So einen, der aus irgendeinem Provinznest kommt und der noch nicht einmal studierter Theologe ist, den muss man doch nicht auch noch durch offenkundige Gemeinsamkeiten fördern!
Hier ist seitens der damaligen Theo-logen vornehme Zurückhaltung angesagt, natürlich verbunden mit gleichzeitiger gründlicher, heimlicher Beobachtung! - Gespräche sollte man mit dem da jedenfalls nur führen, wenn auch genügend Zeugen dabei sind. Genau das will Nikodemus aber ver-
meiden. Ihm geht es nicht um ein hitziges Streitgespräch, um einen Schlagabtausch der Argumente, sondern ihm geht es um ein tiefes persönliches Gespräch ohne die Aufgeregtheiten theo-
logischer Debatten vor großem Publikum.
So gibt es für Nikodemus eigentlich nur eine Möglichkeit:
Er muss unauffällig herausbekommen, wo Jesus zur Zeit wohnt, um ihn dann unangemeldet und in der Dunkelheit aufzusuchen. Sicher ist sicher. Noch heute Nacht bricht er auf. Zu dieser Zeit ist ganz bestimmt keiner der Schriftgelehrten in den engen, schummrigen Gassen der Stadt unterwegs. Wie ein lichtscheuer Einbrecher muss Nikodemus durch die dunkle Nacht schleichen, jederzeit bereit, bei Gefahr in einer finsteren Ecke zu verschwin-
den. Das soll eben nicht ans Tageslicht kommen, dass er sich so seine Gedanken über die Worte und Taten Jesu macht.
Jesus öffnet mitten in der Nacht die Tür. Auch zu dieser unge-
wöhnlichen Zeit ist er bereit für Ratsuchende. Nikodemus fällt ein Stein vom Herzen, dass er es unerkannt bis hierher geschafft hat und von Jesus ganz freundlich hereingebeten wird. Ein wahr-
scheinlich stundenlanges Gespräch entwickelt sich, von dem wir im heutigen Evangelium nur einen ganz kleinen Ausschnitt mit-
bekommen.
Von Mose und einer Schlange spricht Jesus: „Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“
Jesus erinnert damit seinen fach-kundigen Zuhörer daran, dass das Volk Israel bei seinem Auszug aus der ägyptischen Gefangenschaft lange Jahre durch die gefährliche Wüste wanderte. Als giftige Schlangen viele aus dem Volk töteten, erlebten sie aber wieder einmal, wie der Herr sie aus ihrer tiefen Not rettete. Ihr Führer Mose bekam von Gott die An-
ordnung, eine kupferne Schlange anzufertigen und an einer Stange hochzuhalten, also sie zu erhöhen. Wer gebissen wurde und die erhöhte Schlange gläubig ansah, der war gerettet und musste nicht sterben.
Nun zieht Jesus im Gespräch eine Parallele zu seinem Tod am Kreuz und erklärt Nikodemus: Auch der Menschensohn wird bald erhöht an einer Stange hängen, am Kreuz. Das ist die Art und Weise, wie Gott auf die Todesnot der sündigen Menschen rea-
giert. Doch auch hier gilt ähnlich wie bei Mose: Wer diesen Jesus, der für uns erhöht am Kreuz hängt, wirklich gläubig ansieht, der ist gerettet und hat das ewige Leben.
Ein sehr anschauliches Bild, das Jesus da gewählt hat: Wer ihn am Kreuz leidend gläubig ansieht, der ist gerettet! Dies bestätigt uns: Das Kreuz ist also nicht nur ein Bild des Elends, des Schmerzes. Es ist auch das große Zeichen Gottes gegen alle Giftschlangen dieser Welt, und davon gibt es wahrlich genug!
Der Satz, den Jesus danach zu Nikodemus spricht, ist sicher einer der schönsten und anrührendsten im ganzen Neuen Testament. Martin Luther formulierte später für seine Zuhörer ganz treffend, diese Worte wären „es wert, daß man sie mit goldenen Buchstaben ins Herz schriebe“.
Dieser Satz, den wir eben gehört haben, heißt: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“
Was für ein Satz! Was für ein Geschenk!Wir vergessen das im Alltagsgewühl allzu schnell: Gott hat die Welt so sehr geliebt…!
So kann Liebe sein, unbegreifliche, göttliche Liebe! Eine Liebe, die einfach alles daransetzt, dass die Welt nicht zugrunde geht!
