Und schnell werden sie alle in
diesen Chor miteinstim-men: die Sekten-
anhänger, Jünger aller möglichen Weltuntergangs-Propheten von Nostradamus bis zur Möchtegern-Wahrsagerin aus Fernsehen oder Zeitschrift, Kartenleger und wer weiß wer sonst noch alles.
Auch die Vertreter der heute weit
verbreiteten Ellen-
bogen-Mentalität sind da gerne mit einem Spruch mit von der Partie, frei nach dem Motto: Alles geht sowieso den Bach runter! Lasst uns also auf die Pauke hauen, dass es nur so kracht! Wir wollen Spaß, wir wollen so viel von allem, wie wir irgendwie mit beiden Händen schaufeln können.Wir sind doch nicht blöd! Jetzt gilt es – und nach uns die Sintflut!
bogen-Mentalität sind da gerne mit einem Spruch mit von der Partie, frei nach dem Motto: Alles geht sowieso den Bach runter! Lasst uns also auf die Pauke hauen, dass es nur so kracht! Wir wollen Spaß, wir wollen so viel von allem, wie wir irgendwie mit beiden Händen schaufeln können.Wir sind doch nicht blöd! Jetzt gilt es – und nach uns die Sintflut!
Wer in diesen Kategorien denkt,
der hat das heutige Evangelium nicht zu Ende gelesen oder gehört.
Es geht eben nicht um die große
Panikmache. Das Thema ist eben nicht:
Großalarm - das Weltall brennt!
Vielmehr
gehtes um ein Er-
eignis,das alle Christen weder überraschen noch schockieren soll. Da bricht eben nicht völlig über-
raschend der Winter herein und kein Mensch hat Winterreifen mon-
tiert. Zumindest die Christen wissen es vorher und sind rechtzeitig gerüstet dafür.
Es geht um den endgültigen Advent,
um die Erfüllung unserer Vater-unser-Bitte: „Dein
Reich komme!“. –
In der Messfeier beten wir nach den Wandlungsworten: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auf-
erstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ – Wir wissen es doch: Der Herr wird wiederkommen, und zwar „mit großer Macht und Herrlichkeit“, wie es im heutigen Evangelium heißt. Schon das Wort „Herrlich-
keit“ signalisiert, dass dies wohl kaum als Drohung gedacht sein kann. Oder fühlen Sie sich bedroht, wenn Sie etwas ganz Herrliches sehen? Einfach herrlich wird es sein, wenn der Herr einst wiederkommt! Unbeschreiblich herrlich!
In der Messfeier beten wir nach den Wandlungsworten: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auf-
erstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ – Wir wissen es doch: Der Herr wird wiederkommen, und zwar „mit großer Macht und Herrlichkeit“, wie es im heutigen Evangelium heißt. Schon das Wort „Herrlich-
keit“ signalisiert, dass dies wohl kaum als Drohung gedacht sein kann. Oder fühlen Sie sich bedroht, wenn Sie etwas ganz Herrliches sehen? Einfach herrlich wird es sein, wenn der Herr einst wiederkommt! Unbeschreiblich herrlich!
Seine
Engel wird er aussenden, heißt es. „…vom
Ende der Erde bis zum Ende des Himmels“ werden seine Boten unterwegs sein. Das heißt
doch: sie werden überall unterwegs sein, in jedem Winkel, an jedem Platz, an
den sie als Boten geschickt werden. Ihre Aufgabe ist klar formuliert: Sie sollen die Menschen, die der Herr ausgewählt hat, aus allen Ecken und Enden zusammenführen und zu ihm bringen. Eine himmlische Extrafahrt gewisser-
maßen. Keiner wird dabei vergessen.
Das ist die ganz frohe Botschaft
an diejenigen, die auf dieses Ereignis vorbereitet sind. Und das ist auch das
Stichwort für das heutige Evangelium: es geht um die richtige Vorbereitung!
Jesus
wählt dazu einen sehr an-
schaulichen Vergleich. Vom Feigenbaum sollen wir Christen lernen: „Sobald seine Zweige saf-
tig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht.“ -- Dazu muss man wissen, dass im Lande Israel wegen des milden Klimas viele Bäume auch im Winter ihr Laub behalten. Der Feigenbaum gehört aber zu den wenigen Bäumen, die auch dort ihr Laub abwerfen und daher im Frühjahr neue Blätter treiben. Wenn es dann so weit ist, kann jeder, der nicht mit völliger Blindheit geschlagen ist, eindeutig und zweifelsfrei erkennen: Aha, jetzt geht es mit dem Frühling los, der Sommer ist also nicht mehr weit!
