28.02.2012

Anonyme Internet-Hacker greifen auch den Vatikan an: Der Papst soll zurücktreten...

(Fortsetzung)

Ein paar Dutzend „Profis“ scannen mit spezieller Spionage-Software, die bei-
spielsweise im Ost-
block käuflich zu erwerben ist, die Internetseiten ihres Opfers nach Schwachstellen, in die man eindringen und Daten stehlen kann. Danach ist die betreffende Internetseite für die Einbrecher so weit offen wie ein Scheunentor.
Sie können beispielsweise andere Inhalte einschmuggeln oder mit erbeuteten Kundendaten und Passwörtern auf weitere Raubzüge gehen. Das geschah es beispielsweise kurz vor Weihnachten 2011, als man ausgerechnet online in ein US-
Sicherheitsunternehmen einbrach und bis zu 90.000 Kredit-
kartendaten rauben konnte. Manche Kreditkartenbesitzer staunten nicht schlecht, als man von ihrem Konto Abbuchungen für einen guten Zweck vornahm, z.B. 180 Dollar für das Rote Kreuz. Den Hackern ging es hier also nicht um eine persönliche Bereicherung, sondern um eine Machtdemonstration. Man wollte auch die Regierung blamieren, die gegen die Enthüllungs-
plattform „Wikileaks“ vorgegangen war.
Der Angriff auf die Vatikan-Seite verlief freilich deutlich glimpflicher
als von den Angreifern erwünscht. Sie mussten im Internet kleinlaut einräumen, nicht genügend Helfer für diesen Coup gefunden zu haben – zumin-
dest diesmal nicht.
Dabei war der Vatikan nicht zum ersten Mal ihr Ziel. So wurde 2001 die Seite von „Radio Vatikan“ geknackt und stundenlang gegen eine andere Seite ausgetauscht. Insgesamt jedoch scheint es bisher so, als habe der Vatikan sehr gute Internet-Spezia-
listen, die ständig beobachten, was sich an Angriffen gegen online-Auftritte des Vatikans tut und eventuelle Schlupflöcher schließen.
Das gelang anderen katholischen Webseiten nicht so gut, und so waren 2011 einige Bistümer und z.B. die „Katholische Aktion Österreich“ Opfer von manipulierten Seiten. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, und so erhielt die letztgenannte Seite von den Hackern sogar symbolisch einen Preis verliehen für „größtmögliche Offenheit“ – sprich: für einen schlecht gesicherten Internetauftritt.
Wie gefährlich solche Hacker-Angriffe werden können, zeigt beispielsweise der Diebstahl von rund 25.000 persönlichen
Daten aus einer österreichischen Polizei-Kartei. Die Folge:
Nun konnten Kriminelle z.B. auf die Wohnanschrift von Tausen-
den von Polizisten zugreifen – eine enorme Gefährdung der be-
troffenen Einsatzkräfte und deren Familien.
Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich u.a. auch die Kirche mit solchen digitalen Strolchen herumplagen muss.
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USA: Sogar FBI und Weißes Haus betroffen…



Gute Hacker und böse Hacker... (!?)


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1 Kommentar:

Freiburgbärin hat gesagt…

Wenn die Administratoren ihre Arbeit ordentlich durchführen, Dateirechte entsprechend setzen, darauf achten, das kein SQL-Injektion möglich ist, dann haben die schwachsinnigen anonymus Verbrecher keine Chance.
Die können nur noch zur ddos-Keule greifen und damit einen Server lahm zulegen ist nun einmal keine Kunst. Dieses Verfahren ist auch bei „echten Hackern“ als die letzte Dilettantenwaffe bekannt.

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