Die Kanaaniter waren in den Augen der frommen Juden damals so etwas wie Menschen zweiter Klasse.
Weil die Kanaaniter den jüdischen Glauben ablehnten und stattdessen unter anderem merkwürdige Rituale pflegten und Fruchtbarkeitsgötter verehrten, machte jeder anständige Jude einen großen Bogen um sie.
Den direkten Kontakt mit ihnen vermied man, wo es nur ging. Man munkelte sogar, dass diese Heiden allerlei Geister-
beschwörung betrieben, also alles sehr dubios. In der täglichen Praxis hatte man sich aber irgendwie miteinander arrangiert. Jeder wusste, was der andere von ihm dachte. Gewalttätige Auseinandersetzungen gab es nur selten.
Jetzt erst sind wir mitten im heutigen Evangelium angekommen: Jesus und seine Jünger konnten also durch ihr Ausweichen in dieses Gebiet in aller Ruhe und vor allem unerkannt neue Kraft sammeln. So jedenfalls war ihr Plan, eigentlich ein cleveres Manöver, so wie Prominente heute auch schon mal weit weg vom Trubel untertauchen.
Doch die Ruhe ist für Jesus die Ruhe vor dem Sturm. Und dieser Sturm nähert sich ihnen in Form einer verzweifelten Mutter, die laut schreiend hinter ihnen her rennt. Offenbar hat sie Jesus erkannt. Wie das möglich war, erfahren wir leider nicht. Vielleicht war sie in letzter Zeit auch mal kurz im Nachbarland, wo sie ihn zu Gesicht bekommen hat.
Wir haben gehört, dass diese Frau ruft bzw. schreit. Das ist allerdings sehr harmlos übersetzt. Was die Frau da tatsächlich veranstaltet, ist ein Mordsgezeter. Der griechische Ausdruck „ekrazein“ bedeutet nämlich ein schrilles Lärmen, ein anhalten-
des Schreien. Das geht durch und durch.
Die Jünger Jesu sind sehr beunruhigt und gereizt deswegen. Was ist, wenn die Frau durch ihr aufdringliches Verhalten noch mehr Leute auf die jüdischen Besucher aufmerksam macht?
Bis jetzt ist zwar niemand sonst zu sehen, aber wer weiß. Vielleicht ist das Ganze sogar eine Falle der Kanaaniter?
Bald schon können die Jünger hören, warum diese Frau so erbärmlich schreit. Sie ist wohl völlig am Ende. Ein Ehemann ist weit und breit nicht zu sehen. Da ist es der Mut der Verzweiflung, dass sie als Frau mitten am Tag diese Fremden anspricht. So etwas tut man zu jener Zeit eigentlich nicht als Frau. Und schon gar nicht in diesem unmöglichen Ton - einfach skandalös ist das!
So fertig, wie diese Frau ist, hat sie aber nichts mehr nach Männer- und Frauen-
rollen zu fragen. Sie ist ohnehin mutterseelenallein mit der zentnerschwerem Last ihres Problems. Es geht um ihre Tochter, wahrschein-
lich um ihre einzige Tochter. Es geht ihr um das Liebste in der Welt, was sie hat. Jede Mutter kann ihr nachfühlen, dass sie nun wie eine Löwin kämpft. Ihre geliebte Tochter ist schwer erkrankt. Wie Jesus ihrem Geschrei entnehmen kann, wird die Tochter von einem Dämon gequält. Was es genau ist, wissen wir nicht.
Ist es eine schwere psychische Erkrankung? Ist die Tochter in seelische Abhängigkeit von irgendwelchen Geisterbeschwörun-
gen geraten?
Jedenfalls macht die Krankheit das Leben der Tochter und damit auch das Leben der Mutter zur Hölle. Es ist eine tägliche, nicht enden wollende Qual, aus der man nicht entrinnen kann. Die Krankheit hat beide fest im Griff. Wahrscheinlich hat die Mutter schon alle möglichen Heiler der Gegend aufgesucht. Niemand konnte die Tochter aus ihrem elenden seelischen Gefängnis befreien. Die Mutter wird dafür ihr letztes Geld geopfert haben, doch alles war vergebens. Sie selbst ist jetzt nur noch ein einzi-
ger Schrei, ein Nervenbündel, einfach völlig fertig.
Nun verstehen wir, warum diese heidnische Frau dem Juden Jesus hinterher rennt. Sie hat blitzschnell die außerordentliche Lage begriffen: Das ist doch dieser Wunder-Rabbi, von dem viele sagen, er sei wirklich der Sohn Gottes! - Dass der sich hierher verirrt – das ist ein völlig unerwartetes Geschenk des Himmels für mich!
Dass mir das aber passiert – das ist jetzt mein Sechser im Lotto!
Die Frau fackelt nicht lange. Sie schreit aus Leibeskräften! Jetzt oder nie! Es lohnt sich, genau hinzuhören, was sie da schreit: „Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.“
Diese heidnische Frau ruft nicht einfach nach Hilfe. Schon mit ihrem Ruf signalisiert sie, dass sie genau weiß, wer dieser Heiler ist: „Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids!“
Sie spricht Jesus ganz korrekt und formvollendet in biblischer Sprechweise als den Herrn an, als den Erlöser und Sohn Gottes, der aus dem Stamme Davids kommt. Im Gottesdienst beten wir heute noch so: „Herr, erbarme dich!“
Diese fremde Frau tut also, zu was die gebildeten Schriftgelehr-
ten seines eigenen Volkes nicht fähig waren: Sie legt ein kurzes öffentliches Glaubensbekenntnis ab. Ja, ich bekenne es, dass du der Sohn Gottes bist!
