21.02.2012

Predigt 1. Fastensonntag B -- 26.2.2012

(Fortsetzung)

Niemand kann bestreiten, dass auf dieser Erde an allen Ecken und Enden dringend Hilfe be-
nötigt wird, und die MISEREOR-Kollekte der Katholiken am
5. Fastensonntag ist da ein Segen! -- Wäre es also nicht dringen-
der gewesen, dass Jesus sich nach seiner Taufe sofort in die Arbeit für das Himmelreich gestürzt hätte?
In 40 Tagen hätte er schließlich Tausende zusätzlicher Menschen mit der Frohen Botschaft erreichen können! Stattdessen begibt er sich in die Wüste, ins Risiko, in die trostlose, lebensfeindliche Einöde und damit auch noch in Lebensgefahr. Wie soll man das nur verstehen? Warum tut er sich das bloß an?
Das Wichtigste: Jesus wird vom Geist in die Wüste geschickt, und Jesus folgt diesem eindringlichen Ruf ohne Wenn und Aber. Er gehorcht und vertraut, auch wenn Ungeheures von ihm er-
wartet wird. Aus seinem Gefühl der absoluten Sicherheit in der vorher noch so anschaulich erlebten Verbindung mit dem himm-
lischen Vater wird er hinausgetrieben. Genau der Geist, der Jesus eben noch das großartige Wort des Vaters geschenkt hat, der treibt ihn nun in die Wüste.

