An diesem im Evangelium geschilderten Tag sind die Chancen eigentlich gar nicht so schlecht, denn jetzt ist die Zeit der Traubenernte. Das ist Saisonarbeit, so wie heute auch in den Weinbergen oder beim Spargelstechen. Da werden viele hel-
fende Hände gebraucht, die kräftig zupacken können. Wenn die Ernte schließlich vorbei ist, dann werden die Sorgen um den nächsten Tag wieder den Alltag bestimmen. Aber heute, da könnte es eigentlich ein guter Tag werden!
So stehen sie da und warten. Warten – das ist nervenauf-reibend. Noch ist der Tag angenehm kühl, aber das wird sich bald ändern. Dann steht man in der Hitze da auf dem Platz herum. Durst und Hunger quälen, aber noch mehr die Ent-täuschung, wieder einmal überhaupt nicht gebraucht zu werden. Sie alle kennen das nur zu gut.
Wer dann immer noch dort steht, der gerät ins Grübeln: Soll man vielleicht in den nächsten Ort ziehen, zum nächsten Marktplatz, um seine Chancen zu verbessern?
Soll man sich woanders bewerben?
Oder soll man lieber den ganzen Tag hier ausharren?
Die Zuhörer Jesu kannten das Problem ebenfalls. Vielleicht waren einige selbst davon betroffen, oder Freunde von ihnen. Das Leben schenkte diesen Menschen nichts. Die Zeit der Traubenlese aber war eine ausgesprochen gute Zeit, eine fast fröhliche Zeit, auch für die Tagelöhner. Es gab überall Arbeit.
Es war ähnlich wie bei unserer dankbaren Stimmung bei Ernte-dank. Weinberge gab es in Israel fast überall, denn Wein war in einfacher Qualität nicht nur haltbares Alltagsgetränk, sondern auch Medizin. So goß man damals Öl und Wein in Wunden, um sie zu desinfizieren, wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter belegt. Die Weinberge gehörten oft Gutsherren, die viele Routine-Aufgaben an Verwalter abgegeben hatten. Auch ausländische Investoren gab es damals schon, die mehrere Weinberge besaßen oder einen Wein-Groß-
handel betrieben.
Üblich war damals ein 12-Stunden-Arbeitstag von morgens 6 Uhr bis abends 6 Uhr, wobei der Hinweg vom Marktplatz zum Wein-
berg damals schon ganz fortschrittlich als Arbeitszeit ange-
rechnet wurde. Ebenso üblich war, dass der Tagelöhner nicht nach Stunden bezahlt wurde, sondern pauschal pro Tag, wie die Bezeichnung Tagelöhner es auch nahelegt. Von daher lag es sehr im Interesse der Arbeitgeber, ihre Arbeitskräfte bereits morgens um 6 Uhr - damals sagte man: zur ersten Stunde - einzustellen. So bekam man mehr Arbeitskraft für sein Geld.
Das Anwerben weiterer Arbeiter später am Tag war also eher die Ausnahme.
Wer allerdings als Tagelöhner nicht schon am frühen Morgen in Arbeit kam, der hatte schlechte Karten und konnte nur hoffen, dass ein Arbeitgeber sich be-züglich des Arbeitsaufwandes verkalkuliert hatte und doch noch weitere Helfer für die unauf-
schiebbaren Erntearbeiten brauchte. In der vagen Erwartung besserer Erfolgsaussichten gingen viele nicht eingestellte Tagelöhner dann zum nächsten Ort und warteten dort geduldig Stunde um Stunde.
Auch die Höhe des Tageslohnes war damals allgemein gleich,
es gab also damals schon so etwas wie einen Mindestlohn. Üblicherweise gab es einen Denar pro Tag. Damit konnte auch eine große Familie gut einen Tag lang auskommen. Für einfache Verpflegung der Erntehelfer während der Arbeit war auch gesorgt; und die Arbeiter durften sich außerdem an Trauben sattessen. Wer keine Arbeit bekommen hatte, musste allerdings sehen, wie er irgendwie während der Wartezeit an etwas Verpflegung kam, was leider zusätzliche Kosten verursachen konnte.
