Ein wachsendes Bedürf-
nis nach Sicherheit, Freundschaft und Familie hat man bei den kürzlich Befragten festgestellt, die ihre Ängste, Hoffnungen usw. geschildert haben. Besonders zu schaffen machen den Jugendlichen demnach offenbar die unsicheren beruflichen Aussichten und steigende Leistungsanforderungen. Man werde zu „Mini-Erwachsenen“, statt sich ausprobieren zu dürfen.
Die derzeitige Lage ist nicht rosenrot. Das sehen sicher auch meine Leser so. Wir haben viele große Probleme, von der Arbeitslosigkeit bis hin zur gigantischen Staatsverschuldung,
die auch nachfolgende Generationen abbezahlen müssen.
Dennoch sind mir die Ergebnisse der Studie, zumindest so weit sie jetzt der Öffentlichkeit präsentiert werden, ein bisschen zu pauschal. Beispiel Jugendarbeitslosigkeit: Da gibt es riesige Unterschiede in den Regionen Deutschlands, und – siehe Linktipps unten – es gibt jede Menge freie Lehrstellen, wenn auch nicht immer im Traumberuf.
Das werden einige nicht gerne lesen: Für die ältere Generation, zu der ich mich mit meinen 62 Jahren zähle, gab es sowas ohnehin nicht. Für uns ist eine Begrenzung allein schon aus finanziellen Gründen nun wirklich nicht neu.So manche Bequemlichkeit und Wohltat eines reichen Landes hat es bei uns nicht gegeben.
Ich hatte als Grund- und Hauptschullehrer bis vor wenigen Jahren genug mit Kindern und Jugendlichen zu tun und will die Probleme aber auch nicht verniedlichen. Doch manchmal wird halt auf sehr hohem Niveau gejammert, auch in Studien…
- Der BDKJ zur Studie
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- Die Orginal-Studie für 39,90 Euro
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- Vertiefende Materialien
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- „DER SPIEGEL“ dazu
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- 2010 gab’s die SHELL-Studie
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- Wie es woanders aussieht
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- Regional erhebliche Unterschiede
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- Jugendarbeitslosigkeit: Tiefstand
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- Firmen buhlen um Auszubildende
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- Hauptproblem Migrantenkinder (pdf)
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Tausende Lehrstellen unbesetzt
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1 Kommentar:
Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen. Bei uns auf dem Lande (Nähe Freiburg) gibt es manche Probleme überhaupt nicht. Als kleiner Betrieb haben wir sogar große Probleme, Auszubildende zu bekommen. Die meisten wollen sowieso keinen Beruf mehr, wo man sich auch mal schmutzig macht.
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