(Fortsetzung)
Präsentiert wurde z.B. auch eine 21-Jährige, die stolz verkündet, sie habe dort manchmal fünf Sexpartner an einem Abend. Kommentarlos schilderten die Nach-
wuchsjournalisten, wie sie vor Ort so allerlei Menschen angetroffen hätten. Beim dortigen Geschlechtsverkehr gelte „sehen und gesehen werden“. - Und schließlich zitierten die katholischen Journalistenschüler auch noch die Club-Betreiberin, die der Meinung war, eigentlich müsste sie einen Verdienstorden bekommen, weil dort alles so sauber sei und es genug Kondome gebe…
Was da „im Sinne und nach den Grundsätzen der katholischen Kirche“ berichtet wurde, bleibt nicht nur mir ein Rätsel. Der katholische Kulturjournalist
Dr. Alexander Kissler schreibt dazu in seiner treffen-
den Art: „Reicht es, professionell zu imitieren, was alle tun… ? Oder sollte eine katholische Ausbildungsstätte… eigene Schwerpunkte setzen?“ - Und weiter findet er, dass „hier Kirche als Weltverdoppelungsverein in ihre letzte Phase eingetreten“ sei.
Dass keinem der Ausbilder und Verantwortlichen das Skandalöse dieses „Swinger“-Beitrages aufgefallen ist, kann man kaum fassen. Was geht in Köpfen vor, die
so etwas auf einer katholischen Internetseite für berich-
tenswert halten? Gräbt sich die Kirche auch noch selbst das Loch, in das sie hineinstürzt? - Die Kirche zeige hier und anderswo „suizidale Tendenzen“, findet ein anderer Kritiker – sie sei fleißig dabei, sich selbst zu zerstören.
Spannend und lehrreich ist aber auch die Frage, wie man mit berechtigter Kritik umgeht. Da können die Journalistenschüler auch etwas lernen. Beim „ifp“ funktioniert das in diesem Falle so: den Ärgernis er-
regenden Beitrag hat man heimlich, still und leise entfernt.
Nicht etwa ein Wort des Bedauerns und der Entschul-
digung, z.B. dass man wohl über’s Ziel hinausge-
schossen sei und den Vorfall und die Verletzung reli-
giöser Gefühle nicht gewollte habe. Nein, man lässt
den Teilbeitrag einfach verschwinden. Ob man glaubt, damit sei die Sache erledigt?
Und im übrigen: Dabei übersieht man ziemlich un-
professionell, dass das Internet so schnell nichts vergisst, wenn man sich beim Löschen ungeschickt anstellt. Noch lange speichert z.B. das „google“-Cache den Beitrag.
Die letztverantwortlichen deutschen Bischöfe haben mal wieder untereinander und mit den „ifp“-Chefs ein unappetliches Thema zu besprechen, das sie besser nicht vor sich herschieben sollten. Erst musste der geistliche Direktor des Instituts seinen Stuhl räumen, weil er ausgerechnet dem Papst öffentlich vorgeworfen hatte, dieser fahre die Kirche an die Wand, und jetzt das hier.
- Was kommt als Nächstes…?
Alexander Kissler: „Überall Sex“
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Das ist dazu beim „ifp“ noch online
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:Präsentiert wurde z.B. auch eine 21-Jährige, die stolz verkündet, sie habe dort manchmal fünf Sexpartner an einem Abend. Kommentarlos schilderten die Nach-
wuchsjournalisten, wie sie vor Ort so allerlei Menschen angetroffen hätten. Beim dortigen Geschlechtsverkehr gelte „sehen und gesehen werden“. - Und schließlich zitierten die katholischen Journalistenschüler auch noch die Club-Betreiberin, die der Meinung war, eigentlich müsste sie einen Verdienstorden bekommen, weil dort alles so sauber sei und es genug Kondome gebe…
Was da „im Sinne und nach den Grundsätzen der katholischen Kirche“ berichtet wurde, bleibt nicht nur mir ein Rätsel. Der katholische Kulturjournalist Dr. Alexander Kissler schreibt dazu in seiner treffen-
den Art: „Reicht es, professionell zu imitieren, was alle tun… ? Oder sollte eine katholische Ausbildungsstätte… eigene Schwerpunkte setzen?“ - Und weiter findet er, dass „hier Kirche als Weltverdoppelungsverein in ihre letzte Phase eingetreten“ sei.
Dass keinem der Ausbilder und Verantwortlichen das Skandalöse dieses „Swinger“-Beitrages aufgefallen ist, kann man kaum fassen. Was geht in Köpfen vor, die
so etwas auf einer katholischen Internetseite für berich-
tenswert halten? Gräbt sich die Kirche auch noch selbst das Loch, in das sie hineinstürzt? - Die Kirche zeige hier und anderswo „suizidale Tendenzen“, findet ein anderer Kritiker – sie sei fleißig dabei, sich selbst zu zerstören.
Spannend und lehrreich ist aber auch die Frage, wie man mit berechtigter Kritik umgeht. Da können die Journalistenschüler auch etwas lernen. Beim „ifp“ funktioniert das in diesem Falle so: den Ärgernis er-
regenden Beitrag hat man heimlich, still und leise entfernt.
Nicht etwa ein Wort des Bedauerns und der Entschul-
digung, z.B. dass man wohl über’s Ziel hinausge-
schossen sei und den Vorfall und die Verletzung reli-
giöser Gefühle nicht gewollte habe. Nein, man lässt
den Teilbeitrag einfach verschwinden. Ob man glaubt, damit sei die Sache erledigt?
Und im übrigen: Dabei übersieht man ziemlich un-
professionell, dass das Internet so schnell nichts vergisst, wenn man sich beim Löschen ungeschickt anstellt. Noch lange speichert z.B. das „google“-Cache den Beitrag.
Die letztverantwortlichen deutschen Bischöfe haben mal wieder untereinander und mit den „ifp“-Chefs ein unappetliches Thema zu besprechen, das sie besser nicht vor sich herschieben sollten. Erst musste der geistliche Direktor des Instituts seinen Stuhl räumen, weil er ausgerechnet dem Papst öffentlich vorgeworfen hatte, dieser fahre die Kirche an die Wand, und jetzt das hier. - Was kommt als Nächstes…?
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