Gerade von Professoren, denen der Zustand ihrer Kirche doch so wichtig ist und die ausdrücklich zur Diskussion ermuntern, hätte man mehr Fleiß erwarten dürfen. Wenn schon, denn schon, heißt es im Volksmund. Wenn man gerade als hochstudierte Kritiker ernst genommen werden will, wäre eine ordentlich begründete Denkschrift von beispielsweise 40 Seiten nicht zuviel verlangt, um bei den zahlreich genannten Themen ins Gespräch zu kommen.
Da wird etwa das Klagelied des völlig überlasteten Pfarrers gesungen, der „XXL-Pfarren“zu betreuen hat und dabei natürlich völlig „verheizt“ wird. Man ahnt es schon: Die professorale Lösung ist so simpel, dass wir uns in der Kirche wirklich alle schämen müssen, dass wir da nicht längst selbst drauf gekommen sind: „Die Kirche braucht auch verheiratete Priester und Frauen im kirchlichen Amt“. – Auch nur der kleinste Ansatz einer weiteren Begründung dazu: Völlige Fehlanzeige!
Doch dann wird es erst recht drollig: Weil die Pfarrer so viel zu tun haben, sollen sie noch mehr zu tun bekommen. Es brauche „mehr synodale Strukturen auf allen Ebenen der Kirche“, sprich: noch mehr Sitzungen, noch mehr Termine, noch mehr Papiere. Tolle Idee, oder?
Was auf den endlosen Sitzungen beispielsweise besprochen werden könnte, ist auch formuliert: „Die Liturgie lebt von der aktiven Teilnahme aller Gläubigen!“ Und weiter: „Der Gottesdienst darf nicht in Traditionalismus erstarren.“ - Auch das übersetze ich mal: Jede Messe muss unterhaltsam und locker sein, mit Tanz und allerlei munteren Einlagen. Das muss natürlich nett von entsprechenden Ausschüssen vorbereitet werden. Und vor allem kann jeder in der Liturgie gerade machen, was er will, damit es auch ja richtig schön bunt ist wie das lärmende Leben ringsherum…!
Doch auf den undingt weiter auszubauenden Sitzungs-Katholizismus kommt nach Professoren-Wunsch noch mehr Arbeit zu. Natürlich sollen die Gemeinden auch bei der Entscheidung über den richtigen Bischof und den richtigen Pfarrer für ihren Ort mitwirken. Na, das wird ja prima! – Ohnehin beteiligen sich etwa nur 20 %
an den bisherigen Pfarrgemeinderatswahlen. Das muss natürlich anders werden. Da wird Wahlkampf der Kandidaten geführt, da wird die Presse mobil gemacht und in hitzigen öffentlichen Diskussionen über die Qualitäten der Bewerber gestritten. Suuuuper-Idee, wirklich! (Für Besetzungsverfahren bei Professoren-Stellen möchte man das vermutlich nicht ganz so gerne haben…)
Liebe Professorinnen und Professoren! - Ihre Denkschrift erblickt zwar im Karneval das Licht der Welt, aber zum Lachen ist mir dabei nicht zumute! Und die weitere ergänzende Erklärung Ihres Verant-
wortlichen aus dem Redaktionsteam der „Süddeutschen Zeitung“ gegenüber ist wohl auch nicht gerade ultragenial: „Seit 22 Jahren habe es keinen vergleichbaren Aufstand der Theologen mehr gegeben“ (seit der „Kölner Erklärung“ von 1989 gegen die Ent-
scheidung des Papstes, Kardinal Meisner zum Kölner Erzbischof zu machen). - Mit Verlaub: Auf diese Art Aufstände können wir durchaus mühelos verzichten!
Linkhinweise- ("Süddeutsche Zeitung"):
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23 Kommentare:
Meine Meinung zu diesem Kommentar
Leider ist diese Art von Kommentar nicht zielführend, denn er setzt sich nicht mit den Inhalten des Memorandums auseinander; gleichfalls wird mit etwas Polemik versucht, von den tatsächlich bestehenden Missständen in der Katholischen Kirche abgelenkt oder diese verharmlost. Ein Beispiel: wenn im Kommentar darauf verwiesen wird, dass nur 20% der Pfarrgemeinde an der Wahl des Pfarrgemeinderats teilnehmen, wird daraus geschlossen, dass es keinen Sinn mache demokratische Wahlen zu haben. Hätte der Pfarrgemeinderat auch nur eine entscheidende Funktion innerhalb der Gemeinde, er darf ja nur beraten, dann würden sich tatsächlich mehr Mitglieder der Pfarrgemeinde bewerben. Natürlich ist es nötig, dass die Menschen die Menschen wählen können, die auf Zeit ein Amt übernehmen. Das ist immer noch besser, als eine ungeliebte Person hinnehmen zu müssen.
