Wie man auchbei „kath.net“
(>> BITTE KLICKEN ! ) und anderen Seiten nachlesen kann, findet man das Ganze in Trier aber offenbar gar nicht gut.
In der Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle heißt es: „Ein Embryo ist Mensch: von Anfang an. Von Anfang an hat er eine eigene Würde, ein eigenes Recht und einen eigenständigen Schutz-
anspruch. Er darf nicht getötet werden. Unbeschadet von diesen grundsätzlichen Positionen halten wir die konkrete Aktion des Vereins „Durchblick“ nicht für den geeigneten Weg, um auf die Würde und den Schutz des ungeborenen Lebens und die Problematik von Abtreibungen hinzuweisen. Wir denken, dass es sehr viel mehr Sinn macht, insbesondere in Situationen ungewollter Schwangerschaften, mit den betroffenen Frauen und den Vätern zu sprechen, sie zu beraten, ihnen zur Seite zu stehen. Hier leisten die katholischen Beratungsstellen – insbesondere des Sozialdienstes katholischer Frauen und der Caritas – großartige Arbeit.“
Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich: Warum um alles in der Welt kommt die Bischöfliche Pressestelle dazu, diese Initiative so herunterzuputzen?Zu manchem öffentlich diskutierten Thema hätte man in der Vergangenheit gerne klare kirchliche Stellungnahmen gelesen, und hier bekommt man sie: Was der Verein da macht, ist also kein geeigneter Weg, damit ungeeignet, sinnlos, wenn man auf den Schutz des Lebens hinweisen will.
Das ist schon mehr als heftig, insbesondere, weil hier so getan wird, als sei die Embryonen-Offensive nicht an Gesprächen mit Müttern und Vätern in Konfliktsituationen interessiert, denn dies setzt man hier ja ausdrücklich als Argument gegen die Initiative ein. Schon ein Blick in das erwähnte den Briefen beigefügte Informationsblatt hätte genügt, um dem Bistumssprecher zu zeigen, dass er da reichlich falsch liegt.
Rund um die Uhr wird ein Telefon-Service angeboten, und wer die die Familie Schührer als Hauptverantwortliche des Vereins kennt, der weiß, dass die alles stehen und liegen lassen würde, wenn das Gespräch mit ihnen gesucht würde.
„Das ist nicht der geeignete Weg“, formulierte die Bistumsstelle. Dem kann ich nur beipflichten. Was ihr in Trier da getan habt, ist wirklich nicht der geeignete Weg. Einfach nur „peinlich“, findet nicht nur mein katholischer Blogger-Kollege >> BITTE KLICKEN !
Nachtrag: Am Freitag, 20.8., hat das Bistum Trier seine diesbezügliche Presse-Erklärung wie folgt geändert:
„…Diese Stellungnahme hat zu einzelnen heftigen Reaktionen von außen und zu internen Diskussionen im Bistum Trier geführt. Im Zuge dieser Meinungsbildung muss die Position des Bistums zu dieser Aktion wie folgt korrigiert werden:
Das Bistum Trier und Bischof Dr. Stephan Ackermann halten die Aktion zwar für provokant, sehen aber keine Veranlassung, sie abzulehnen.“
Na, wer sagt es denn? Die Kirche bewegt sich doch...
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