Wüste – das heißt: Die Tage sind entsetzlich heiß, und die Nächte sind bitter kalt. Dein Körper wird durch diese Belastung ständig schmerzhaft herausgefordert. Schlimmer ist aber, dass du auf dich allein gestellt bist.
Es ist wie in einer Einzelzelle, wie in Isolationshaft. Der Tag geht überhaupt nicht herum, er scheint nie enden zu wollen. Endlos zieht sich die Zeit, ohne dass irgendetwas passiert. Das Gehirn, das stets nach neuen Informationen lechzt, bekommt nichts als nur tödliche Langeweile geboten. Immer dasselbe, stundenlang, tagelang, wochenlang.
So etwas zermürbt ungeheuer. Es entsteht eine immer stärkere seelische Müdigkeit und Lähmung, eine Art Überdruss, eine furchtbare Leere und ein Gefühl von Selbstmitleid und Re-
signation. Man zweifelt dann mit der Zeit an sich selbst:
Warum mache ich das bloß? Warum tue ich mir das an?
Warum tut Gott mir das an? Warum lässt er mich hier geistlich so vertrocknen? Womit habe ich das bloß verdient? - Ich strenge mich doch so an, aber es ist wirklich kaum noch zum Aushalten hier!
Alle möglichen bösen Gedanken überfallen mich und quälen mich immer und immer wieder! Hier in der Einsamkeit kommen solche Gedanken sogar viel öfter als früher, in der Betriebsamkeit eines normalen Alltags. Langsam aber sicher werden mir meine eigenen Schwachstellen schonungslos bewusst!
Dieses Gefühl der Trostlosigkeit zehrt ganz schrecklich an den Nerven. Immer wieder dieser tote Punkt, wo es nicht weitergeht, wo man im Gegenteil das Gefühl hat, dass alles einfach nur sinnlos ist. Viele einsam lebenden Mönche, Eremiten und Heilige haben über diese Qualen berichtet. Sie haben sich zwar von der Welt zurück-
gezogen, um in der Anbetung zu leben, aber allzuoft hat sie gerade dort die Welt in Form der Versuchung gesucht und gefunden.
Die Wüste, die Einsamkeit, ist alles andere als eine Auszeit.
Die Wüste ist in Wirklichkeit eine ganz harte Schule der Wahrheit. In der Wüste wird Klarheit geschaffen, da wird geistliche Spreu vom Weizen getrennt. Da kann man sich nichts mehr in die Tasche lügen. Alles Scheinheilige und Oberflächliche wird gnadenlos hinweggefegt.
Gott lässt die Versuchung aber zu, bei den Einsiedlermönchen und auch bei Jesus. Da ist nichts mehr mit Sprüchen wie
„Nun reiß dich mal am Riemen!“ oder „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“. Der Schmerz, die Seelenpein, wird kommen und dich quälen. Und die Versuchung des Teufels, der dir immer und immer wieder einzufüstern versucht:
„Mach es dir doch nicht so schwer! Wozu plagst du dich immer wieder? Du siehst doch, dass das alles gar nichts bringt!“ - So und so ähnlich sind sie, die Sticheleien des großen Lügners und Durcheinanderwerfers.
So will er diejenigen zu fassen kriegen, die in der Wüste ange-
kommen sind, freiwillig oder vom Schicksal aufgenötigt.
Jesus stellt sich der Herausforderung der Wüste. Für ihn und alle, die in der Wüste ihres Lebens tapfer ausharren, ist diese schier endlos wirkende Zeit äußerst wichtig. Wenn der Teufel
jetzt Jesus versucht, dann will er herausfinden, ob dieser wirklich der Sohn Gottes ist, dessen Speise es ist, den Willen des himmlischen Vaters zu tun. Wenn der Teufel den Mönch und Einsiedler versucht, will er herausbekommen, wie weit dieser schon mit Gottes Hilfe Herr über sich und seine Antriebe ist.
Wie weit hat er schon die Demut gelernt, auf jeden Fall in seiner kleinen Zelle auszuharren und den aufdringlichen Flucht-
gedanken zu widersagen?
Und wenn der Teufel jeden Christen ver-
sucht, dann will er herausbekommen, wieviel der bereit ist, für seinen Glauben zu investieren und wie stark der dabei schon geworden ist. Immer flüstert der Satan dem Menschen ein, der in seiner Wüste eigentlich ausharren will: „Sei doch nicht so dumm, auf ein schönes Leben zu verzichten! Hau einfach ab, lass hier alles stehen und liegen! Quäle dich doch nicht unnötig, das dankt dir doch sowieso niemand!“
Bei dieser Strategie werden Verzicht und Opfer als etwas Tö-
richtes hingestellt. Das teuflische Motto gilt: Wirf doch einfach über Bord, was dir im Wege steht! Mach kaputt, was dich kaputt macht!
Wenn deine Ehe nicht so funktioniert, wie du dir das wünschst: Lass dich doch scheiden – andere machen es doch auch so!
Wenn das kirchliche Bodenpersonal mal wieder einen Bock geschossen hat, was selbstverständlich extrem selten vorkommt …: Tritt doch einfach aus dem Laden aus und spar dir den Ärger und die Kirchensteuer!
Wenn es in der Pfarrgemeinde nicht so recht vorangeht und die Erfolgsbilanz nicht so glänzt wie
bei den kirchlichen Nachbarn: Gebt doch einfach z.B. den frustrierenden umfangreichen Firmunterricht auf und macht nur ein paar Schmalspur-Angebote, ein paar nette, bunte Probier-Häppchen des Glaubens. Das schont eure Zeit und Kraft und peppt trotzdem die Statistik eurer Pfarrgemeinde auf!
Ihr Pfarrer und Mitarbeiter, tut euch die viele Arbeit doch nicht an – das habt ihr doch gar nicht nötig!
Was nach solchen Appellen passiert, die im Dauerbeschuss auf uns alle herniederprasseln, das bekommen wir ständig mit trau-
rigen Statistiken z.B. von sinkenden Priesterzahlen, Kloster-
austritten und Ehescheidungen vorgeführt. Jeder der dort Betroffenen hat für sich resigniert, sieht es als sinnlos an, sich weiter gegen alle scheinbare Vernunft anzustrengen.
Doch genau das lehrt uns die Wüste: Ihr Lerneffekt heißt:
Renne bitte nicht weg! Halte aus! Stürze dich nicht in Ablenkung und Resignation! Aber decke den Mangel auch nicht mit zeit-
weiligem Aktionismus zu! – Bleibe geduldig, wo du bist!