Die Arbeitgeber suchten sich natürlich zuerst die ihrer Meinung nach stärksten Männer aus dem großen Angebot des Markt-
platzes aus. Man wollte ja möglichst viel Leistung für sein Geld bekommen, nicht anders als heutzutage auch. Für die kränk-
lichen und älteren Arbeiter war das zusätzlich demütigend.
Wenn nun Jesus sein heutiges Gleichnis damit beginnt, dass es mit dem Himmelreich ist wie mit dem Geschehen um die Ernte im Weinberg, dann spitzen seine Zuhörer die Ohren. Sie denken sich: Was kann Jesus uns da schon Neues erzählen?
Wir wissen doch selbst genau, wie der Hase hier läuft. - Jesus aber verändert den üblichen Ablauf in seinem Beispiel sehr schnell. Das fängt schon gleich am Anfang an: Der Gutsherr persönlich erscheint auf dem Markt-platz, nicht etwa sein Verwalter. Ein vornehmer Gutsbesitzer als Frühaufsteher – ein fast abenteuerlicher Gedanke damals!
Wir können uns die überraschten Gesichter der Zuhörer Jesu also gut vorstellen. Und wer waren die Zuhörer? - Jetzt sind wir es vielleicht, die überrascht sind. Es heißt ausdrücklich, dass Jesus dieses Gleichnis seinen Jüngern erzählte. Er richtet sich also an Menschen, die ihm schon nachfolgen, so wie Sie und ich.
Gläubige Christen brauchen aber offensichtlich immer mal wieder eine Nachhilfestunde Jesu in Sachen Glauben. Unmittelbar vor unserer heutigen Bibelstelle ist es ausgerechnet Petrus, der (in Mt 19,27) fragt: „Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen?“
Das ist die Frage, die sehr viele Christen immer wieder be-
schäftigt: Was werde ich dafür bekommen? - Ein Leben lang halte ich mich an die Gebote und verzichte auf manche Gelegen-
heit, mir das Leben auf dieser Erde bequemer zu machen.
Ich spende für die Caritas und diverse kirchliche Hilfswerke,
ich engagiere mich in der Pfarrei, ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst, ich bete auch, so gut ich es kann.
Also bin ich und sind Sie auch so etwas wie ein Arbeiter der ersten Stunde, der im Wein-berg des Herrn arbei-
tet und sich dabei manchmal ganz schön abrackern muss. Da interessiert mich eigentlich manchmal schon, was ich dafür bekomme. Was habe ich nach meinem Tod davon? Rechnet Gott mir meinen Fleiß, meinen Verzicht und meine Geduld auch wirklich an? - Mit anderen Worten: Rentiert sich mein Einsatz als Christ überhaupt?
Hier genau setzt Jesus mit dem heutigen Gleichnis an.
Er belehrt uns über die besonderen Spielregeln im Himmel. Es heißt: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer…“ - Die Geschichte, die dann folgt, ist uns allen wohlbekannt. Aber einfacher wird sie dadurch nicht.
Mit den ersten Arbeitern schließt der Gutbesitzer noch eine Art Arbeitsvertrag ab mit der Lohngarantie von einem Denar. Damit sind sie alle einverstanden, und alle gehen mit ihm in den Wein-
berg. Mit den später hinzu kommenden Arbeitern um 9 Uhr, um 12 Uhr und erst um 15 Uhr vereinbart der Gutsbesitzer keinen bestimmten Lohn. Er sagt nur: „Geht auch ihr in meinen Wein-
berg! Ich werde euch geben, was recht ist.“
Interessant ist, dass er sogar um 17 Uhr, nur eine Stunde vor Schluss, noch einige Arbeiter anwirbt. Ein solches Verhalten konnte sich in der Praxis damals kaum ein Arbeitgeber leisten. Es fällt aber auch auf, dass der Gutsbesitzer mit diesen Arbeitern der letzten Stunde sogar ein kurzes Gespräch führt: „Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!“
Da ist absolut keine Rede mehr von der Höhe des Lohnes. Die mut losen Arbeitslosen sind einfach nur froh, dass sie doch noch eine Chance bekommen und gehen einfach mit. Schlimmer als nichts kann’s schließlich nicht werden.