Diese Welt liegt Gott wirklich am Herzen! Er hat sie nicht zu seinem Freizeitvergnügen geschaffen. Nein, sein Herzblut hängt daran! Diese Welt, diese Erde ist nicht einfach so da. Diese Welt wird getragen und zusammengehalten von unfassbarer Liebe göttlichen Ausmaßes. Und das von Gott vorgesehene Ziel für die Menschen ist nicht Tod, sondern das ewige himmlische Leben bei Gott.
Da passt es wirklich genau, dass der heutige 4. Fastensonntag „Laetare“ genannt wird, das heißt „Freue dich“. Gott hat uns das größtmögliche Zeichen der Liebe geschenkt, er hat seinen einzigen Sohn für uns am Kreuz hingegeben. Was für eine Liebe, was für ein Gott!
Wir können uns gut vorstellen, wie interessiert Nikodemus den Worten Jesu gelauscht hat. Als Pharisäer ist er groß geworden mit dem Gedanken, dass man als frommer Mensch immer etwas für Gott tun muss, dass man ständig durch alle möglichen Opfer und Entbehrungen um Gottes Gunst werben muss. Viele zum Teil recht kleinlichen Regeln bestimmten damals den religiösen Alltag und machten vielen das Leben als gläubige Juden sehr schwer. Ein bei seinen Schafen lebender Hirte z.B. hatte überhaupt keine Chance, die vielen Reinheitsvorschriften zu befolgen.
Um seine Aussage noch zu unterstreichen, ergänzt Jesus seinen Satz noch: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.“
Gott ist also nicht der Superspion, der alle unsere kleinen und großen Missetaten buchhalterisch korrekt mit zwei Durch-schlägen in unsere himmlische Akte abheftet. Gott ist nicht der Gott, der uns wie ein grimmiger alter Mann rund um die Uhr misstrauisch auf die Finger schaut.
Solch ein Gott wäre diese Menschen sicher lieber heute als morgen los. Solch ein Gott würde für dieses Gesindel da unten auf der Erde wohl kaum auch nur einen Finger krumm machen.
Nein, sagt Jesus, Gott hat seinen geliebten Sohn ausdrücklich gesandt, damit die Welt gerettet wird und nicht, damit sie ge-
richtet wird. Gott will retten, und keiner soll verloren gehen, wie Jesus an anderer Stelle z.B. mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf oder vom verlorenen Sohn betont.
Doch man darf es sich andererseits auch nicht zu einfach machen. Dieser Satz Jesu sagt aus, dass derjenige nicht gerichtet wird, der an ihn glaubt. Er sagt aber ebenso deutlich, dass derjenige schon gerichtet ist, der nicht an ihn glaubt.
Wer Jesus also ganz bewusst und in klarer Entscheidung ablehnt, der hat sich selbst sein Urteil gesprochen, der hat sich selbst gerichtet.
Wer das Licht, das in die Welt kam, einfach ablehnt und lieber weiter im Dunkeln dahinleben will, der hat wohl seine Gründe.
Er lehnt das Licht ab, weil er im Finsteren leben will, weil er nicht will, das seine Taten ans Licht kommen.
Solch ein Mensch will einfach nicht um-kehren. Auch das
gibt es also: Dieser Mensch lehnt das Rettungsangebot Gottes dankend ab: Nein danke, ich habe schon alles. Mir geht es doch gut. Warum sollte ich mich ändern?
Nee, lieber Gott, störe mich bitte nicht! Ich zappe dich einfach mit meiner Fernbedienung fort aus meinem Leben und wähle lieber ein seichtes Unterhaltungsprogramm.
Von dieser Sorte Menschen gibt es leider viele. Im Evangelium sagt Jesus darum auch verallgemeinernd „die Menschen“ :
„Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.“
Wir merken auch hier: Jesus macht sich nichts vor. Er ist ein Realist. Niemand kennt die Menschen so gut wie er. Er weiß, dass der Mensch schon seit Adam und Eva dazu neigt, immer mehr haben zu wollen. Und zwar meistens zum eigenen Vorteil und zum Nachteil anderer. Darum fällt es den Menschen auch so schwer, sich so vertrauensvoll wie ein Kind und ohne Zögern der Liebe Gottes anzuvertrauen.