Wenn du ausharrst, wenn du irgendwann wirklich zur Ruhe kommst, dann wirst du etwas bemerken, was du schon vom Wasser kennst:
So lange darin z.B. von einem Steinwurf in den See noch Wellen sind, kannst du nicht auf den Grund sehen. Erst wenn das Wasser ganz zur Ruhe kommt, erst wenn auch der aufgewirbelte Dreck sich wieder vollständig abgesetzt hat, dann kannst du auch sehen, was sich da alles im Wasser spiegelt.
Doch all dies ist wie beim Fasten in der Fastenzeit nicht eine Angelegenheit für finstere Mienen und heldenhafte Durchhalte-Parolen nach dem Motto: „So, nun benimm dich wenigstens mal eine Zeitlang!“ Es geht eben nicht darum, die Zähne zusammen-
zubeißen, sondern das Herz zu öffnen.
Diese Offenherzigkeit ist nötig, damit Gott Platz in diesem Herzen finden kann. Einen Platz, der erst einmal freigeräumt werden muss. Da muss erst einmal entrümpelt werden. Da muss man sich von manchem trennen, an das man sich doch so gewöhnt hat, einschließlich der so lange gepflegten Vorurteile.
So lange da im Menschen noch diverse wilde Tiere herumtoben, das Kommando in ihm übernommen haben und zu allem Über-
fluss auch noch immer wieder reichlich gefüttert werden, so lange wird einfach keine Ruhe einkehren.
Offenherzigkeit heißt, sich offen vor Gott hinzustellen: Ja, Herr,
in mir ist Wüste! Schau sie dir an, meine vielen Verwüstungen, meine trostlosen Steppen, meine gesammelten persönlichen Katastrophen und Pleiten – ach, ich könnte Bücher damit füllen!
Schau sie dir an, unsere Beziehungswüsten, unsere qualvollen Verletzungen, unsere Heucheleien und Schönfärbereien, unsere überspielten Hilflosigkeiten, unsere Resignation, unseren Stolz und unsere Feigheit, unsere tägliche Auflehnung gegen dich und deine Barmherzigkeit.
Die wilden Tiere werden nicht verschwinden. Auch Jesus hat in der Wüste mit ihnen gelebt, sagt das heutige Evangelium. Doch die wilden Tiere können dazu gebracht werden, einem nichts anzuhaben. In der Wüste kann man lernen, mit seinen wilden Tieren zu leben. Man kann sie kennenlernen und man kann ihnen aus dem Weg gehen. Man lernt ihre Gewohnheiten besser ken-
nen und weiß, wann sie besonders munter sind. Man bekommt Respekt vor ihnen, aber man muss nicht vor ihnen davonlaufen.
Die wilden Tiere sind in der Wüste, und jeder von uns ist in der Wüste, der eine mehr, der an-
dere weniger lang und heftig. Die Wüste ist eine Schule, sie ist
ein Trainingslager.
Die Wüste hat ihre Berechtigung, auch wenn manch einer das nicht sieht, solange er leidend darin hockt. Steckt man gerade mitten in seiner Wüste, dann sieht man zuallererst natürlich nur den Mangel, den schmerzlichen Mangel an allem, und die Frage kommt mit Sicherheit: Warum gerade ich? Was habe ich nur verbrochen?
Eine Redewendung sagt: Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten. So ist es auch bei der Frage nach meiner persönlichen Wüste, in der ich vielleicht schon zu verdorren drohe und mir völlig gottverlassen vorkomme. Die Frage etwa: „Warum gerade ich?“ darf man schon stellen. Ja, es wäre sogar schlimm, wenn man sie nicht stellen würde. Dann nämlich hätte man schon komplett aufgegeben. Aber warum gerade ich? Warum muss mir das passieren?
In einer Predigt ist nicht genug Zeit, um ein Thema zu bewäl-
tigen, über das Dutzende kluger Theologen ebenso kluge Bücher geschrieben haben, die Frage nach dem letzten Sinn des Leidens. Aber einen Denkanstoß kann die Predigt liefern:
Wir alle wissen, was eine Schutz-Impfung ist. Eine für die Gesundheit wirklich gefährliche Substanz wird dem Körper in einer solchen Dosis zugeführt, die er gerade noch verkraften kann. Das Immunsystem nimmt den Kampf gegen den krankmachenden Eindringling auf und gewinnt ihn nach einer Weile, weil es geeignete Abwehrstoffe dagegen bildet. Dabei kann es durchaus zu hohem Fieber, Zerschlagen-
heit und anderen Krankheitsanzeichen kommen. Doch es entsteht bald eine gute, funktionierende Immunabwehr gegen den Feind.
Die meisten dieser Schutzimpfungen müssen dennoch von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden, damit der Impfschutz weiterhin leistungsfähig bleibt. Wer dagegen gar nicht geimpft ist und dann von einem bedrohlichen Krankheitserreger heimgesucht wird, der kann dies mit dauerhaften körperlichen Schäden oder sogar mit dem Leben bezahlen.
Jesus ging gestärkt aus der Wüste hervor, weil er der Versu-
chung durch den Satan erfolgreich widerstand. Der Kampf in der Wüste hatte ihn eben nicht geschwächt, sondern hatte ihm gewissermaßen die besten Abwehrstoffe geliefert. Sogar die Engel dienten ihm, heißt es im Evangelium. Der lebensbe-
drohliche Krankheitserreger namens Satan wurde im Laufe der 40 Tage endgültig besiegt.
Die Einsiedler-Mönche und auch wir alle leben in einer Welt, in der wir immer wieder den Angriffen des Bösen ausgesetzt sind. Da ist es gut, im Trainingslager der Wüste eine Schutzimpfung bekommen zu haben, auch wenn diese schwer zu verstehen und schwer zu bewältigen ist. Wir Christen sind hoffentlich nicht nur in der Fastenzeit, die eine lange Vorbereitung auf das Osterfest ist, ganz hellwach. Wir bereiten uns hoffentlich gut vor auf unsere Wüsten und deren Gefahren.
Rüsten wir uns gut aus, um gewappnet zu sein, wenn wir in die Wüste geschickt werden. Viele Men-
schen leben dagegen heute wie die beiden Fallschirmspringer, die aus 3000 Meter Höhe abspringen und erst unterwegs mer-
ken, dass sie ihre Fallschirme im Flugzeug vergessen haben.
In nur noch 100 Meter Höhe tröstet der eine den anderen:
„Siehst du, kein Grund zur Sorge. Bis jetzt hat doch alles prima geklappt!“…

