30.03.2011

Islamkonferenz gegen Innenminister: Mithilfe gegen Gewaltbereitschaft ist für Muslime Denunziantentum

(Fortsetzung)

Soll der doch selber sehen, wie er damit klarkommt, wir halten uns da lieber bedeckt. –
Man stelle sich ein solches Verhalten eines Bürgers vor, der ein Verbrechen oder einen Brand entdeckt. Da könnte man genauso reagieren und sich raushalten. Ist doch Sache des Staates, ist doch Sache der Polizei, ist doch Sache der Feuerwehr. Ich halte mich da raus.
Ein merkwürdiger Gedankengang einiger muslimischer Vertreter ist das. Im Grunde ging es wohl auch nicht um die Sache, sondern man wollte den Eklat provozieren. Schließlich hatte just dieser Innenminister die „Frechheit“ (Originalton Renate Künast) besessen, zu behaupten, die deutsche Kultur sei doch tatsächlich „christlich-abendländisch“ geprägt, und nicht etwa vom Islam.
Da staunten die Konferenzteilnehmer ebenso wie viele Vertreter der deutschen Qualitätsjournalisten: Unfassbar – dieser Mann traut sich was – der spricht doch tatsächlich aus, was die Mehrheit der Bundesbürger denkt. Unerhört!
Wir sind doch gerade erst mühsam dabei, uns anzueignen, was man derzeit nicht sagen darf, ohne sich von der veröffentlichten Meinung mächtiger Medienleute eine saftige Ohrfeige einzu-
fangen. -- Sag bloß nichts gegen Abtreibung, sag bloß nichts gegen Schwule und Lesben, und schon gar nichts gegen den Islam! – Da fahren beispielsweise auf Deutschlands Straßen derart vermummte türkische Muttis herum, dass sie kaum noch etwas sehen können und schon gar nicht im Falle des Geblitzt-werdens erkannt werden können, aber das scheint niemanden
zu stören. Nur nicht solche heißen Eisen anpacken – akute Verbrennungsgefahr!
Da fordern Vertreter just jener Islamkonferenz allen Ernstes getrennten Sportunterricht und erklären wie etwa Ayyub Axel Köhler gegenüber der „ZEIT“, der Koordinierungsrat werde Eltern unterstützen, die ihre Töchter vom Sportunterricht abmelden wollten… - da stellt sich der Großteil der deutschen Presse lieber tot, bevor man dagegen schreibt und sich Schwierigkeiten einhandelt.
Sorry, liebe Kollegen der standardisierten Toleranz-über-alles-Meinung: Dem Innenminister ist dafür zu danken, dass er standhaft geblieben ist: „Ich habe nichts gesagt, was falsch ist, darum habe ich auch nichts zurückgenommen“. -
Aber verärgert hat er sie schon, die Teilnehmer der Islam-
konferenz, die in Wirklichkeit ohnehin nur 10 % der Muslime in Deutschland vertreten, was der besagten Presse offenbar noch gar nicht aufgefallen ist. Das Gremium der Islamkonferenz wurde 2006 vom damaligen Innenminister Schäuble ins Leben gerufen, um die Integration der Muslime zu fördern. Die Phase ab 2010 sollte nach dem Willen der Politik eigentlich stärker praktisch ausgerichtet sein und konkrete Fragen der Integration behandeln, wie etwa den islamischen Religionsunterricht oder die Gleich-
berechtigung von Mann und Frau.
Das alles wird jetzt von der lautstark inszenierten Empörungs-
welle aus dem Blick gespült. Den islamischen Konferenzteilnehmern kann es nur recht sein, sprechen sie doch ohnehin nicht für die Mehrheit etwa der Türken in Deutschland.
Was die Presse nicht sagt, das sagt beispielsweise der Vorsitzende des Solidaritätsvereins der Türken, Muhammet Demirci: „Die Türken in Deutschland sind nicht die Melkkühe der islamischen Verbände…Die Bundesregierung sollte wissen: Diese Leute haben keine Mehrheit unter den Muslimen in Deutschland!“
Sehr geehrter Herr Innenminister! - Nein, es ist wirklich nicht zu viel verlangt, „Familien, Glaubensbrüder und Vereinskameraden“ dafür zu sensibilisieren, ob sich ein Muslim plötzlich radikalisiert. Es kann für das friedliche Zusammenleben aller in unserem Land nur gut sein, wenn muslimische Jugendliche vor extremistischen Rattenfängern bewahrt werden. Wenn erst mal wieder ein Anschlag wie kürzlich am Frankfurter Flughafen verübt worden ist, dann darf man sicher sein, wie die Medien sich darauf stürzen. Aber wenn der Innenminister um Mithilfe bei der Prävention bittet und vorher den „Fehler“ begeht, auf die christlich-abendländische Kultur hinzuweisen…
Also, liebe Leute, lasst doch bitte die Kirche im Dorf!
Upps – hätte ich das jetzt nicht schreiben dürfen…?
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1 Kommentar:

Arminius hat gesagt…

Friedrich hat etwas falsch begriffen:

In den Augen der Mohammedaner ist er ein Ungläubiger und als solcher hat er keine Forderungen zu stellen sondern zu erfüllen.

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