Damit ist der erste Teil des Gleichnisses beendet. Im zweiten Teil wird es so richtig spannend. Der Gutsbesitzer gibt seinem Verwalter jetzt ganz detaillierte Anweisungen. Das ist ungewöhnlich genug, denn der macht schließlich schon jahrelang seinen Job und hat genug Berufserfahrung. Aber was er ihm sagt, ist noch ungewöhnlicher: Er soll mit den zuletzt Gekommenen beginnen bei der Auszahlung des Lohnes. Jeder von ihnen bekommt den vollen Tageslohn von einem Denar. Die über-glücklichen Gesichter sehen wir sicher vor uns! Eine Riesen-
sorge ist von ihnen abgefallen. Manche wissen sicher im ersten Moment gar nicht, wie ihnen da geschieht. Sie sind gerettet – was für ein unglaubliches Glück!
Die Erwartungshaltung bei Hörern des Gleichnisses ist nun ebenso groß wie bei den Arbeitern der ersten Stunde: Wenn die da schon so viel kriegen, obwohl sie so wenig geleistet haben, was werde ich da wohl erst bekommen? -
Doch dann kommt der Schock. Als die ersten Arbeiter an der Reihe sind, bekommen sie alle auch nur einen Denar. Das gibt lange Gesichter! - Und nicht nur das, denn es heißt im heutigen Evangelium: „Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren…“
Das lassen sie sich nicht bieten! Sie beschweren sich: Das ist einfach ungerecht! Wir haben schließlich in der brütenden Hitze stundenlang geschuftet und bekommen trotzdem nicht mehr. So haben wir nicht gewettet, Herr Gutsbesitzer! Wir wollen mehr Geld!
Jetzt wird es im Gleichnis Jesu erst so richtig spannend, und die Jünger werden sicher mit offenem Mund den Worten Jesu ge-
lauscht haben, so sprachlos waren sie. Jesus erzählt, dass der Gutsbesitzer seinerseits nichts anbrennen lässt. Er kontert sofort, und zwar in aller Heftigkeit. Vor versammelter Mannschaft greift er sich einen der Wortführer heraus und hält ihm eine Stand-
pauke, die sich gewaschen hat: „Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?“
Unsere Übersetzung drückt das noch sehr vornehm aus. Eigentlich sagt der Gutsherr wörtlich übersetzt noch viel schärfer: Verschwinde mit deinem Anteil und geh! Komm mir nicht mehr unter die Augen! Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten!Das ist Klartext, der an Deutlichkeit wahrlich nichts zu wünschen übrig lässt. Anstelle von „bist du neidisch“ sollte man eigentlich auch genauer übersetzen. Wörtlich heißt es dann: Ist dein Blick böse?
Und darum geht es Jesus. Es geht um den bösen Blick. Der ist nämlich für das Himmelreich völlig untauglich. Dieser Blick auf den anderen ist es, der die Menschen immer wieder in Kata-
strophen stürzt. Immer wieder schildert die Bibel, wie Menschen so sehr vom Neid zerfressen werden, dass sie furchtbare Dinge tun, so wie Kain, der seinen Bruder Abel erschlug. So zählt man den Neid mit gutem Grund zu den klassischen sieben Tod-
sünden. Er ist wie ein ekliges Eitergeschwür, das sich immer weiter ausbreitet, meistens sogar unter dem Vorwand angeb-
licher Gerechtigkeit. Was für ein Etikettenschwindel!
Gerecht wollen es die ersten Arbeiter im Weinberg haben, und Gerechtigkeit erwarten wir auch im täglichen Leben. Unsere Gerichtsverfahren werden aber mehr und mehr, denn immer mehr Menschen ziehen vor Gericht, um ihr gutes Recht einzu-
klagen. Das ist auch erst einmal in Ordnung so, damit niemand durch Machenschaften anderer einen großen Schaden erleiden muss.
Doch wer Gerechtigkeit vom Herrn verlangt, der sollte sich erst einmal selbst prüfen. Will ich wirklich Gerechtigkeit? Echte Gerechtigkeit weltweit?Will ich dann vielleicht gerechterweise mein Einkommen zu einem Drittel abgeben oder vielleicht gar selbst am Existenz-Minimum leben, wie andere Menschen das ihr Leben lang aushalten müssen?