schaulichen Vergleich. Vom Feigenbaum sollen wir Christen lernen: „Sobald seine Zweige saf-
tig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht.“ -- Dazu muss man wissen, dass im Lande Israel wegen des milden Klimas viele Bäume auch im Winter ihr Laub behalten. Der Feigenbaum gehört aber zu den wenigen Bäumen, die auch dort ihr Laub abwerfen und daher im Frühjahr neue Blätter treiben. Wenn es dann so weit ist, kann jeder, der nicht mit völliger Blindheit geschlagen ist, eindeutig und zweifelsfrei erkennen: Aha, jetzt geht es mit dem Frühling los, der Sommer ist also nicht mehr weit!
Jesus macht uns allen damit klar, dass es kein Rätsel-
raten geben wird um die Zeichen der Zeit. Nein, da wird keine Spekulation nötig sein, kein Kartenlegen und auch keine Wahrsagerei. All das ist grober Unsinn, denn das Ende wird so deutlich und unmissverständlich erkennbar sein wie das Austreiben saftiger Blätter. Allerdings nur für diejenigen, die ihre Augen offen halten.
raten geben wird um die Zeichen der Zeit. Nein, da wird keine Spekulation nötig sein, kein Kartenlegen und auch keine Wahrsagerei. All das ist grober Unsinn, denn das Ende wird so deutlich und unmissverständlich erkennbar sein wie das Austreiben saftiger Blätter. Allerdings nur für diejenigen, die ihre Augen offen halten.
Wenn Jesus ausgerechnet ein Bild des Frühlings wählt, ein
Bild des Wachsens, dann will das bei uns Christen ganz besondere
Frühlingsgefühle wecken: Ja, da grünt alle Hoffnung, da wird Leben
sein in Fülle!
Die Augen offen halten –
das ist ein zweites Stich-wort: Der Christ soll also ein aufgeweckter Bursche sein.Christen sind keine Tagträumer und keine, die ihr Leben lang herumdösen. Christen sind aufmerksame Leute.
Sie lassen sich nicht einlullen vom Geschrei der Medien und
Verkaufs-Strategen. Sie wissen, das ihr Leben kein Produkt eines blinden
Zufalls ist, sondern gottgewollt.
Und die Christen wissen auch, dass ihr Leben schließ-
lich nicht in einem sinnlosen Nichts endet. Am Ende steht nicht der Untergang, sondern da steht Christus, der strahlende Sieger und Herr! -- Es geht also nicht um ein Ende wie bei einer Sackgasse, sondern es geht um ein Ankommen am eigentlichen Ziel, es geht um Voll-
endung, um ein Ende in unfassbarer Fülle!
lich nicht in einem sinnlosen Nichts endet. Am Ende steht nicht der Untergang, sondern da steht Christus, der strahlende Sieger und Herr! -- Es geht also nicht um ein Ende wie bei einer Sackgasse, sondern es geht um ein Ankommen am eigentlichen Ziel, es geht um Voll-
endung, um ein Ende in unfassbarer Fülle!
Die Menschheit wird also nicht einfach mal so unter-
gehen, bloß weil da vielleicht ein Irrer auf den Atom-
raketenknopf gedrückt hat. Alles, was geschieht und wann es geschieht, liegt nämlich fest in Gottes Hand. „Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft“, sagt Jesus. Und „Generation“ ist da gemeint im Sinne von Menschengeschlecht. Auch dies ist also eine klare Absage an jede Panikmache!
gehen, bloß weil da vielleicht ein Irrer auf den Atom-
raketenknopf gedrückt hat. Alles, was geschieht und wann es geschieht, liegt nämlich fest in Gottes Hand. „Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft“, sagt Jesus. Und „Generation“ ist da gemeint im Sinne von Menschengeschlecht. Auch dies ist also eine klare Absage an jede Panikmache!
Wir haben diesen Appell sicher schnell verstanden: Jesus
erzählt dies alles so genau, um auch uns heute ganz wach zu machen. Seine
Botschaft ist klar: Schaut genau hin, was sich in eurer Welt, in eurer
täglichen Umgebung so alles tut. Lasst euch nur kein X für ein U vormachen.
Damit wären wir beim
letzten Stichwort:Wie geht das denn:
wachsam sein? -- Das beant-wortet uns schon unser Alltag. Schauen wir z.B. auf die Feuerwehr. Damit es im Ernstfall nicht zum Chaos kommt, damit jeder Handgriff sitzt, wird immer wieder geübt. Immer wieder werden denkbare Gefahrensituationen von der Mann-
schaft durchgespielt. Jeder kennt seinen Platz und seine Aufgabe. In kürzester Zeit kann im echten Notfall ein-
gegriffen und Leben gerettet werden.