Die Veröffentlichung des Memorandum der TheologInnen ist zeitlich hervorragend gewählt; mit genügend Abstand zum öffentlich werden des Missbrauchs von Kindern in der Kirche, damit die Leitung genügend Zeit hatte zu zeigen, ob sie Lösungen finden kann; und genügend Zeit um das Memorandum zu diskutieren, wenn der Papst in Deutschland ist.
MfG
Salomon
Nirgendwo habe ich geschrieben, dass PGR-Wahlen keinen Sinn machen. Es beteiligen sich eben nur knapp 20 %. Sicher werden es mehr, wenn Kandidaten für das Pfarreramt gegeneinander antreten und Wahlkampf machen. In der Evangelischen Kirche haben wir viele der Forderungen längst erfüllt, aber noch mehr Probleme als bei den Katholiken: katastrophaler Gottesdienstbesuch, hohe Scheidungsraten der Pfarrer, immer weniger Bewerber für das Pfarreramt usw.
Ich finde auch, dass hier zuviel Polemik herrscht! Warum so zynisch? Die Kirche erntet was sie saet! Ich bin Theologin und finde, dass im Schreiben gute Worte benutzt werden und endlich eine vollstaendige Liste erstellt wurde, die ALLE Menschen lesen koennen. Ein 40 seitiges Dokument in Kirchensprache haette wieder nur die Falschen oder die Haelfte der Christen erreicht! Ein Bravo an alle mutigen Unterzeichner! PS: Predigtgaertner: Deine Uebersetzungen sind falsch und einseitig!
Mit wem wollen die Professoren denn in Dialog treten? Mit allen Menschen oder mit den Menschen in der Kirche? Und die sind gar nicht so dumm, dass man sie mit Schlagworten ohne Begründung überschütten muss, nach dem Motto: Wir brauchen verheiratete Priester, aber warum, das können wir auch nicht so genau sagen.
Meine Übersetzungen sind nicht falsch, aber eine einseitige Entgegnung auf einen einseitigen Aufruf.
Die anonyme Theologin meint, die Unterzeichner seien mutig. Was soll denn daran mutig sein? Mutig sind die Christen, die wirklich für ihren Glauben den Kopf hinhalten, manchmal leider ganz wortwörtlich zu nehmen.
Schauen wir uns mutige Unterzeichner mal näher an, z.B. den Freiburger Theologen Magnus Striet. Er kommt zu beachtlichen Erkenntnissen wie dieser:
"Das, was wir heute glauben können, was wir redlich nachvollziehen können, ist nicht mehr der Glaube, den Menschen vergangener Generationen gehabt haben. Es ist auch nicht der Glaube, den Jesus selbst gehabt hat, denn auch Jesus hat im Weltbild seiner Zeit existiert. Das heißt, wir brauchen einen viel dynamischeren Begriff von Offenbarung. Das muss immer wieder neu gedacht und kompatibel gemacht werden mit dem Wissen der Welt. Es muss relativiert und historisiert werden und es muss neu darüber nachgedacht werden, was heutzutage noch zu glauben ist."
Das sehe ich ein: Um so etwas von sich zu geben, da braucht man Mut. Bei solch einer Einstellung sollte aber auch genügend Mut zum zweiten Schritt da sein, sich vom Professorenposten zu verabschieden.
Also jetzt mal so ganz unter uns: Wenn jemand in Dialog treten will, geht er dann als erstes an die Presse, damit der Gegenüber nur ja recht angesäuert ist?
Wenn einem wirklich an einem guten Gespräch gelegen ist, macht man das ganz bestimmt nicht über öffentlichen Druck. Oder teilen Sie Ihrem Ehepartner über Leserbriefe in der örtlichen Zeitung mit, worüber Sie mit ihm/ihr zu sprechen wünschen?
Mit der gewählten Methode haben die Unterzeichner mehr über sich selbst und ihre Motive verraten, als ihnen lieb sein dürfte.
Christlich ist so etwas jedenfalls nicht, Themen, die "innerfamiliär" zu besprechen sind, ans Licht der sensationsgierigen antikirchlichen Öffentlichkeit zu zerren.