Zu sehr haben wir gelernt, alles im Leben als ein Geschäft auf Gegenseitigkeit zu betrachten. Die Frage ist schon fast in unse-ren Kopf fest einge-
baut: Was bekomme ich denn dafür? -- Und passend dazu die Rechnung: Wieviel muss ich denn investieren, damit ich etwas von Gott kriege?
Sind es 100 Gebete, oder 200, oder vielleicht gar 300?
Mit solchen Überlegungen machen wir Gott wirklich selbst zum Oberbuchhalter!
Wie reagiert nun der Ratsherr Nikodemus auf die Erklärungen Jesu? Hat er sich überzeugen lassen? Kann er den Mut auf-
bringen, sich offen zu Jesus als Messias, als Gottes Sohn, zu bekennen?
Leider verrät uns das heutige Evangelium gar nichts darüber. Über das Ende des Gespräches zwischen Jesus und Nikodemus wird überhaupt nichts verraten. Glücklicherweise wissen wir es aber trotzdem, und zwar aus anderen Bibelstellen.
Nikodemus ist für die Öffentlichkeit kein Jünger Jesu geworden. Diesen gewaltigen und für ihn riskanten Schritt hat er nicht gewagt. Er hätte dann alles aufgeben müssen, was er sich für seine berufliche Karriere jahrelang mühsam aufgebaut hat. Und er wäre von seinen Kollegen und Glaubensbrüdern verachtet worden, hätte wahrscheinlich alle Brücken hinter sich abbrechen müssen.
Das hat er nicht geschafft. Diesen radikalen Richtungswechsel hat er sich selbst nicht zugetraut. Wir kennen das aus anderen Bereichen, z.B. aus der Fliegerei. Da gibt es den sogenannten „point of no return“.
Das bedeutet: Ab einem bestimmten Zeitpunkt, ab einer bestimmten Entfernung vom Startflughafen ist bei einem Flug die Rückkehr nicht mehr möglich. Zu viel Treibstoff ist schon verbraucht. Man käme nicht mehr bis dorthin zurück. Ab diesem Punkt gibt es also, ob man will oder nicht, nur noch eine mögliche Richtung, die Richtung auf den Zielflughafen. Die Entscheidung ist gefallen, wir können sie nicht mehr ändern, die von uns selbst geschaffenen Fakten verhindern das.Für Nikodemus ist die Entscheidung auch gefallen. Er will zurück, zurück zu dem, wo er sicheren religiösen Boden unter seinen Füßen vermutet. Das verstehen wir nur zu gut: Die öffentliche Entscheidung für Jesus ist ihm einfach zu heikel, zumindest vorerst. Auch damals gab es schon die große Furcht, ein „Mobbing“-Opfer zu werden, nur nannte man das nicht so.
Das Gespräch hat bei Nikodemus jedoch Spuren hinterlassen, Spuren in seinem Herzen. Das ist wie bei einer großen Liebe. Der Gedanke an den geliebten Menschen lässt einen nicht mehr los. Nikodemus ringt mit sich. Sein Kopf sagt ihm: Tu es nicht, halte dich bloß da raus! - Sein Herz sagt ihm: Das ist er, der Messias, und du spürst das auch! - Nikodemus ist hin- und hergerissen.
Das kommt uns modernen Menschen sehr bekannt vor. Auch wir wollen gerne alles im Griff behalten, wollen im Leben immer rechtzeitig auf der richtigen Seite stehen. Wir wollen jedenfalls nicht wie Verlierer aussehen. Wir wollen natürlich auch zu Jesus gehören, aber der Preis dafür sollte doch bitte nicht zu hoch sein! - Oder in der Sprache des Konsums: Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss schon stimmen!
Doch das ist das Tragische bei allen Hin- und Hergerissenen, ob sie nun Nikodemus heißen oder so wie wir selbst: So richtig glücklich kann man auch nicht werden mit solch einem lauen, fast heimlichen Christentum. Das ist wie bei einer heimlichen, versteckten Liebschaft, das ist auf Dauer frustierend, nichts Halbes und nichts Ganzes. Das ist
wie 20 Jahre verlobt und immer noch nicht verheiratet. Die Sehnsucht der Seele, die nach Erfüllung sucht, sagt uns etwas anderes: Hör endlich auf mit dem Hickhack, du musst dich bald mal entscheiden, sonst kriegst du den Kopf nicht frei.
