Dienst schon in vielen Ländern dieser Erde anbietet, ohne dass es bei den Aufnahmen mit den auffallenden Autos auch nur zu den geringsten Protesten gekommen wäre. Selbst die so auf ihre Sicherheit bedachte Schweiz ist mit von der Partie.
Nur in Deutschland kocht die Volksseele, und die Datenschützer rotieren. Merkwürdig ist nur, dass man einen großen Teil der demnächst online verfügbaren Fotos von ganzen Straßenzügen und Häusern längst zur Verfügung hat, ohne dass auch nur ein Hahn danach gekräht hätte. Nicht nur die Katasterämter bieten solches Material an, nein, es gibt sogar käufliche Computerprogramme auf CD, die auch für Navigationsgeräte im Auto einsetzbar sind, wie z.B. „Tele-Atlas“. Aber auch direkt im Internet gibt es solche Programme, wie z.B. „Sightwalk“
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Während einerseits die Einspruchswelle gegen „google“ anläuft, nutzen allein die deutschen Bürger schon fleißig diesen ange-
botenen Dienst mit beachtlichen ca. 1 Million „Klicks“ täglich (!), z.B. für die Urlaubsplanung im Ausland, um etwa im Häuserdschungel von Paris das gebuchte Hotel samt Anfahrt zu betrachten. Viele Menschen betrachten sich z.B. auch online ihre alte Heimatstadt, planen Wanderrouten, suchen den Weg zu einer Kirche für den Gottesdienst am Urlaubsort, zu einer Notfall-Apotheke und vieles mehr.
Wo sind eigentlich die Bedenkenträger, wenn es z.B. um die vielen tausend Kamera-Überwachungen auf öffentlichen Plätzen geht oder um die Vorratsdatenspeicherung unserer Telefonate? Jedes eingeschaltete Handy wird auf 50 m genau geortet, jeder Einkauf mit einer Karte von „payback“ oder ähnlichen Systemen hält bis in alle Einzelheiten das Einkaufsverhalten fest.
Und ganz selbstverständlich macht man selbst im Urlaub auch Fotos von Häusern und stellt diese völlig bedenkenlos ins Internet, ohne die Eigentümer je gefragt zu haben. Und unsere finanziellen Verhältnisse legen wir bei vielen Einkäufen z.B. beim Internet-
versandhandel auf den Präsentierteller, denn die fragen gerne erst mal bei der SCHUFA nach, wie es denn um die Finanzen des Käufers bestellt ist.
Im übrigen fällt das eigene Haus am wenigsten auf, wenn es neben tausenden anderer online sichtbar ist. Wenn jedoch in einer Straßenzeile zwei Objekte wegen Einspruchs fehlen wie ausge-
fallene Zähne im Gebiss, dann werden sie womöglich erst für manche interessant.
Ist die Fassade meines Hauses und mein Vorgarten wirklich ein Teil meiner zu schützenden Menschenwürde?
Da wüsste ich Dringenderes, was in unserer hartherzigen Welt zu schützen wäre!
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