Ich meine, man sollte fairerweise den ausführlichen Erläuterungstext auf der Seite des Babyrosenkranzes zuerst einmal gründlich lesen. Dort wird nämlich aus-
drücklich erklärt, dass dies nur ein Vorschlag sei und das „reguläre Rosenkranzgebet“ unersetzlich und vorrangig bleibe. Das sehe ich auch so. Jeder möge
für sich entscheiden, was und wie er/sie für die Unge-
borenen betet; Hauptsache – man tut es. Dass man nach einem Rosenkranzgebet oder etwas anderem schlecht träumt, kann verschiedenste Ursachen haben, auch ganz persönliche. Da ist das Gespräch mit einem guten Seelsorger vielleicht hilfreich. Jener Bloggerin von hier aus jedenfalls herzliche Segenswünsche!
also verschieden;
sie reichen von großem Lob bis hin zu erheblichen Be-
denken. Weihbischof Laun, der sich sehr für den Lebensschutz engagiert, schreibt auf jener Internetseite, dass er das Vorhaben „für ausgezeichnet und für sinnvoll“ halte, und die Texte seien „biblisch und darum auch katholisch“, weswegen er dieser Initiative „von ganzem Herzen Erfolg“ wünsche.
Der Meinungsaustausch über diesen Rosenkranz hat jedenfalls schon etwas Positives erreicht: das Interesse am Gebet für die Ungeborenen ist dadurch bei vielen erst geweckt worden, und die Internetseite erfreut sich regen Zuspruchs.
Also: Engagieren Sie sich und beten Sie, so wie es Ihnen persönlich am sinnvollsten erscheint!
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Den Rosenkranz beten
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6 Kommentare:
Die Kritik an jenem Satz über das Blut Christi kann ich theologisch absolut nicht nachvollziehen.
Ich vermute, da hat man zu oberflächlich gedacht.
Siehe z.B. auch hier:
http://www.oekumenischer-christusdienst.de/sites/einheitsgebet/einheit_08.html
Entweder können einige Kritiker nicht lesen oder aber sie wollen absichtlich etwas übersehen.
Die Initiative für den Babyrosenkranz hat auf ihrer Internetseite u.a. ausdrücklich festgestellt:
"Jesus, der Heiland und Erlöser wird direkt angesprochen und die Wirksamkeit seines Erlösungsopfers über uns und unsere Kinder herab gerufen. Wir erbitten das Blut des Lammes, das alle Schuld abwäscht und in dem wir neu geboren sind. Es ist keine Selbstverfluchung (wie auch schon mißgedeutet wurde), sondern ist dem Gläubigen und Kind Gottes das Heil und die Quelle des Lebens, die ausgegossen und herab gesehnt wird. So wie das Kreuz (vor Christi Tod) ein Zeichen des Fluches und der Verwerfung war - und durch den Sühnetod Jesu zum Zeichen des Heiles wurde, so erflehen wir die Wirksamkeit der Erlösung im Blut Jesu für unser Heil - und nicht im Zorn, wie damals das Volk."
Klarer kann man es eigentlich kaum formulieren.
Kritik ja - aber dann bitte fair!
In meinen Augen ist der sog. Babyrosenkranz ein gutes Beispiel dafür, wie Gebet für eigene Interesse verzweckt, missbraucht wird. Gott soll mit Hilfe von unzähligen Gebeten dazu gebracht werden, doch im Sinne der Betenden zu handeln. Ein Stück magisches Gebetsverständnis steckt ebenfalls dahinter.
Letztlich kann aber nur jedes Gebet in dem einen Satz münden: "Dein Wille geschehe." Ich vertraue darauf, dass Gottes Schutz des Lebens ganz anders aussieht, als wir es uns vorstellen, und dass an seiner Seite und in seinem Herzen nicht nur Platz ist für Rosenkranzbetende sondern auch für Frauen, die abgetrieben haben, abtreiben mussten und ihre ungeboren verstorbenen Kinder!
Die Sichtweise von Leser Ameleo hat auch ihre Tücken. Folgt man der Argumentation, kann man sich eigentlich jedes gottesdienstliche Gebet sparen, einschließlich Wandlungsworten. Es genügt dann einfach das Sätzchen: Lieber Gott, so wie du es machst, so ist es schon o.k. Amen!
@ Der Thuriferar:
Jedes Gebet steht in der Spannung zwischen dem vertrauensvollen: "Dein Wille geschehe, denn ich glaube, so wie du es machst, so ist es schon o.k." und dem "Bittet und euch wird gegeben."
Meine Kritik liegt in dem Versuch, Gott mittels Gebet für die eigene Sache zu vereinnahmen, und damit Gebet wie Magie zu verstehen. Die Freiheit (das Wort ist zu klein, ich find grad kein anderes) Gottes ist unantastbar.
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