Zu unserer christlichen Wachsamkeit gehört also auch, dass wir unsere Aufgabe,
unser Leben als Christ immer wieder überdenken und einüben. Da reicht es eben
nicht, Gottes Gebote auf dem Papier zu
kennen. Man muss sie auch einüben, man muss sie auch trainieren.
Oder mit einem Bild aus dem Bereich der Eisenbahn erklärt:
man muss rechtzeitig in seinem Leben die Weichen richtig stellen, sonst fährt
der eigene Lebens-
zug wer weiß wohin.
zug wer weiß wohin.
Wachsamkeit ist aber
nichts Hektisches. Wir müssen nicht ständig unter Strom stehen. Das Christentum
ist keine Sportart und es gibt weder Sekt noch Siegertreppchen für einige
wenige Gewinner. Unser aller Aufgabe besteht vielmehr darin, konzentriert zu
sein, allzeit bereit zu sein, wie die Pfadfinder es formuliert haben. Also einfach immer nur Ausschau halten, denn jeder Tag, jede
Nacht könnte der letzte Tag, die letzte Nacht unseres Lebens sein, bevor der
Herr eintrifft!
Das heutige Evangelium kurz vor Ende des Kirchen-
jahres erinnert uns Christen ganz eindringlich daran: alle irdischen Sicherheiten zählen gar nichts mehr, wenn der Herr kommt!
Manche haben dies schon schmerzlich in ihrem Leben erfahren müssen. Ganz plötzlich und ohne jede vor-
herige Warnung kann das Verfallsdatum von Wohlstand, Gesundheit und allem irdischen Glück erreicht sein. Wohl dem, der nicht blind und taub für die heutigen Worte Jesu ist, wohl dem, der sich auf diesen Frühling freut.
jahres erinnert uns Christen ganz eindringlich daran: alle irdischen Sicherheiten zählen gar nichts mehr, wenn der Herr kommt!
Manche haben dies schon schmerzlich in ihrem Leben erfahren müssen. Ganz plötzlich und ohne jede vor-
herige Warnung kann das Verfallsdatum von Wohlstand, Gesundheit und allem irdischen Glück erreicht sein. Wohl dem, der nicht blind und taub für die heutigen Worte Jesu ist, wohl dem, der sich auf diesen Frühling freut.
Predigten und Fürbitten der Karl-Leisner-Jugend
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Predigt (ev.-ref.) aus der Schweiz (pdf-Datei)
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Predigt Pfr. Karl Sendker >> BITTE KLICKEN !
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Gottesdienstentwurf Pfr. Bruno Layr
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Predigt Pfr. Georg Späh (pdf)
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Predigt Diakon Franz Schuh
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Exegetisch-theologischer Kommentar zu Mk 13,24-32 (pdf) >> BITTE KLICKEN !
VIRC Wien: Lesungstexte und kurze Einführung (pdf)
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Weltuntergang 21.12.2012: Der Countdown läuft (nicht) …
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„Wikipedia“ über den
Katastrophenfilm 2012
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Viele Tipps für selbstgebastelte Adventskalender
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Der
Pfarrer erklärt im Religionsunterricht:
„Manche Gebote Gottes gelten besonders dringend für ganz bestimmte Leute. Wer kann mir ein Beispiel nennen?"
Der kleine Hans hat eine Idee: „Das achte Gebote zählt hauptsächlich für die Lehrer, denn da heißt es: Du sollst kein falsches Zeugnis geben!"
„Manche Gebote Gottes gelten besonders dringend für ganz bestimmte Leute. Wer kann mir ein Beispiel nennen?"
Der kleine Hans hat eine Idee: „Das achte Gebote zählt hauptsächlich für die Lehrer, denn da heißt es: Du sollst kein falsches Zeugnis geben!"
Eine Pfarrgemeinde hat sich zu einer
Missionswoche entschlossen,um den Glaubensschwung in der
Pfarrei zu erneuern. Ein Pater ist als Referent auf einem Plakat an der
Kirchentüre angekündigt.
Sein Thema steht in großer Schrift
da und soll die Leute wachrütteln: „Weißt du, was Höllenqualen sind?“
Ein aufmerksamer Kirchenbesucher hat
darunter gekritzelt: „Klar doch, ich habe unseren
Kirchenchor schon gehört!“
Die heutigen Predigtgedanken können Sie per E-Mail anfordern oder selbst herunterladen (Link funktioniert bis mindestens 1.1.2013):
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