Es heißt: „In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszu-treiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.“
An den Füßen nur Sandalen – das ist ja sandalös!
Warum denn bloß kein festes Schuhwerk bei dem oft unwegsamen Gelände?
Warum kein Geld, warum keinerlei Vorräte und auch kein zweites Hemd?
Ganz sicher wollte Jesus nicht, dass seine Apostel, die er losschickte, mit total verschwitzter Kleidung ihre Zu-
hörer durch Geruchsbelästigung in die Flucht schlagen. Ganz sicher wollte er auch nicht, dass sie auf ihrem Weg elend verhungern oder verdursten!
Seine konkreten Dienstanweisungen haben aber einen guten Grund: Die Apostel, die er mit seiner Vollmacht ausstattet und aus-sendet, sind nämlich keine Touristen auf Wanderschaft. Solche Wandertouristen müssen natür-
lich ihr Zelt dabei haben nebst allem Zubehör, wenn sie irgendwo im Freien übernachten wollen. Da kommt schon einiges zusammen!
Die Apostel jedoch haben so gut wie nichts dabei. Sie sind also immer auf andere und deren Hilfsbereitschaft angewiesen. Das fällt jedem, der ihnen begegnet, sicher sofort auf und man denkt dann sicher: Die beiden, die da vor mir stehen, die sind keine Luxus-Missionare. Die meinen das offensichtlich ganz ernst mit der Nachfolge Jesu! Vielleicht sollte ich mir also wirklich mal anhören, was sie mir zu sagen haben!
Wahrscheinlich hätte Jesus seine Mitarbeiter im Außendienst sogar ohne Sandalen losgeschickt, wenn das nicht zu gefährlich wäre. Scharfkantige Steine könnten ihrem Auftrag sonst ein recht plötzliches Ende bereiten. Einen Wanderstock dürfen sie auch dabei haben. Das hat allerdings nichts mit dem modernen „Nordic Walking“ zu tun. Den Stock brauchte man nicht nur in der sehr hügeligen Landschaft mit oft ganz schlechten Wegen. Er war leider manchmal auch nötig, um sich z.B. streunende Hunde oder andere unliebsame Tiere auf Abstand zu halten. Deswegen hatten auch die Hirten damals immer einen Holzstab dabei.
Wenn Jesus die Apostel grundsätzlich zu zweit aus-
sendet, macht das nicht nur deren Wanderschaft sicherer. Es hätten schließlich z.B. auch immer vier Männer sein können. Damals galt aber der Rechts-
grundsatz, dass immer mindestens zwei Männer eine übereinstimmende Zeugenaussage machen mussten, wenn etwas vor Gericht als wahr anerkannt werden sollte. Das gemeinsame Auftreten unterstreicht hier also die Glaubwürdigkeit. Zugleich dient jeder der beiden dem anderen aber auch als Helfer und Berater, wozu auch die Korrektur von ungenauen Aussagen oder Fehlverhalten gehört. In manchen Klöstern wird heute noch diese Tradition der „Correctio fraterna“ eingeübt, also eine brüderliche Zurechtweisung, die untereinander in aller Liebe zu erfolgen hat, um den geschätzten Mitbruder vor falschen Wegen zu bewahren.
Aber nichts zu trinken dabei, kein Brot und keine Vorratstasche – ist das nicht doch etwas übertrieben? - Dazu muss man wissen, dass es zu den eisernen Grund-regeln orientalischer Gastfreundschaft gehört, den Gast zu ehren, indem man ihm Notwendiges und auch Angenehmes geradezu auf-
drängt. Dies stammt noch aus der Zeit des Lebens in und mit der Wüste.
Es musste damals also wirklich niemand verhungern oder verdursten. Allerdings müssen die Apostel Jesu sich unterwegs auf ein Leben als Gast einstellen, auf ein Leben, das sie nicht in allem selbst bestimmen können.
Jesus gibt ihnen die Anweisung: „Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlaßt.“ Das heißt in der Praxis, dass sie z.B. dann auch akzeptieren müssen, was sie da zum Essen vorgesetzt bekommen. Sie sollen sich ganz bewusst höflich an ihren Gastgeber anpassen und nicht etwa die Unterkunft wechseln, weil es im Nachbarhaus eine bessere Hausfrau und Köchin gibt. Man stelle sich nur vor, welche Eifersüchteleien bei den Dorfbewohnern entstehen könnten, wenn diese willkommenen Boten Gottes plötzlich als Leckermäuler drei Häuser weiter an der Suppenschüssel sitzen.
