21.12.2008

In der Heiligen Nacht - 24.12.2008

(Fortsetzung)

Hirten – das waren damals

rau(h)e Ge-

sellen, die bei Wind und Wetter bei den Schafen waren. Die allermeisten von ihnen waren bezahlte Knechte, bewachten also nur die Herden anderer. Sie waren im Volk nicht gerne gesehen, denn sie waren schmutzig, ungepflegt und wanderten jahrein jahraus mit den Herden zu den Futterplätzen, ohne am Gemeinschaftsleben oder an religiösen Feiern teilnehmen zu können. Sie waren Außen-Seiter im wahrsten Sinne des Wortes, für die sich wirklich niemand interessierte, und sie waren alles andere als fromm.

Ausgerechnet zu diesen hartgesottenen Burschen schickt Gott seinen Engel mit der Botschaft von der großen Freude der Geburt des Messias – das muss man erst einmal verdauen! Wie man sieht, ist Gott immer für eine Überraschung gut und beteiligt sich offensichtlich nicht an unserem Einsortierungssystem

von Menschen in Gute und Böse.


Was könnte die Hirten für Gott so interessant gemacht haben? Sicher zuerst einmal die Tatsache, dass Hirten eine Fähigkeit haben, die anderen fast verloren gegangen ist: Hirten können gut hören! Das klingt so harmlos, ist es aber nicht: Der Beruf des Hirten war gefährlich, besonders in der Nacht. Es gab lebens-

bedrohliche Überfälle und vor allem wilde Tiere, die die Herden angriffen. Hirten lebten ganz mit der Natur, und sie verließen sich nachts nur auf ihr trainiertes Gehör, denn sehen konnte man in der freien Wildnis nichts.

Hirten waren Hörende, und Hirten waren Menschen, die wachten, wenn andere schliefen. Hirten wussten um die Gefahr – sie waren stets in Alarmbereitschaft. Nicht umsonst bezeichnete Jesus sich selbst gerne als den guten Hirten, der seine Schafe beschützt. Wenn es heißt, das die doch so hartgesottenen Hirten sich über die Engel-Erscheinung sehr fürchteten, können wir erahnen, wie ungeheuer mächtig diese Erscheinung wohl war.


So nähern wir uns dem, was Gott uns hier durch Lukas sagen will: Die Engel sind da, um die große Freude der Weihnacht zu verkünden, die im Himmel so großen Jubel auslöst. Die Engel sind da. Jesus ist da. Dein Retter ist da.

Dein Ansehen, dein Schmutz – alles spielt keine Rolle: Höre nur – und öffne dich – komm in den Stall, schau ihn dir an und schenke ihm dein Herz! Dann ist Weihnachten wirklich bei dir angekommen.

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Angelus Silesius (Johannes Scheffler, gest. 1677), Mystiker, Priester und Dichter: „Wäre Christus tausendmal zu Bethlehem geboren, doch nicht in dir, du bleibst doch ewiglich verloren.“

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Hier findet man die Kalender-Daten von katholischen Sonntagen, Fest- und Feiertagen von 1970 - 2100. Praktisch für langfristige Pläne...

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Info-Seite des NDR: Alle Infos rund um die Kult-Sendung an Silvester "Dinner for One"

(Der 90.Geburtstag)

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Der Wert von Statistiken: „Wenn Sie mit den Füßen im kalten Eiswasser stehen und mit dem nackten Hintern auf der heißen Herdplatte sitzen, dann haben Sie im statistischen Durchschnitt eine angenehme Körpertemperatur.“ (Peter Paterna)


Ein Fallschirmspringer macht seinen ersten Absprung aus 5000 m Höhe – erst mal alles prima. Bei 3000 m will er den Fallschirm öffnen: nichts! Notfallschirm: nichts! – Er versucht es immer wieder: nichts!

Auf 400 m Höhe saust ihm von unten einer raketenartig entgegen. Der Springer fragt: „Können Sie mir helfen?“ – Die kurze Antwort: „Tut mir leid,

ich kann nur Gasleitungen reparieren!....“


In der Eisenbahn sitzt ein Kirchenhasser. Als sich ein Priester auf den freien Platz gegenüber setzt, will der Spötter sofort provozieren: „Wenn mein Sohn dumm wäre, würde ich ihm eine Ausbildung zum Priester nahelegen!“ - Der Priester schmunzelt und meint: „ Ihr Vater war in dieser Frage ja ganz offensichtlich anderer Ansicht!“


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