Jetzt in der Fastenzeit ist es gut, wenn wir uns alle noch einmal daran erinnern, dass wir uns doch längst entschieden haben.
Wir haben uns taufen lassen. Gott hat einen Bund mit uns ge-
schlossen, den Taufbund. Das ist fast schon sowas wie ver-
heiratet. Wir haben JA gesagt, und auch Gott hat JA gesagt.
Wir bekennen es auch immer wieder, z.B. im Glaubensbekennt-
nis, dass wir zu Jesus gehören wollen.
Es ist also gut, wenn wir uns immer wieder daran erinnern. Nicht im Sinne einer Nötigung: So, nun benimm dich mal, wie das ein Christ tut! Nein, wir dürfen uns vor allem daran erinnern: Wir sind im Wasser der Taufe und durch den Geist Gottes wie neuge-
boren, und wie neugeboren dürfen wir uns als Christen auch fühlen, ganz befreit, ganz beschützt in Gottes Hand. Niemals im Leben können wir tiefer fallen als in die Geborgenheit seiner Hand. Was für ein Glück, was für ein Gott!
Und Nikodemus, was ist mit dem? - Ach ja, da bleibt auch noch etwas sehr Erfreuliches zu ergänzen, was erst in späteren Bibelstellen steht: Beim Prozess Jesu vor dem Hohen Rat setzt Nikodemus sich doch tatsächlich mutig für ihn ein (Joh 7,50-51), und er packt sogar ganz handfest mit an bei der Bestattung des Leichnams Jesu. Er lässt sich das außerdem ordentlich was kosten, denn Nikodemus spendiert die große Menge von „etwa hundert Pfund“ einer sehr teuren Mischung aus Myrrhe und Aloe (Joh 19,39) zum Einbalsamieren. So sorgt er gemeinsam mit Josef aus Arimathäa dafür, dass Jesus würdig bestattet wird.
Nikodemus hat letzten Endes wohl doch etwas begriffen.
Wie hatte Jesus ihm doch gesagt? „Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind.“
Nikodemus hat dazugelernt. Er hat sich doch noch entschieden. Klar, das wird nicht ohne reichlich Ärger für ihn abgehen. Doch Nikodemus hat verstanden: Jesus ist für ihn und für alle durch schreckliches Leid und durch den Tod gegangen. Nikodemus ist jetzt nicht mehr wie diejenigen, die Gott zwar dienen wollen, aber bitte nur als Berater…!
Da kann man nur sagen: Alle Achtung, Nikodemus! - Was aus einem Pharisäer und Schriftgelehrten doch alles werden kann!
Und danke, Johannes, dass du uns Christen dieses Geschehen aufgeschrieben hast – ich denke, wir haben alle auch etwas dazugelernt!
Pfr. Karl Sendker>> BITTE KLICKEN !
Eberhard Gottsmann
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Prof. Dr.Dr. Klaus Müller, Uni Münster
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Exegetisch-theologischer Kommentar
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Regensburger Sonntagshilfe (150 S. pdf): ab S. 49
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Priesteraushilfe: Einführung, Predigt, Fürbitten
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Ideenwerkstatt Gottesdienste: Lieder, Einführung usw.
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Kurzinfo über Nikodemus
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Lesehilfe des Katholischen Bibelwerkes (pdf)
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Logisch? - „Die Schmerzen in Ihrem linken Bein sind leider altersbedingt", sagt der Arzt zum Patienten. „Das kann nicht sein, Herr Doktor! Mein rechtes Bein ist genauso alt und tut nicht weh!" Ach so…! - Der hl. Petrus sitzt auf seinem Posten im Himmel.
Da klopft es an der Himmelstüre. Petrus steht auf und öffnet.
Er fragt: „Wer ist denn da draußen?" - Die seltsame Antwort:
"Ich bin der Hu...". Petrus schaut sich um, sieht aber niemand.
Er setzt sich wieder. Dasselbe wiederholt sich noch einige Male.
Da nimmt sich Petrus ein Herz und geht zu Gottvater: „Chef,
da ist was Seltsames passiert. Immer wieder klopft es an der Himmelstüre. Ich schaue, wer draußen ist und höre immer nur „Ich bin der Hu...“ Doch weit und breit ist keiner zu sehen."
Da beruhigt Gott den verstörten Petrus und sagt: „Mach dir keine Sorgen, das ist der Hu...berbauer, der wird gerade reanimiert!"
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