Das Memorandum soll, folgt man dem Wortsinn, zum Nachdenken aufrufen. Ein Text von über 40 Seiten ist für einen Anfang einer Diskussion vollkommen überzogen.
Natürlich ist es ein mutiger Schritt der Theologen, denn die Kath. Kirche kann ihnen jederzeit das "nihil obstat" entziehen und dann ist es vorbei mit der Lehre an der Uni; siehe Hans Küng. Was die Anmerkung zu Prof. Striet angeht, so kann man nur sagen, dass ein Zitat ohne jegliche Kontext alles oder eben auch nichts belegt. Prof. Striet steht für ein ziemlich kluges und inteligentes Nachdenken über Gott und sein Evangelium.
Die angeführten Punkte, die im Memorandum angeführt werden, können die kath. Kirche wieder in die Position bringen, den öffentlich Diskurs über eine sinnvolle Lebensgestaltung mitzugestalten.
Beiden großen Volkskirchen fehlt es an Rückhalt, weil sie nicht mehr die Sprache des Volkes sprechen und in alten Denkmustern verhaftet sind, nur weil sie Glauben, dass sie wahre Lehre bewahren müssen. Der Gottesdienstbesuch an sich sagt doch Null aus, ob ein Mensch Christ ist oder christlich lebt. Das Leben belegt den Glauben und nicht der zu Routine erstarrte Ritus.
Der Pfarrgemeinderat sollte als das bezeichnet werden, was er ist: eine pseudo-demokratische Veranstaltung; zwar frei gewählt, aber ohne Einfluss auf die Leitung der Gemeinde. Immer noch entscheidet der Pfarrer völlig alleine, was in der Gemeinde passiert.
Die Kath Kirche ist eine absolute Monarchie und mit Weißrussland der einzige Staat, der nicht die europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben hat.
Salomon
Noch ein ganz kurzer Kommentar zu dem Beitrag "Jetz mal so ganz unter uns"...
Interne Gespräche sind undemokratisch und schließen die enfachen Leute aus. Natürlich muss alles offen besprochen, was die Kirche angeht, denn sie will ja keine Geheimorganisation sein.
Es gibt keine sensationsgierige kirchenfeindliche Öffentlichkeit; das ist eine seltsame Theorie...
MfG
Salomon
Die polemische und höhnische "Predigt" als Antwort auf das Theologen/innen-Schreiben ist so widerwärtig und primitiv, wie man es leider allzu oft in Fundamentalistenmeinungen findet.
Ein herzliches Willkommen an die Fraktion der "PUBLIK-FORUM"-Leser, die gerade dutzendweise auf meine Seite klicken! Das erklärt natürlich auch die Fundamentalistenmeinungen.
Lieber Herr Eutebach, lassen Sie sich durch gewisse Kommentarschreiber nicht entmutigen. Ich finde Ihre kurze Entgegnung vorbildlich. Sie machen Sich ernsthaft Gedanken darüber, wie der Glaube auch noch im 21. Jahrhundert gelehrt, gelebt und verbreitet wird. Danke!
Guten Morgen!
Wenn ich mir diese Diskussion unter uns Christen hier anschaue, dann wundert es doch nicht, dass sich auch auf den anderen Ebenen die Geister Scheiden. Aber man muss sich doch fragen: Was ist in Christi Sinn das Richtige? Wo weht der Heilige Geist? Was will ein Vater für seine Kinder wirklich? Gibt es ehrliche Antworten darauf? Ohne Machtanfagen und Traditionsgetue? Offen sein für Gott und sein Paradox ...
Ernsthaftes Reden ist von Nöten!
Die Theologin
Die Forderungen der Professoren sind so zeitlos originell, dass sie schon seit Jahren auf der Bartwickelmaschine laufen.
Diese Damen und Herren, die da ihrer eigenen Mutter - der Mutter Kirche - da so kräftig und öffentlich ans Schienbein treten, werden dafür Rechenschaft ablegen müssen.
Guten Morgen.
Ist es nicht seltsam, dass immer wieder auf die Metaphorik "Eltern-Kind" verwiesen wird? Die MUTTER Kirche; Gott der VATER....
Könnten sich die Christen sich endlich von dieser Metaphorik und die ihr zugrundeliegenden Denkweise lösen und erwachsen werden; ganz so wie sie es in ihrem normalen Leben auch sind, oder rennen diese Leute immer noch zu Mama und Papa, wenn sie ein Problem haben????
