03.01.2012

Predigt zu Taufe des Herrn - 8.1.2012

(Fortsetzung)
Eines Tages
hört er von
den mächtigen Bußpredigten seines Cousins Johannes, der
im Lande schon weithin bekannt war, obwohl nur ein halbes Jahr älter als Jesus.
Eine innere Eingebung sagt Jesus: Da musst du unbedingt hin! - So macht er sich auf den mühsamen Weg, immerhin fünf Tages-
märsche von Nazareth bis zur Taufstelle am Jordan.
Schon auf dem Weg reiht er sich bei den Pilgern ein, die das gleiche Ziel haben. Fünf Wandertage sind für alle auch fünf Tage des Nachdenkens, des Bilanz-Ziehens. Jesus wird sich sicher gefragt haben, wie sein Leben nun ganz konkret weitergehen soll, was Gott da von ihm erwartet.
Dafür gibt es schließlich keine Stellenanzeige, wie etwa so: „Demütiger Gottessohn, Erlöser und Bringer des Heils gesucht. Jesus, bitte melde dich!“ - Vielmehr wartet Jesus jetzt erst einmal wie alle anderen in der langen Schlange vor Johannes ganz gespannt auf die direkte Begegnung mit dem asketisch lebenden Mann aus der Wüste.
Als Verwandten kennt er ihn ja bereits. Aber Jesus tanzt jetzt nicht aus der Reihe. Er lässt nicht seine Beziehungen zum Täufer spielen. Er wartet geduldig, bis auch er drankommt. Johannes aber nimmt sich viel Zeit. Er spricht ausführlich mit jedem. Die Leute erleben seinen starken Glauben, aber auch seine persön-
liche, menschliche Zuwendung. Sie fühlen sich verstanden, fassen Vertrauen, bereuen und bekennen ihre Sünden, und Johannes tauft sie danach durch Untertauchen im Jordan.
Übrigens interessant: Zuerst tauft er sie, dann erst hält er ihnen eine Predigt. Mit der Taufe beginnt ein neues Leben mit Gott, denn das alte Leben ist im Taufwasser untergegangen. Jetzt erst sind seine Zuhörer wirklich offen für seine Predigt, von der wir nur die entscheidenden Sätze kennen: „Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.“
Johannes ist nicht nur Bußprediger, er ist auch ein Prophet. Er weiß, dass es nun endlich soweit ist: Der lange ersehnte Messias steht un-
mittelbar bevor! - Und der ist im Vergleich zu ihm, dem eigentlich doch schon so mächtigen Bußprediger, so unfassbar viel größer!
Deshalb traut Johannes sich noch nicht einmal, als Sklave dessen Schuhe zu schnüren. Was für ein gewaltiger Gottessohn kommt da! - Zur Taufe braucht der auch kein Wasser, denn dieser tauft direkt mit der Kraft des Heiligen Geistes, sagt Johannes.
Die Reihe der Wartenden kommt schrittweise näher zu ihm.
Der entscheidende Augenblick ist da: Jesus steht vor Johannes! Was wird jetzt wohl passieren?- Werden sie sich herzlich begrüßen, verwandtschaftlich um den Hals fallen? Was werden sie miteinander bereden?
Wir sind etwas irritiert: Im Evangelium wird der eigentliche Vorgang dieser ungewöhnlichen Taufe erstaunlich schnell ab-
gehakt. Es heißt nur: „Jesus…ließ sich von Johannes im Jordan taufen.“ - Ende der Mitteilung!
Man muss schon ein wenig zwischen den Zeilen lesen. Ist Ihnen z.B. aufgefallen, dass da überhaupt nichts steht über ein etwai-
ges Sündenbekenntnis Jesu vor der Taufe, wie die anderen es alle machen?!