Wo man sie in diesem Dorf aufgenommen hat, da sollen sie nach Jesu Anweisung auch bleiben, bis sie zum nächsten Ziel weiterwandern. Sie kommen gewisser-
maßen mit leeren Händen, ganz und gar abhängig von der Aufmerksamkeit und dem gutem Willen ihres jeweiligen Gastgebers. Dieses Zeichen wurde damals an vielen Orten wohl verstanden: die Apostel geben sich ganz in Gottes Hand und vertrauen darauf, dass er ihnen den richtigen Weg zeigt und dazu die richtigen, gastfreundlichen Menschen.
Ganz sicher wird in dem Haus, in dem sie unterge-
kommen sind, nach einigen Tagen die Atmosphäre bei den abendlichen Gesprächen offener, vertraulicher. Niemand kann schließlich über mehrere Tage nur sein Sonntagsgesicht aufsetzen. Es wird intensive Gesprä-
che mit der Hausgemeinschaft geben, wenn man nach Feierabend in der großen Runde zusammensitzt.
So können die Apostel auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sie erleben, wo die Menschen ihre persönlichen Probleme haben, und das auch in ihrem Glaubensleben. Diese Art der Apostel, den Zuhörern die Frohe Botschaft näherzubringen, kann also an ganz konkreten Fragen anknüpfen. Da gibt es keine 08/15-Unterrichtsstunde, sondern tiefe Gespräche von Mensch zu Mensch. Und so merken wir, je mehr wir uns damit beschäftigen, wie klug dieses Missions-Konzept Jesu ist. Die ausge-
sandten Glaubenszeugen sind für die Menschen vor Ort deshalb absolut vertrauenswürdig, weil sie wirklich das leben, was sie sagen. Die Apostel haben sich da kein Hintertürchen offengelassen.
Da gibt es z.B. keinen Wäschevorrat – also muss man sich als Bote Jesu vor Ort beim Waschen helfen lassen. Da gibt es noch nicht einmal den berühmten und eigent-
lich selbstverständlichen Notgroschen. So wird ihre Botschaft aber überall verstanden: In Gottes Hand ist offenbar für jeden bestens gesorgt, da geht wirklich niemand verloren!
Im Evangelium heißt es, sie sollten „kein Geld im Gürtel“ mitnehmen, wie dies damals aber von vielen Reisenden praktiziert wurde. Eingenäht in einen Ledergürtel war das Geld halbwegs vor Dieben geschützt, wie das heute z.B. mit dem sogenannten Brustbeutel praktiziert wird. Wörtlich heißt es „keine Kupfermünze im Gürtel“. Es gab damals Gold-, Silber und Kupfermünzen. Natürlich hatten die Kupfermünzen davon den geringsten Wert. Man würde heute also sagen: ohne einen einzigen Pfennig oder Cent in der Tasche. Sie sollten als Missionare wirklich nichts besitzen, und nicht nur so tun als ob. Wenn man so will, lebten sie damit ein tägliches Leben mit vollem Risiko. Doch Gott trägt sie, er lässt sie nicht fallen. Gott sorgt ganz offensichtlich dafür, dass ihre leeren Hände immer wieder neu gefüllt werden, dass es ihnen an nichts Notwendigem fehlt.Aber was ist in dem Falle, wenn man sie irgendwo ab-
blitzen lässt? Wie sollen sie sich verhalten, wenn man sie gar nicht anhören will? Sollen die Apostel dann wie so viele moderne Werbe-Strategen immer wieder einen neuen Anlauf nehmen? - Wir kennen das heute nur zu gut von vielen Prospekten, Reklame-Briefen und den eigentlich verbotenen Werbe-Anrufen. Die Werbe-Experten sagen, dass man in der Werbung nicht voreilig locker lassen darf. Vielleicht hat man nämlich den mög-
lichen Kunden nur zur falschen Zeit oder auf dem falschen Fuß erwischt. Also immer schön am Ball bleiben und nachhaken, denn der ins Auge gefasste Kunde könnte es sich bald schon anders überlegen… Wie wir erfahren haben, sieht Jesus das ganz anders: „Wenn man euch aber in einem Ort nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.“
Jesus weiß nur zu gut, wovon er da spricht. Gerade erst am vorigen Sonntag haben wir im Evangelium gehört, wie man ihn in seiner eigenen Heimatstadt Nazareth nicht verstehen wollte oder konnte. Gott lässt den Menschen ihre Freiheit, auch die Freiheit zur Ablehnung seiner Liebe. Die Boten Jesu sollen glaubwürdig dafür sorgen, dass die Men-schen vom Glück des Himmelreiches erfahren. Sie sollen jedoch nichts erzwingen wollen. Wer Herz und Kopf einfach nicht für Gottes Botschaft öffnet, der hat die größte Chance seines Lebens verspielt. Anderes ist ihm eben leider wichtiger. Das ist einfach nur traurig, aber Gott akzeptiert es so, und die Jünger sollen es auch so halten.