Wie wäre es, wenn hier endlich mal auf Inhalte eingegangen werden??? Z.B. der Pflichtzöllibat. Was für eine schreckliche Erfindung des Mittelaters; kein tatsächlicher Glaubensinhalt ... und trotzdem wird auf ihm beharrt ohne Ende. Wie leicht das mit dem Pflichtzöllibat geht, hat uns der Papst Benidikt xvi vorgemacht, als er die anglikanischen Bischöfe aufgenommen hat... die leben nach wie vor mit ihren Ehefrauen zusammen... was sich da die katholischen Priester dabei denken... warum geht es bei "Überläufern" der Anglikanischen Kirche und nicht bei der "Stammbesatzung"???
Wie wäre es, wenn dazu mal einer was schreiben würde???
Schönen Sonntag
Salomon
@ Salomon
Ja, Du hast Recht. Der Pflichtzöllibat ist unmenschlich und out-of-date! Ich kenne zu viele Priester die aus Einsamkeit depressiv und Alkoholiker geworden sind! Die Kirche muss doch heute nicht mehr darauf aus sein, dass Priester sich nicht fortpflanzen, nur damit das Geld und Erbe zusammengehalten wird! Einer der Gründe, warum es überhaupt soweit kam! Und dann die Doppelmoral doch heimlich Alimente bis zu drei Kindern zu zahlen ... Das muss doch nicht sein! Einige, vielleicht alle, Apostel und Jünger waren doch auch verheiratet!!! Meiner Meinung nach gibt es keine guten Gründe den Pflichtzölibat aufrechtzuerhalten.
Und dann mein Lieblingsthema: Frauenpriestertum! Theologisch gibt es keine standfesten Argumente es nicht einzuführen! Die Jünger, die von Jesus ausgesandt und beauftragt wurden - worauf das Priestertum zurückgeführt wird - waren 12 MÄNNLICHE JUDEN. 3 Merkmale. Zwei davon wurden in der Entwicklung der Kirche fallengelassen: es sind mehr als 12 und nicht nur Juden ... nur am 'MÄNNLICH' wird noch festgehalten. In meinen Augen ein falscher Ansatz! Da es Jesus bestimmt nicht um 12 MANNLICHE JUDEN ging ...
MFG, die Theologin
Ich kenne verheiratete evangelische Pfarrer, die alkoholkrank und depressiv geworden sind. Wenn das mal kein Argument GEGEN die Ehe von Pfarrern ist...!
Zum Thema Doppelmoral: Da gibt es Leute, die auf die Kirche schimpfen und dann doch als Theologen ihr Geld von ihr einstreichen (und zwar nicht zu knapp). Wie wäre es da mit mehr Konsequenz?
Lieber Predigtgärtner,
1. Habe ich das Argument 'Einsamkeit' angebracht. Die evangelischen Pfarrer trinken bestimmt aus einem anderen Grund (dazu komme ich gleich). Die Isolation und Einsamkeit, die Menschen hier mit dem Pflichtzöllibat auferlegt wird, ist in meinen Augen unnötig und menschenverachtend. Jesus hat doch auch einen Kreis Menschen um sich gehabt. So wie etwa Ordensbrüder, die sind ja auch nicht allein. Aber weltliche Pfarrer sind de facto allein in diesen grossen Pfarrhäusern!
2. Wenn wir hier schon die evangelischen Pfarrer mit hineinziehen ... also wenn diese trinken, dann wohl eher weil etwas IN der Ehe schiefläuft (einer von vielen möglichen Gründen), und dann muss das Argument gegen jegliche Form der Ehe angewandt werden: EHE MACHT ALKOHOLKRANK!? Dann lassen wir es am Besten ganz??
Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch nicht gemacht ist um allein zu sein (was ja übrigens schon in Genesis steht).
3. Wenn Sie mich mit Ihrem 'Theologen auf die Kirche schimpfen' meinen, dann möchte ich dazu 2 Dinge sagen: Erstens schimpfe ich nicht auf die Kirche, sondern kritisiere sichtbare Misstände, weil ich um ihr Wohl und ihre Zukunft besorgt bin. Und Zweitens arbeite ich nicht für die Kirche, kriege also kein Geld von ihr. Zufrieden?