Für den Evangelisten und die ersten Christen war das klar: Jesus ist der Einzige ganz ohne Sünde. Aber er lässt sich trotzdem taufen. Nötig im geistlichen Sinne hat er das nun wirklich nicht. Sein Verhalten ist eine Demonstration: Ich erkläre mich mit meinem Verhalten mit den reuigen Sündern solidarisch. Ich verurteile die Sünde, aber nicht den Sünder, den Menschen neben mir!
Jesus wird untergetaucht, wird getauft, und es geschieht – nichts!
Das ist auch für uns heute interessant. - Ist das nicht Wasser auf die Mühlen derer, die da sagen: Ach, ich lasse mein Kind nicht taufen. Ist doch kein Unterschied, ob ja oder nein. Soll es später selber entscheiden. Man merkt doch eh gar nichts davon im täglichen Leben!
Die Taufe – ein lohnendes, abendfüllendes Thema, vielleicht auch für manches kirchliche Bildungsangebot!
Meinen Schülern habe ich bei solchen Bemerkungen auf die Schnelle mal nur diese Fragen gestellt: Sagt mal, wie schnell fährt eigentlich euer Auto so maximal?
Meistens kam dann eine Zahl zwischen 160 und 200 Stunden-
kilometern. Und, frage ich weiter, merkst du, wenn ihr schnell fahrt? - Na klar! Und wie schnell ist ein Passagierflugzeug, sagen wir mal, das bekannte Mittelstreckenflugzeug Boeing 727?
Was folgte, war ein längeres Raten. Dann die Lösung: Reisegeschwindigkeit etwa 850 - 900 km/h. - Hört und sieht man, dass es schnell fliegt? Leichter Unmut bei den Schülern. – Dann ihre Ansage: Na logo, Chef!
Und nun zu unserer Erde, auf der wir alle leben dürfen. Wie schnell ist denn die? -
Ratlosigkeit und Ver-
blüffung. Nun, schaut es ruhig daheim selber mal im Internet nach, sage ich dann, die Erdumdrehung – die Rotation- beträgt am Äquator mal gerade so eben 1.670 Stundenkilometer, also deutlich schneller als ein Passagierflugzeug!
Bei uns in Deutschland, einige Breitengrade näher zum Pol hin immerhin noch etwa 1.000 – 1.100 Stundenkilometer, wobei die etwas näher am Äquator lebenden Bayern wieder einmal einen Hauch schneller sind als die Nordlichter…
Und?- Könnt ihr dieses extrem hohe Tempo am eigenen Leib spüren? Nein??? - Also dreht sich die Erde wohl doch nicht,
oder wie???
Jetzt hat es „Klick“ gemacht: Wir leben auf einer Erde, die sich eigentlich rasend schnell dreht, doch wir merken außer dem langsamen Wechsel der Tageszeiten überhaupt nichts davon.
Es geht uns wie dem Fisch im Meer, der doch so gerne wüsste, wo das Meer eigentlich ist. Er lebt darin und kennt es nicht.
Wir leben als Getaufte auch mitten in der Taufgnade Gottes,
die uns ganz umfasst, und wir merken nicht, was die Taufe alles in uns und um uns herum bewirkt. Aber später, später am Ende unseres Erdenlebens merken wir es, dass wir durch die Taufe ganz fest zu Gott gehören.
Den eingangs zitierten Slogan von Barack Obama muss man als Christ deshalb klar korrigieren: Yes, God can!

Später, erst nachdem Jesus wieder aus dem Jordan gestiegen ist, da passiert das eigentlich Aufregende. Im Evangelium heißt es: „Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.“
Der Himmel öffnet sich. Jesus blickt durch. Mit einem Schlag, wie vom Blitz getroffen, ist ihm alles ganz klar. Er ist sich jetzt seiner Gottessohnschaft voll und ganz bewusst. Der Heilige Geist ist auf ihn herabgekommen wie eine Taube“. So ähnlich heißt es in der Apostelgeschichte über das Pfingst-Ereignis: „Zungen wie von Feuer“.