Will ich beispielsweise denen in der sogenannten Dritten Welt, die in akuter Gefahr sind, wegen bei uns geradezu lächerlichen Krankheiten zu sterben, mit aller Kraft und meinem Geld helfen?
Will ich aus Gerechtigkeitsgründen darum beten, zum Ausgleich auch mit schwerer Krankheit belastet zu werden wie viele, die jahre- oder lebenslang das Kreuz des Schmerzes tragen müssen?
Will ich wegen der sozialen Gerechtigkeit meinen Job aufgeben, weil wir als Paar Doppelverdiener sind, während junge Leute jahrelang in der Warteschleife sind, um vielleicht gerade meinen Job zu bekommen?
Will ich dafür kämpfen, dass die Afrikaner, die unter Einsatz ihres Lebens in kleinen, überfüllten Booten nach Europa kommen, endlich ihre Chance bekommen, dem Elend und Hunger zu entfliehen?
Alle, die in ungerechten Verhältnissen leben müssen, sind Kinder Gottes, so wie Sie und ich! – Die obige Liste ließe sich beliebig und unangenehm fortsetzen. - Gerechtigkeit? Wollen wir wirklich Gerechtigkeit?
Ich will hier niemanden verärgern, sondern nur darauf hinweisen: Seien wir vorsichtig und sehr, sehr leise mit dem Ruf nach Ge-
rechtigkeit! Er könnte uns möglicherweise im Halse stecken-
bleiben!
In seinem Gleichnis vom Himmelreich erinnert uns Jesus an diese Situation. Es ist, als wollte er uns alle ganz eindringlich warnen: Verlangt von Gott um Himmels willen keine Gerechtigkeit für euch! - Seid ihr sicher, dass ihr wirklich so gut abschneidet, wenn es nur knallhart nach Schema zugeht bei Gottes Gerechtigkeit?Glaubt ihr wirklich, ihr hättet euch den Himmel verdient?
Glaubt ihr wirklich, ihr könntet mit Gott schlaue Geschäfte machen? Vielleicht tausend Gebete für einen Platz im Himmel? Oder zweitausend? Oder…?
Jesus ermahnt uns, dass wir unseren engstirnigen Tunnel-blick aufgeben. Bei diesem Blick sieht man nicht wirklich klar, was um einen herum geschieht. Man sieht immer nur den einen Bildausschnitt unmittelbar vor einem selbst, alles andere ist verschwommen. Mit diesem Gleichnis mahnt Jesus gerade diejenigen, die eigentlich immer schon zu den fleißigen Arbeitern im Weinberg Gottes gehören: Hört auf mit euren menschlichen Himmels-Berechnungen! Hört auf mit dem neidischen Schielen nach anderen!
Es ist eine Beleidigung Gottes, was ihr da treibt. Ihr unterstellt ihm, wenn ihr von ihm Gerechtigkeit fordert, dass er so rechnet wie ihr auf der Erde. Seid froh und glücklich, dass dies im Himmel nicht so ist!
Gott ist ganz und gar nicht ungerecht! Seine Gerechtigkeit hat aber eine andere Grundlage als die irdische. Bei ihm kommt noch vor der Gerechtigkeit die göttliche Barmherzigkeit und die Über-
fülle seiner Liebe. Wenn ihr euren bösen Blick mal ablegt, dann seht ihr das auch. Der Blick Gottes ist voller Liebe und Zärtlich-
keit, voller Güte und Sorge um seine geliebten Menschenkinder. Dann seht ihr auch, dass Gott in seiner unergründlichen Güte jedem das schenkt, was er braucht, den einen Denar des Lebens, den Denar des ewigen Lebens!
Jetzt wissen wir alle, wie sehr es sich rentiert, mit dem Herrn in seinen Weinberg mitzugehen. Denn das ist auch klar: Wer nicht mitgehen will, wer dankend abwinkt, wenn er um seine Arbeit gebeten wird, der ist nicht im Weinberg anwesend und demnach auch nicht bei der Lohnauszahlung dabei. Traurig ist nur, wenn da welche wo auch immer auf dieser Erde sind, die wie im Gleichnis bisher von niemandem zur Arbeit angeworben wurden, die nur herumstehen und warten müssen, Stunde für Stunde, Tag für Tag.