Es gibt schließlich genug andere Menschen, die noch gar nichts oder nicht genug von der Frohen Botschaft gehört haben. Wenn man euch als Boten Jesu hier an diesem Ort nicht hören will, dann geht einfach weiter, denn andere brauchen euch!
Den Staub von den Füßen schütteln – das machten die Juden damals als deutliches Zeichen, wenn sie von unterwegs aus heidnischem Gebiet zurückkehrten. Nichts Heidnisches wollten sie an sich haben, wenn sie ihre Heimat betraten, das Land, das Gott ihnen gegeben hatte. Wenn auch die Apostel den Staub einfach ab-
schütteln sollen, dann heißt das: Wer meine Boten ablehnt, der ist faktisch wie ein Heide, wie ein Ungläu-
biger, auch wenn er meint, ein Frommer zu sein.
Geht einfach weiter, stört euch nicht an euren Miss-
erfolgen, sagt Jesus. Lasst euch nicht von eurem Auftrag ablenken, ärgert euch nicht und nehmt Ab-
lehnungen bloß nicht persönlich. Woanders wartet man schon auf euch und auf Gottes Wort.
Das Evangelium schließt heute mit dem Hinweis, dass diese Regie-Anweisungen Jesu offenbar Erfolg hatten: „Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.“
Wie war ein solcher Erfolg nur möglich? - Solch eine Kraft trauen wir wohl erst einmal nur Jesus selbst zu. Aber bei Fischern, von denen wir wissen, wie sie selbst oft genug vom Zweifel geplagt wurden?
Wo liegt das Geheimnis ihres ganz offensichtlichen Erfolges?
Schauen wir zwischen die Zeilen des Textes. Achten wir also nicht nur darauf, was da steht, sondern auch darauf, was da nicht steht. Im heutigen Evangelium steht z.B. absolut nichts von irgendwelchen Rückfragen der Jünger oder gar von Zweifeln. Jesus erteilt ihnen eine Vollmacht, beauftragt sie also ganz ausdrücklich – und dann heißt es nur kurz und knapp: „Die Zwölf machten sich auf den Weg…“
Da haben wir bereits eine mögliche Erklärung für ihren Erfolg. Sie tun nämlich nichts aus sich selbst, sondern sie tun es nur im Auftrage Jesu. Dank seiner Vollmacht ist ihnen ihr Auftrag jetzt so klar, dass sich Fragen für sie eigentlich überhaupt nicht stellen. Sie wissen doch, dass es nicht auf ihr Talent, ihre Redegewandtheit oder ihr Auftreten ankommt. Dann bräuchten einige von ihnen wohl gar nicht erst anzufangen.
Sie wissen sich ganz in der Hand Gottes, die sie führt. Gott wird ihnen schon im rechten Augenblick die passenden Worte eingeben. Nicht auf sich setzen sie ihr Vertrauen, sondern auf ihren Auftrag-
geber, der sie für diesen Plan schließlich ausgewählt hat.
In jedem Hafen kann man die kleinen Schleppkähne beobachten, die die gigantischen Schiffe an ihre Posi-
tion bringen. Da kommt niemand auf die Idee, diese Winzlinge für wichtiger zu halten als den großen Pott, den sie gerade ziehen. Die gewaltige Motoren- und Schraubenkraft der Riesenschiffe könnte im engen Hafenbecken große Wellen auslösen. So manövrieren stattdessen die kleinen Schlepper in engem Funk-
Kontakt mit dem Ozeanriesen, genau nach Anweisung des Kapitäns.