Das Wörtchen „wie“ sollte man nicht überhören. Der Heilige Geist schoss nicht als Super-Taube im Sturzflug vom Himmel. Da steht „wie“, das heißt, dies dient nur zur annähernden Umschreibung von etwas, was man menschlich kaum erklären kann.
Doch die Leute damals haben etwas von diesem Bild verstanden: Brieftauben können weite Strecken zurücklegen, finden aber immer wieder mit faszinierender Sicherheit den Weg zu ihrem Ursprungsort zurück. Mit ihren scharfen Augen (sie könnten aus 30 Meter Entfernung noch die Zeitung lesen!) sehen sie, was uns Menschen für immer verborgen bleibt.
Für Jesus öffnet sich jetzt der Himmel. Er bekommt endgültige Gewissheit. Das hier ist seine von Gott organisierte Amts-
einführung. Ganz ohne Pressekonferenz, aber schnell und unmissverständlich. Und auch sofort wirksam. - Ja, so ist es wirklich! Du bist es, du bist mein geliebter Sohn!
Johannes der Täufer hat vollkommen recht. Jesus ist der, der stärker ist. Aber eben nicht aus eigenem Macht-Denken, sondern aus dem Macht-Handeln Gottes, und das ist ein himmelweiter Unterschied!
Diese Amtseinführung sagt: Alles, was dieser vom himmlischen Vater so geliebte Jesus tut, das kommt direkt aus Gott. Mit göttlicher Autorität kann Jesus wie eine geistliche Schiffs-schleuse wirken: durch sein Heils-
handeln bringt er die Menschen, die vor unüberwindlichen Sünden-Hindernissen stehen und aus eigener Kraft nicht mehr weiter können, wieder in das richtige Fahrwasser für ihren eigenen Lebensweg zu Gott.
Die folgende radikale Lebenswende Jesu ist die Konsequenz aus dem soeben Erlebten. Jesus wird die Familie, Heim und Hof, seine Verwandtschaft und Nazareth verlassen, um die Frohe Botschaft im ganzen Land zu verkünden.
Jesus wird allerdings vorher noch getestet werden, ob er dieser vom Bösen so angefeindeten Aufgabe gewachsen ist. In der heute nicht vorgelesenen nachfolgenden Bibelstelle wird Jesus daher vom Geist in die Wüste geführt, um dort 40 Tage zu fasten und zu beten, und vor allem: um dem auf Erden allgegenwärtigen Versucher widerstehen zu lernen. Wörtlich übersetzt heißt es ziemlich dramatisch: „Der Geist schleuderte ihn hinaus aus dem Jordan, in die Wüste hinein…“
Was Jesus auch hier braucht, ist wieder die nötige Härte und Konsequenz. Der Teufel unterbreitet ihm nämlich einige attraktive Sonderangebote. Die ganze Erde will er Jesus schenken. Der müsste dafür nur mal die Augen zudrücken. Er müsste nur mal vor dem Teufel niederknien und ihn ein paar Minütchen anbeten. Ist doch nix dabei, oder???
Der Teufel hat jedoch Pech. Er muss jetzt lernen, wer wirklich der Herr über die ganze Schöpfung ist! - Jesus bleibt auch in ärgster Not von vierzig Wüstentagen ohne Nahrung ganz seiner gött-
lichen Berufung treu. Keine Chance für den teuflischen Blender und Durcheinanderwerfer!
Das griechische Wort „pais“ für „Sohn“ kann übrigens auch korrekt mit „Knecht“ übersetzt werden. Der Gottessohn ist also gleichzeitig der Gottesknecht. Alles dreht sich ab dem heutigen Tauftag Jesu, nach diesem Schlüsselerlebnis in seinem Leben
nur darum, in Treue den Willen des geliebten Vaters zu erfüllen.
Der Himmel hat sich über ihm geöffnet, auch wenn wahr-
scheinlich alle Umstehenden damals überhaupt nicht mitbekommen haben, was Jesus da gesehen und gehört hat. Das war eine Herzenssache zwischen Jesus und Gottvater,
und daher wird im Evangelium keinerlei Reaktion der anderen Menschen erwähnt, auch nicht von Johannes.