Trainieren wir also unseren Blick und geben unseren Kollegen auf den Marktplätzen der Welt den Tipp: Kommt mit uns in den Weinberg des Herrn. Es lohnt sich!
Natürlich ist das nicht immer leicht für uns, den Blick im Sinne Gottes zu trainieren. Aber wir trainieren ja auch unseren Körper. Wir halten uns fit. Trainieren wir doch einfach auch unsere Augen!Lernen wir, zuerst einmal auf Gott zu blicken!
Wenn wir das einüben, dann sehen wir nicht mehr mit neidischem Blick einige Mitmenschen, die erst nach einem langen Leben ohne Gott in letzter Stunde kommen und nun auch in den Weinberg dürfen. Dann sehen wir nicht mehr Menschen, die irgendjemand damit etwas wegnehmen.
Mit dem antrainierten Himmelsblick finden wir solche Gedanken bestenfalls kindisch.
Mit dem Himmelsblick haben wir viel Besseres zu tun als neidisch umherzugucken: Wir stimmen stattdessen jauchzend
mit ein in den himmlischen Jubelchor, der den liebenden Gott nur lobt und preist!
Wir klatschen dann stürmischen Beifall bei der ersehnten Ankunft von jedem verlorenen Sohn, der endlich heimgefunden hat. Schließlich ist er unser Bruder, schließlich ist sie unsere Schwester, geliebtes Kind des barmherzigen Vaters, genau
wie wir.
Wie wunderbar: nun bleibt auch dieser Platz im Himmel nicht leer. Gott sei Dank und Amen.
Prediger des Papstes zum 25. Sonntag A>> BITTE KLICKEN !
Predigt Prof. Dr. Stefan Knobloch
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Bibel-Hauskreis zum 25. Sonntag A
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Predigt Pfr. T. Just-Deus: „Ein anderes Grundprinzip“ (pdf)
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Predigthinweis Dr. Franz Kogler: „Alle sind eingeladen“ (pdf)
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Predigt Pfarrerin Gerlinde Feine: „Der letzte Platz“
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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„Lebendiges Evangelium“ zu Mt 20,1-16a (pdf)
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Widerruf: Abraham a Sancta Clara, der berühmte Prediger im Wien des 18.Jahrhunderts, erklärte eines Sonntags auf der Kanzel: „Es gibt in den feinen Kreisen am Hofe einige Damen, die sind es nicht wert, dass man sie anspuckt!“Aufgrund einiger Proteste von prominenter Stelle musste der Pater am nächsten Sonntag öffentlich widerrufen. Er tat das mit folgenden Worten: „Letzten Sonntag sagte ich: Es gibt in den feinen Kreisen am Hofe einige Damen, die sind es nicht wert, dass man sie anspuckt. – Das widerrufe ich hiermit und behaupte das Gegenteil: Sie sind es doch wert!“
Mangelhaft: Einem Geistlichen wurde vor der Heiligen Messe
von einem Messdiener ein verschlossener Brief überreicht.
Ein unbekannter Gottesdienstbesucher habe ihm diesen gerade in die Hand gedrückt; es sei dringend. Noch in der Sakristei öffnete der besorgte Seelsorger den Umschlag. In dem Brief stand jedoch nur ein einziges Wort in großen Druckbuchstaben: „Blödmann“.
Der Gemeinde erzählte der Pfarrer am Schluss bei den Vermeldungen davon und meinte: „Ich kenne einige Beispiele dafür, dass jemand einen Brief schreibt und dann vergißt, ihn zu unterschreiben. Aber das ist der erste Fall, dass jemand seinen Namen aufschreibt und den Brief zu schreiben vergisst…!"
Sie können diese Predigtgedanken auch selbst als pdf-Datei herunterladen (der Link funktioniert bis etwa 20.10.2011,
danach können Sie die Datei per E-Mail bei mir anfordern)
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