dann wirst du dich schon tief bücken müssen!

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Wie nennt man einen Lüneburger, der aus der Kirche ausgetreten ist? Lüneburger Heide.

Ein Pfarrer kommt aus den Niederlanden zurück und hat zwei Pfund Kaffee mitgebracht. An der Grenze packt ihn das schlechte Gewissen. Lügen will und darf er nicht. Kurzerhand klemmt er sich je ein Paket unter die Arme. Bei der Kontrolle fragt ihn der Zöllner: „Hochwürden, haben Sie in Holland etwas eingekauft?“ - „Ja, mein Sohn“, erwidert er ehrlich, „zwei Pfund Kaffee. Aber ich habe sie unter den Armen verteilt.“

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