Himmel und Erde sind jetzt wieder miteinander in Sprechweite. Mit Jesus ist der Himmel nicht aus der Welt, sondern er kommt ein Stück weit bis in diese unheile Welt hinein. Alle Menschen, die jetzt den Mut finden, diesem Jesus ihr Herz wirklich zu öffnen, sind keine hilflosen Waisenkinder im Strudel der wirren Zeiten.
In der Taufe sind sie als Gotteskinder angenommen. Besser geht’s nicht. Yes, God can!
Trotzdem gehören wir oft genug zum Stamme der „Ja-Aber“. Dieser merkwürdige Volksstamm lebt weltweit, auch unter den Christen. Ob es ein Gen-Defekt ist, dass sie immer sofort ein „Aber“ auf den Lippen haben, wenn eine gute Nachricht kommt?
Das funktioniert in aller Regel etwa so: Man hört als Erwachsener die Predigt in der Kirche, man ist schon lange getauft und weiß natürlich, wie man nach Gottes Spielregeln leben soll.
Der Prediger ermuntert dazu, selbst einmal Lebens-Bilanz zu ziehen und sich dazu Jesus anzuvertrauen. Gerade im heutigen Evangelium wird uns ja wieder klar gemacht: Achtung, das ist er! Er ist da, für dich und alle! Das ist der wirkliche Messias, mit göttlicher Beauftragung, das Heil zu bringen!
„Ja, aber“ – so tönt es schnell aus den Wüsten des teuflischen Fallenstellers. Es kommt sofort, wie aus der Pistole des Teufels geschossen: „Ja – aber!“
Ich bin mir sicher: Dieses „Ja – Aber“ liegt schon vorformuliert auf der Zunge, bevor der Prediger überhaupt einen einzigen Satz gesprochen hat. Es ist stets auf Abruf vorrätig und wartet nur auf den günstigen Moment, wo ein einfaches, klares „JA“ diesem Menschen zuviel Aufwand bringen würde. - „Ja, aber“, sagt sich dieser Mensch nach der Predigt. „Das mag ja für viele gelten, aber für mich doch nicht. Ich habe ehrlich gesagt, auch gar nicht so die rechte Zeit dafür…“
„Ja, aber“, sagt sich ein anderer dieses Stammes der Zweifler nach der Predigt.
„Ich bin doch getauft, ich zahle kräftig Kirchensteuern,
ich strample mich im Leben ab und leiste was. Und es geht mir doch gut dabei. Was will ich mehr?!
Also bitte kein zusätzlicher Jesus-Stress für mich! - Klar bin ich Christ. Soll ich Ihnen meinen Taufschein zeigen?
Weder der Evangelist noch die Prediger wollen irgendjemand persönlich angreifen. Gemäß dem heutigen Evangeliumstext wollen sie nur klarstellen: „Liebe Schwester, lieber Bruder im Glauben: Wach doch endlich auf! Der göttliche Sohn ist da,
auch für dich!“
So gesehen, ist das heutige Fest „Taufe des Herrn“ ein guter Abschluss des kirchlichen Weihnachtsfestkreises. Das heutige Fest sagt: So, nun wisst ihr endgültig, woran ihr bei Jesus seid! - Nehmt nicht nur das an rührende Bild eines kleinen Kindes in einer Krippe zur Kenntnis, sondern auch das Bild des Gottes-
sohnes, dessen Speise es ist, den Willen seines himmlischen Vaters zu erfüllen.
Nehmt diese Weihnachtsbotschaft mit in euer Jahr, in euer Leben! Vor allem: Packt euer antrainiertes „Ja-aber“ auf den Müll. Es ist hochgiftiger Sondermüll!
Geht stattdessen zu Jesus, sprecht offen und ehrlich mit ihm!
