Ein unbenannter Journa-
list eines Nachrichten-
dienstes aus Deutschland glaubt sogar, tiefe Ab-
gründe der katholischen Kirche hinter diesem verschwiegenen Treffen erahnen zu können:
„Wer hat da außerdem noch seine Finger im Spiel? Kommt es vielleicht an diesem verschwiegenen Ort zu einem weiteren Treffen mit dem Ex-Bischof Mixa?“ – Wir erleben es also gerade wieder: Papst Benedikt ist immer wieder für eine Überraschung gut.
Lieber Leser! – Sie haben es selbstverständlich sofort bemerkt. Dieser Artikel erscheint am 1. April, was wohl kein Zufall ist. Natürlich handelt es sich schlicht und ergreifend um einen Aprilsscherz. Sich gegenseitig in den April zu schicken, hat in Deutschland immerhin fast 400 Jahre Tradition.
Mittlerweile wird sogar von der seriösen Zeitung und auch von der Tagesschau zumindest ein ganz kleiner Aprilsscherz er-
wartet. Diese meldete z.B. in ihrer online-Ausgabe, die letzte freie IP-Adresse für Internetanschlüsse sei nun vergeben und es drohe wegen der hohen Nachfrage mittelfristig die Abschaltung des Internets. Der Phantasie sind offenbar keine Grenzen ge-
setzt, solange ein allzu gutgläubiges Publikum mitspielt. Die Fluggesellschaft Virgin Blue etwa warb am 1. April in Anzeigen mit vergünstigten Flügen ohne Sitzplätze.
Und die Deutsche Post ließ 1998 verkünden, wegen des angespannten Verhältnisses zwischen Hunden und Post-boten würden letztere ab sofort mit „Dienst-
würstchen“ ausgestattet,
um zu aufdringliche „Köter“ kurzfristig abzulenken.
Mindestens ebenso dreist war der Schwindel der britischen Zeitung „The Guardian“, die 1977 eine mehrseitige Sonder-
beilage mit Fotos veröffentlichte aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Insel-Staates „San Seriffe“. Die Reisebüros hatten am 1. April ihre liebe Not, denn: Diese Insel gibt es überhaupt nicht…
Als sich deutsche Rundfunksender mit der Behauptung an die Öffentlichkeit wagten, demnächst sei eine neue Gebühr für E-Mails geplant, um Steuerlöcher des Staates zu stopfen und sinkende Einnahmen vom Briefmarken-Verkauf auszugleichen, brach ein Sturm der Entrüstung los.
„Google“ will natürlich nicht abseits stehen und bringt darum
auch jährlich einen Aprilsscherz unters Volk. Ein echter „Hammer“ war die Vorstellung eines google-Dienstes, der angeblich Tierstimmen ins Englische übersetzen kann
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Sogar die Schweizer ziehen am 1. April mit. Ein Knüller war beispielsweise die Internetseite, die als neue Errungenschaft für den Tourismus die „Felsenputzer“ vorstellte, damit die Gäste perfekte Berge vorfinden >> BITTE KLICKEN !
Täuschend echt ist der Aprilsscherz mit einer heute noch aufruf-
baren Internetseite der „Bundesagentur für Einkommen“, bei der man sogar mit Formularen ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ von monatlich 1.000 Euro beantragen kann >>BITTE KLICKEN !
Eine nette und aufwändige Idee war z.B. auch ein Bericht des britischen Fernsehsenders BBC über „fliegende Pinguine“, den man bei „Youtube“ finden kann:
Aber natürlich gibt es ihn auch noch, den mehr oder weniger hausbackenen und selbstgestrickten Aprilsscherz z.B. auf der Arbeitsstelle. Gängig ist da etwa der Auftrag an Auszubildende, ein „Kilowattmeter“ zu holen, eine Flasche „Blinkerflüssigkeit“
für das Auto oder eine „Hubraumbeleuchtung“. – Also: Heute besonders aufpassen! ...Und was fällt Ihnen so ein?
Die "Schatzkammer" im Stift Klosterneuburg ist übrigens tatsächlich ab 1. Mai 2011 der Öffentlichkeit zugänglich.
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(kein Scherz)

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