MFG, die Theologin
Ganz ehrlich - ich frage mich ernsthaft: Worum geht es hier? Im Memorandum wird von Befreiung und notwendigem Aufbruch geschrieben. Befreiung wovon? Aufbruch wohin?
Eine Befreiung vom Taufscheinchristentum, dass sich immer weiter ausbreitet, weil die kirchlichen Amtsträger viel zu oft in der Verkündigung versagen! Viele Christen sind stumm geworden, können nicht mehr über ihren Glauben reden, weil sie ihn nicht mehr wirklich kennen. DAS ist wirklich ein ernsthaftes Problem, das dringend angegangen werden muss. Allerdings spielt es dafür keine Rolle, ob der Priester nun zölibatär lebt oder nicht, ob er vom Volk gewählt wird oder nicht und dgl.
Im Memorandum werden viele Forderungen gestellt und leider nicht eine einzige davon begründet. Für eine offene Diskussion wäre aber genau das notwendig, zu wissen, worauf sich der jeweilige Standpunkt gründet.
Sicher sind in den vergangenen Jahren innerkirchliche Missstände entstanden, die aufzuklären und aufzuarbeiten sind. Doch sollte man dabei nicht nur Symptome möglichst schnell beseitigen (z.B. Priestermangel durch Ordination verheirateter und Frauen), sondern sich um die eigentlichen Ursachen kümmern! Wo nicht mehr der katholische Glaube verkündigt wird, da beginnt er zu verwässern, schal zu werden, schleichen sich Einfallstore für den Geist Satans ein!
Da kann die Sünde innerhalb der Kirche Fuß fassen.
Aufschreien müssen wir in Bezug auf PID, Sterbehilfe, die Verletzung der Menschenwürde. Doch da herrscht im Ganzes zuviel Schweigen. DAS wäre ein Memorandum wert.
Allerdings ist dies Thema wohl zu brisant, um sich als Theologe damit einer säkularen Öffentlichkeit entgegen zustellen?!
Eine Öffentlichkeit übrigens, die sich anmaßt das Christentum als historisch überholte Lebensform einerseits zu belächeln und andererseits aber vollmundige Forderungen in Richtung demokratischer Öffnung zu stellen.
Wir sollten wieder lernen, unsere Ohren und Herzen für den Heiligen Geist zu öffnen. Dann werden wir auch die notwendigen Antworten für unsere Zeit bekommen.
von Herzen Christin
Handelt es sich bezüglich der in der katholischen Kirche verweigerten Frauenordination vielleicht gar um ein Komplott?
Jesus selbst hatte Jüngerinnen, die teils wohlhabend, seine Arbeit tatkräftig unterstützen (z.B. Martha). Aber -offenbar unter Einfluss der römischen Kurie- hat er sie trotzdem nicht ins Apostelkollegium aufgenommen, sondern nur Männer.
Unerhört, oder...?
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Liebe Leserinnen und Leser!
Herzlichen Dank für Ihre Interesse und Ihre
Mitwirkung. Bei Durchsicht der Kommentare komme ich zu der Einschätzung, dass alle Seiten zu Wort gekommen sind und beende hiermit die Kommentare hierzu. Weitere werden also nicht veröffentlicht.
Gottes Segen allen!
Ich gehe sehr gerne zu den Treffen der Oldtimer Automobilisten. Aber für meine täglichen Verkehrsprobleme sind sie ohne Belang.
Also meine Bitte an die katholischen Oldtimer, laßt uns doch christliche Fortbewegungsmittel für die heutigen Strassenverhältnisse /Modell Strieth?) suchen.
Ihr dürft von uns aus weiterhin gerne Eure christlichen Oldtimertreffen pflegen. Ich werde gelegentlich auch mal vorbeischauen und wir halten Euch unsererseits gerne ein neueres Modell bereit, falls ihr doch mal umssteigen
wollt.
Ist das nich ein fairer Vorschlag?
Übrigens glaubten schon die ersten christlichen Gemeinden zwar dasselbe aber in sehr unterschiedlicher Form!!!!
Eduard
In m e i n e m Blog werden alle Kommentare veröffentlicht, es sei denn, sie sind beleidigend oder gesetzteswidrig. Manche Blogbetreiber, die sich modern geben, unterschlagen dagegen kritische Stimmen...!
Unser Oldtimer hat sogar eine Typbezeichnung: "Jesus Christus". Das vermeintlich moderne Fortbewegungsmittel "street" heißt auf gut Deutsch: Trabbi oder Trabant.
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