Aber vergesst diese etwas dumme Tour: „Ich habe doch meinen Taufschein, also ist bei mir alles im grünen Bereich!“ Eine Person, die sich auf einem Auto-Parkplatz hinstellt, wird schließlich dadurch noch kein Auto!
Nimm das Fest „Taufe des Herrn“ zum Anlass, über dein eigenes Verhalten als Getaufter nachzudenken.
„O Herr, ich bin nicht würdig!“ – Das gilt wohl für uns alle. Wenn es nach unseren Verdiensten vor Gott ginge, wären wir alle verloren. Aber genau darum geht es Jesus doch! Er bittet in-
ständig, auch in jeder Heiligen Messe: Komm, lass dich von mir einladen! Komm, Gott will dir das Heil schenken, und zwar für dich kostenlos, gratis!
Das Wort „gratis“ kommt übrigens vom lateinischen „gratia“,
und damit ist die göttliche Gnade gemeint! Gratis ist sie für uns, die göttliche Gnade, weil wir sie als Getaufte für immer und ewig geschenkt bekommen. Sie ist schon von jemand anders für uns bezahlt.
So richtet sich Jesus an jeden von uns und bittet herzlich:
Komm auch du zum großen Fest! Gott wartet voll Freude auf dich. Lass deinen etwas vergilbten Taufschein, deine Eintritts-
karte, von Gott mit seiner Gnade neu zum Strahlen bringen. Trau dich was!
Du wirst sehen: Yes, God can!

Predigt P. Guido Kreppold OFM Cap
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Predigt P. Raniero Cantalamessa OFM Cap
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Predigt Priesteraushilfe Pfr. G.R. Bruno Layr
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Ansprache des Papstes zum Thema „Taufe Jesu“
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Nikolaus Wandinger: Gedanken zum Fest Taufe des Herrn
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Radiopredigt Manfred Belok (ausdrucken nicht möglich/pdf)
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Werkblätter der Kath. Landvolkbewegung (KLB)
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Pfr. Dr. Johannes Holdt: Vom Sinn der Kindertaufe
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Die Feier der Kindertaufe – Pastorale Einführung (pdf)
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Predigtgarten: Taufe des Herrn - Lesejahr A – 08.01.2008
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Predigtgarten: 2.Advent B - Mk 1,1-8 - Räumdienst im Einsatz
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Alternative: Die gute Magda ist Haushälterin beim Pfarrer und kocht ebenso vorzüglich wie reichlich. Und weil man keine Lebensmittel wegwirft, wird die fleißige Köchin immer runder. Eines Tages wird ihr das doch zu riskant und sie macht dem Pfarrer einen einleuchtenden Vorschlag: „Herr Pfarrer, so kann das nicht mehr weitergehen. Entweder kommt ein Schwein in
den Stall, oder es muss ein Kaplan ins Haus!“


Erfolgreich: Im Wallfahrtsort Lourdes herrscht mal wieder Hochbetrieb. Gerade kommt eine kleine Gruppe an die Grotte: ein Blinder, ein Tauber und ein Lahmer. Kein Problem:
Der Blinde schiebt den Rollstuhl des Lahmen, und der Taube führt die beiden sicher durch die Menschenmenge.
An der Quelle angekommen, besprengt der Blinde seine Augen mit Wasser. Ein lauter Ruf folgt nach unmittelbar danach: „Hurra! Ich kann wieder sehen!“ Der Taube drängt jetzt eilig nach vorne, tupft das Wunderwasser auf seine Ohren und schreit sofort: „Halleluja, die Jungfrau hat geholfen – ich kann wieder hören!“ Der Lahme wird sichtlich unruhig: „Mach voran!“, treibt er den Kollegen an, „schieb mich endlich auch zur Quelle!“ – Gesagt, getan: mit einem kräftigen Schwung fahren sie den Rollstuhl bis ins Wasser. Es dauert nur eine Sekunde – und tatsächlich: Der Rollstuhl hat neue Reifen!

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(Link klappt bis mindestens 1.3.2012)
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