Das wissen die Apostel nur zu gut. Sie sind Helfer, sie sind Mitarbeiter. Ganz deutlich könnte man sagen: Sie wissen, dass sie ganz klar weisungsgebunden sind. Nicht ihre eigene Interpretation ist gefragt, sondern ihr Bekenntnis, nicht ihre eigenen Worte, sondern aus-
drücklich das, was Jesus lehrt.
Liebe Mitchristen, Sie haben es sich vielleicht schon gedacht – wir nähern uns zum Schluss der Nutz-
anwendung für uns heute. Alle Texte der Bibel sind ja nicht nur für die Leute von damals aufgeschrieben worden. Das alles geht uns hier und heute an, das alles richtet sich direkt an uns, an jeden von uns, und nicht nur an die sogenannten Amtsträger.
Freilich spüren die es oft am härtesten: Es gibt nicht nur den viel diskutierten Priestermangel. Viel tiefgreifender und folgenreicher ist die sich ausbreitende Glaubenskrise. Da wissen sich die Priester und ihre Mitarbeiter von zwar Jesus beauftragt und ausgesandt, doch was ist leider oft genug das Ergebnis? Zum Teil picken sich die Kirchenkunden nur die Rosinen raus. Schon eine Woche nach der feierlichen Erstkommunion sieht es etwa bei den Kindern so aus, als habe es nie eine Erstkommunion gegeben. Die Reihen bleiben leer. Die Seelsorger wissen es natürlich: Nicht die Kinder, sondern die Eltern sind die eigentlichen Sorgenkinder. Mit der Aufzählung solcher empfundenen Misserfolge könnte man mühelos einen ganzen Jammer-Abend füllen, der aber nicht wirklich weiterhilft.
Vielleicht aber hilft es da, sich das heutige mutige Bei-
spiel der Apostel immer wieder in Erinnerung zu rufen. Salopp gesagt lautet die Erkenntnis daraus: Gott lässt dich schon nicht im Stich, wenn er dich beauf-
tragt hat!
Da kann es wohl eher sein, dass du selbst dich und Gott im Stich lässt. Vertraue dich doch erst einmal ganz der Führung Gottes an und kippe alle deine vollgepackten Reisekoffer mit den selbstgestrickten Plänen aus. Du brauchst den ganzen Krempel doch im Grunde gar nicht, wenn du Gott für dich sorgen lässt.
Liebe Mitchristen, hier spüren wir, wie sehr dieser Text immer auch eine kritische Anfrage an die Kirche bleiben wird. Stets ist sie in der Gefahr, jede Menge wichtige Koffer zu packen, in gutgemeinter Absicht. Man trägt schließlich Verantwortung, und man muss sich schließ-
lich um alles Mögliche kümmern. Da kann man nicht leben wie die Apostel damals. Da kann man nicht herumwandern mit leeren Taschen und nur mit Gottvertrauen im Herzen.
Das heutige Evangelium ist und bleibt ein Stück weit eine Warnung an die Kirche, an Ihre und meine Kirche: Achtung, versinkt nicht in der Versorgungs- und Beamtenmentalität! Macht es euch nicht zu einfach, indem ihr sagt: Ja, ja – dieses und jenes kann man vielleicht im Kloster als Ordenschrist machen, aber doch nicht in der freien Wildbahn unserer Welt!
Natürlich kann die Kirche nicht auf Hab und Gut verzichten, nicht auf Gotteshäuser und auch nicht auf die Bezahlung ihrer Mitarbeiter. Doch die Warnung des Evangeliums bleibt: Behaltet stets genau im Auge, was ihr da macht! Ihr müsst nicht ab sofort alle wie die Ordensleute auf persönlichen Besitz verzichten und in schlichten Einheits-Gewändern herumlaufen. Aber ihr müsst stets um die Gefahr wissen, in der ihr euch befindet.
Jeder einzelne Christ, aber auch die ganze Organisation Kirche muss sich fragen: Was schleppe ich eigentlich alles mit mir herum, was ich nicht loslassen kann?
Was belastet mich im wahrsten Sinne des Wortes?
Wo vertraue ich meiner eigenen Kraft viel mehr
als der Kraft und Stärke Gottes?
als der Kraft und Stärke Gottes?
Sind meine eigenen Hände wirklich leer genug, damit Gott da etwas hineinlegen kann?
