(Fortsetzung)
Wir heutzutage haben es da natürlich leichter. Während sich die Zuhörer Jesu damals mittendrin in den Geschehnissen des Lebens Jesu befinden, kennen wir heute schon die Fortsetzung dieser Liebesbeziehung Gottes mit uns Menschen. Im Nachhinein ist uns schnell klar, dass Jesus auf sein Leiden und Sterben am Kreuz anspielt. Er gibt sein Leben hin für das Leben der Welt.
Wie es scheint, macht es Jesus im heutigen Evangelium seinen Zuhörern nicht gerade einfach. Sofort an-
schließend erklärt er auch noch: „Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschen-
sohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn aufer-
wecken am Letzten Tag.“
Wir wissen: Wenn Jesus eine Aussage mit dem doppelten „Amen“ beginnt, dann betont er damit: Das ist absolut sicher, davon könnt und müsst ihr ausgehen!
Zu allen Zeiten haben Menschen an diesem Satz über sein Fleisch und Blut Anstoß genommen. Für die Juden war Blut absolut tabu. Das durfte man auf keinen Fall zu sich nehmen. Allein diese Vorstellung versperrte in den Köpfen vieler Zuhörer Jesu jede Möglichkeit, ihm hier zu folgen.
Jesus weiß das natürlich, aber diese Aussage ist ihm
so enorm wichtig, dass es hier von ihm keine nette, verharmlosende Formulierung gibt, welche die Leute leichter akzeptieren könnten. Von der Wahrheit rückt er keinen Millimeter ab: Sein Fleisch und Blut ist ausdrück-
lich das himmlische Brot, das ewiges Leben schenkt.
Wir heute wissen natürlich, dass Jesus damit schon auf die Eucharistie, auf die Kommunion hinweist. Wie er seinen Jüngern beim letzten Abendmahl ganz eindring-
lich erklärt, verbindet er sich auf geheimnisvolle Weise in der gewandelten Gestalt von Brot und Wein immer wieder neu mit den Seinen.
Im Originaltext des heutigen Evangeliums heißt es übrigens nicht einfach „essen“, sondern genauer, wer sein Fleisch beißt, kaut, verschlingt. Das gibt uns einen wichtigen Hinweis: Wer Jesu Jünger sein will, der nimmt ihn nicht zu sich wie eine kleine Vorspeise, wie eine Delikatesse, die dem verwöhnten Gaumen schmeichelt. - Sondern: So wie eine Leseratte ein spannendes Buch geradezu ver-
schlingt, wie sie einfach nicht mit Lesen aufhören kann, bis sie alle gewünschten Informationen hat, so soll es auch sein mit dem, der Jesus in sich aufnimmt.
Wer diese kostbare Speise zu sich nimmt, der weiß hoffentlich um ihren Wert, der weiß um das zugesagte ewige Leben. Der durch Leid und Tod gegangene Herr kommt zu mir, er schenkt sich mir ganz und gar. Er, der jetzt erhöht zur Rechten des himmlischen Vaters sitzt, lebt in dir und mir. In Fleisch und Blut geht er in uns über.
Wenn wir uns das immer wieder bewusst machen, können wir vielleicht auch erahnen, wie sehnsüchtig viele Heilige auf den täg-
lichen Empfang der Eucharistie warteten. Jesus ist die absolute Leibspeise, die voller Freude ganz inständig erhofft wird.
Nur aus der Kraft des täglichen Kommunion-Empfangs konnte z.B. Mutter Theresa in Kalkutta Tag für Tag und Jahr für Jahr so viele Sterbende mit größter Liebe pflegen und trösten. Von einigen Heiligen ist sogar be-
kannt, dass sie jahrelang keine andere Nahrung mehr zu sich nahmen außer dieser himmlischen Speise.
Das heutige Evangelium ist sehr eindringlich. Es geht Jesus aber ganz sicher nicht um akademische Gedan-
ken-Akrobatik. Wir müssen dieses große Geschenk Gottes nicht mit unserem Kopf verstehen. Was stattdessen von uns erwartet wird, ist die gläubige Zustimmung. Fast beschwörend klingen seine Worte im Evangelium, die er mehrmals wiederholt. Deutlicher geht’s nicht: Um Himmels willen, vergesst das bloß nicht!
Jesus, unser Herr, kommt leibhaftig zu uns. Er schenkt uns durch seine Speise ewiges Leben, ewiges Glück bei Gott. Wir wären ausgesprochen dumm, wenn wir dieses Angebot ablehnen würden.
Wer diese Speise ablehnt, der verhält sich fast wie jemand, der mit dem reservierten Zug in seinen Traumurlaub starten kann, aber auf dem Bahnsteig sitzen bleibt, während ihm der Zug davonfährt.
Also aufgepasst: Verpassen Sie Ihren Zug nicht! Hier ist Ihr Platz reserviert. Und am endgültigen Ziel werden Sie sogar schon überaus herzlich erwartet!

Predigt Pfr. Stefan Osberger: „Daran zu knabbern haben“ (pdf) >> BITTE KLICKEN !
Predigt P. Jonas Eck. „Wer dieses Brot isst…“
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Predigt Pfr. Christian Öhler: „…Liebe geht durch den Magen“ (pdf) >> BITTE KLICKEN !
Gottesdienstentwurf Pfr. Bruno Layr
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Lesungstexte und kurze Einführung von VIRC Wien (pdf) >> BITTE KLICKEN !
Predigtvorschlag u. Fürbitten der Karl-Leisner-Jugend
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Das Hostienwunder von Lanciano
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Auch das noch: „Geweihte Hostien“ per Post bestellbar
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Eucharistische Wunder: Ausleihbare Ausstellung und pdf-Infos >> BITTE KLICKEN !
Hostienbäckerei: Alles über Hostien, auch DVD-Film usw. >> BITTE KLICKEN !
Materialsammlung Religionsunterricht der Englischen Fräulein >> BITTE KLICKEN !

Wetteifern drei Jungs, wer den schnellsten Vater hat. Der erste sagt: "Meiner ist Jetpilot bei der Lufthansa; der fliegt in acht Stunden von New York nach Frankfurt." Darauf der zweite: "Meiner ist schneller. Der ist Pilot bei der Bundeswehr und fliegt in vier Stunden von Hamburg ans Nordkap und zurück." Darauf der dritte: "Meiner ist noch schneller. Der ist Beamter, der hat um vier Feierabend und ist schon um zwei daheim!"
Bei der Bundeswehr, erster großer Absprung für die wehrpflichtigen Fallschirmjäger. Der Feldwebel gibt im Flugzeug den Tagesbefehl aus: "Männer, in drei Minuten ist Absprung. Denkt dran: wenn ihr auf 1000 Meter seid, Reißleine ziehen, der Fallschirm öffnet sich. Tut er es nicht, Ersatzleine ziehen, der Reservefallschirm öffnet sich. Wenn ihr gelandet seid, holt euch der LKW ab!" Der Gefreiter Meier springt also, zieht bei 1000 Meter die Reißleine, aber keine Reaktion. Er zieht die Ersatz-
leine, aber nichts passiert! Darauf der Gefreite Meier: "Typisch Bund, nichts klappt hier! Jede Wette, dass der LKW auch nicht da ist!"
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Diese Predigtgedanken können Sie per E-Mail von mir beziehen oder auch selbst herunterladen (Link funktioniert bis mindestens 1.10.2012):
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