Predigt Thomas Heck, Steyler Missionar
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Predigt Pater Lothar Janek, Steyler Missionar
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Prof. Dr. Jozef Niewiadomski, Innsbruck: Die Kirche wird in die Wüste geschickt >> BITTE KLICKEN !
Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Meine Gedanken zum 1.Fastensonntag A , 2011
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Meine Linktipps zur Fastenzeit 2012
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Aufruf der deutschen Bischöfe zur MISEREOR-Fastenaktion (pdf) >> BITTE KLICKEN !
Fastenhirtenbrief Erzbischof Zollitsch, Freiburg (pdf)
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Film „Die grosse Stille“ >> BITTE KLICKEN !
Erfahrungs-Reise „Eremit auf Zeit“ am Sinai
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Wege erwachsenen Glaubens: Unterwegs nach Emmaus
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Wie man Frösche kocht

Warum ist eine schlechte Gewohnheit so gefährlich? -- Ein Blick in die asiatische Küche soll es verdeutlichen: Wirft man einen Frosch in einen Topf mit heißem Wasser, springt er umgehend wieder heraus. Setzt man den gleichen Frosch aber in wohl-
temperiertes Wasser und erhöht nur ganz langsam die Tempe-
ratur, fühlt das Tier sich wohl und genießt die Wärme, ohne die ihm drohende Gefahr zu bemerken. Allmählich macht der Frosch dann aber schlapp und läßt sich kochen, bis er tot ist.

„Ich kann allem widerstehen, außer der Versuchung…“
(Oscar Wilde)


Wer zuletzt lacht… : Hochbetrieb im Flughafen beim Last-Minute-Schalter. Endlich kommt Herr Müller an die Reihe, ein schrecklich auf-geblasener Wichtigtuer und Stinkstiefel. Er mäkelt aber auch an allem herum: Der Preis ist zu hoch, die Fluggesellschaft nicht seriös, der für ihn vorgesehene Sitzplatz ungünstig usw. usw. … So dauert die Abfertigung etwas länger. Die Dame am Schalter bleibt sogar ganz gelassen, als er sie mit „Lahme Ente“ be-
schimpft. Endlich ist die Buchung erledigt, und der nächste Fluggast ist dran. Der kann sich nicht beherrschen und meint
zu ihr: „Ehrlich gesagt, ich bewundere Ihre Ruhe! Wohin fliegt denn dieser Flegel?“ Die Dame grinst jetzt: „Der Flegel fliegt nach Thailand, und seine Koffer nach Miami…!“


Wie du mir… Zwei ehemalige Klassenkameraden treffen sich nach 40 Jahren zufällig am Kölner Hauptbahnhof. Beide haben es zu etwas gebracht: Einer ist General bei der Bundeswehr geworden, und der andere Kardinal. Wie sich das gehört, stehen die zwei in voller Dienstkleidung da. Doch die beiden haben sich ihre gründliche Abneigung aus der Schulzeit offenbar gut be-
wahrt, und so frotzelt der Kardinal: „Ach, verzeihen Sie, Herr Bahnhofsvorsteher, wann fährt denn bitte der nächste Zug nach München?“ - Der General blickt erst ziemlich missvergnügt auf den Kardinal, doch dann lächelt er und meint: „Wollen Sie in Ihrem Zustand wirklich noch verreisen, gnädige Frau…?“


Diese Predigtgedanken können Sie auch selbst herunterladen
(der Link funktioniert mindestens bis ca. 1.4.2012):
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3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

KÖNNTE DIE WITZE EINER ÜBERSETZEN

Der Predigtgärtner hat gesagt…

Vielleicht - von welcher Insel kommen Sie denn?

Anonym hat gesagt…

Das Luxustraumschiff passiert eine kleine abgelegene Insel bei seiner Fahrt durch den Indischen Ozean. Eine heruntergekommene Gestalt in zerfetzten Lumpen fuchtelt wild mit den Armen, springt wie verrückt am Strand hin und her und versucht offensichtlich, mit allen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen.

"Was hat der denn?" fragt ein Passagier den Kapitän.

"Ach der - der freut sich immer so, wenn wir hier vorbeikommen

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