Stehen wir Gott wirklich wortwörtlich zur Verfügung, oder hoffen wir im Innersten doch eher, er möge uns doch bitte in Ruhe unseren schwierigen Alltag bewäl-
tigen lassen, unseren Dienst tun lassen?
Wo entfernen wir uns von unserem Auftrag, Gottes Liebe zu verkünden?
tigen lassen, unseren Dienst tun lassen?
Wo entfernen wir uns von unserem Auftrag, Gottes Liebe zu verkünden?
Stärken wir uns gegenseitig nach dem Zweier-Beispiel der Apostel, oder sind wir zu Einzelkämpfern der Verkündigung geworden?
Es sind eine Menge Fragen, die wir uns immer wieder selbstkritisch stellen sollten. Das Evangelium lädt uns dazu ein, mit Gottes Hilfe die Antworten zu finden. Lernen wir vor allem das Loslassen. Eines Tages kommt für jeden die Stunde, da müssen wir es können, ob wir wollen oder nicht.
Die Frage eines Schülers an einen Rabbi mag uns dabei helfen: „Wie kommt es eigentlich, dass die Engel fliegen können?“
Die Antwort lautete: „Das kommt daher, weil sie sich so leicht nehmen!“

Predigt Pfr. Karl Sendker
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Predigt Pfr. Dr. Jörg Sieger
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Predigten und Fürbitten der Karl-Leisner-Jugend
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Predigt Berufung Erzbistum Freiburg (pdf)
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Predigt Pfr. Josef Mohr
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Vortrag Prof. Dr. Hubert Windisch:
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Reichlich selbstbewusst: Ein Maurer, ein Schreiner und ein Elektriker streiten sich, wer das wichtigste Handwerk ausübt. Der Maurer brüstet sich: „Wir haben die Pyramiden in Ägypten gebaut und die stehen seit 3000 Jahren. Das soll uns erst mal einer nachmachen!"
Darauf der Schreiner. „Lächerlich! Wir haben schließlich die Arche Noah gebaut. Also, ohne uns wäre die Menschheit mitsamt allen Tieren in der Sintflut vernichtet worden!"
Da kann sich der Elektriker nicht mehr bremsen:
„Das könnt ihr alles vergessen, denn als Gott sprach:
Es werde Licht! - was hätte er da wohl gemacht, wenn wir nicht vorher dafür die Leitungen gelegt hätten?"
Darauf der Schreiner. „Lächerlich! Wir haben schließlich die Arche Noah gebaut. Also, ohne uns wäre die Menschheit mitsamt allen Tieren in der Sintflut vernichtet worden!"
Da kann sich der Elektriker nicht mehr bremsen:
„Das könnt ihr alles vergessen, denn als Gott sprach:
Es werde Licht! - was hätte er da wohl gemacht, wenn wir nicht vorher dafür die Leitungen gelegt hätten?"
Einleuchtend: Papst Johannes XXIII. war als sehr gesellig und menschenfreundlich bekannt. Im Gegen-
satz zu allen Vorgängern hatte er es sich beispielsweise zur Gewohnheit gemacht, stets jemanden zum Mittag-
essen einzuladen.
satz zu allen Vorgängern hatte er es sich beispielsweise zur Gewohnheit gemacht, stets jemanden zum Mittag-
essen einzuladen.
Eines Tages geschah es, dass stellvertretend für alle Kollegen einer der Schweizer Gardisten beim Papst eingeladen war. Der Ausgewählte war jedoch dieser Aufregung nicht ganz gewachsen und saß wie ver-
steinert und mit weit aufgerissenen Augen beim Papst am Tisch.
steinert und mit weit aufgerissenen Augen beim Papst am Tisch.
Als Johannes XXIII. das bemerkte, bekam er Mitleid und fragte, ob es ihm vielleicht nicht gut gehe: „Mein Sohn, warum bist du so aufgeregt?“ Der Schweizer Gardist war kreidebleich und einer Ohnmacht nahe. Doch er fasste jetzt allen Mut zusammen und antwortete:
„Na, Eure Heiligkeit, Sie haben gut reden, aber essen Sie mal mit einem Papst…!“
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„Na, Eure Heiligkeit, Sie haben gut reden, aber essen Sie mal mit einem Papst…!“
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Die heutigen Predigtgedanken können Sie auch selbst herunterladen (der Link funktioniert bis mindestens 1.9.2012):
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