Sie hat offenbar absolutes Vertrauen zu ihm und ist sich sicher, dass er ihr helfen kann. Mit ihrem gewagten Auftritt riskiert sie schließlich, sich vor ihren eigenen Landsleuten endgültig lächer-
lich zu machen, wenn das schiefgeht. Ausgerechnet einen Juden bittet sie so lauthals um Hilfe. Damit kann sie sich bis auf die Knochen blamieren und ist dann endgültig unten durch…
Jesus aber reagiert anders als erwartet. Er tut einfach so, als überhöre er ihr Rufen. Absolut keine Reaktion. Was der Grund für diese Sturheit ist, erfahren wir kurz darauf: „Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Befrei sie von ihrer Sorge, denn sie schreit hinter uns her. Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“
Die Jünger halten es jetzt nicht mehr aus. Sie flehen Jesus an, der Frau doch endlich zu helfen. Ihr Motiv ist allerdings egois-
tisch: Jesus soll die Frau endlich abfertigen; sie wollen schließlich ihre Ruhe haben!
Die Reaktion Jesu fällt jedoch anders aus als erhofft. Er erklärt ihnen, die Frau falle gewissermaßen nicht in seinen Zuständig-
keitsbereich. Er selbst habe sich nur um die verlorenen Schafe des Hauses Israel zu kümmern.
Das bestürzt uns auf den ersten Blick. So kennen wir Jesus doch gar nicht! - Die Evangelien sind schließlich voll davon, wie Jesus geholfen und geheilt hat. Ist Jesus wirklich nur zuständig für die Juden? Ist das wie in einer Anliegerstraße: Fremde sollen hier nicht rein, nur die Leute, die dort leben?
Zuerst einmal ist es korrekt, dass ein jüdischer Rabbi nicht ohne weiteres mit einer Heidin spricht. Das gehört sich eigentlich überhaupt nicht. Doch das Problem sitzt natürlich tiefer.
Ein moderner Unternehmensberater würde wahrscheinlich begeistert vermerken: Jesus will eindeutige Prioritäten setzen. Man nennt das heute das Kerngeschäft. Man soll sich unter-
nehmerisch nicht verzetteln. Jesus will sich auf seinen eigent-
lichen Auftrag beschränken, als Jude für die Juden die Frohe Botschaft vom anbrechenden Reich Gottes zu verkünden. So hat es ihm schließlich sein Vater im Himmel aufgetragen. Sein eige-
nes Volk der Juden ist seine eigentliche und erste Zielgruppe, die er nie aus den Augen verlieren darf.
Mit seiner ablehnenden Haltung demonstriert Jesus zugleich auch, wie fest er auf dem Boden des Judentums steht. Aber auch in Israel hat er nicht flächendeckend das komplette Volk geheilt. Immer ging es ihm um die Setzung von Zeichen, von Zeichen für das anbrechende Reich Gottes.
So hart es im Einzelfall ist: Jesus fühlt sich hier schlicht und einfach nicht zuständig. Vielleicht ist er außerdem auch skeptisch, was die Tochter betrifft. Soll er wirklich jemand helfen, der statt an den lebendigen Gott wahrscheinlich an irgendwelche Götzen glaubt und nun hilflos in deren Fängen zappelt?
Macht es Sinn, ihr zu helfen, wenn sie Gott gar nicht als alleini-
gen Herrscher für ihr Leben anerkennt? - Der Fruchtbarkeitskult der Kanaaniter war schließlich jahrhundertelang eine Heraus-
forderung und Bedrohung für den Glauben des Nachbarvolkes Israel. Wenn schon die Schriftgelehrten der Juden ihn nicht begreifen wollen, wie dann die Tochter dieser Frau, die wahr-
scheinlich Götzen verehrt?
Hier spüren wir schon, wie sehr das heutige Evangelium auch uns selbst betrifft. Wir müssen uns immer wieder kritisch fragen, welches Bild wir uns von Jesus gemacht haben. Haben wir vielleicht ein etwas zu simples und kuscheliges Jesus-Bild?
Glauben wir, dass Jesus automatisch für uns zuständig ist, nur weil wir katholisch getauft sind?
Wir lernen heute, dass Gott auch Absagen erteilen kann.
Er ist kein Wunsch-Automat, der auf Zuruf und bei Bedarf Hilfe verspricht.
Doch das Evangelium belässt es nicht bei dieser Erkenntnis.
Die ungewöhnliche Begegnung geht noch weiter. Die Frau hört sehr wohl, was Jesus zu seinen Jüngern sagt. Mit ihr selbst hat er ja bisher überhaupt noch nicht gesprochen.
Sicher hätten viele von uns nach dieser ersten Erfahrung mit einem schon fast arrogant wirkenden Jesus die Sache aufge-
geben. Nicht so diese Frau!
Sie kann es sich nicht leisten, jetzt die beleidigte Leberwurst zu spielen. So leicht lässt sie sich nicht abwimmeln. Sie bleibt am Ball, statt davonzulaufen. Schnell nimmt sie einen neuen Anlauf, und zwar diesmal ganz frontal. Offenbar hat sie die Gruppe eingeholt und versperrt ihnen von vorne den Weg. Jetzt kann Jesus ihr nicht mehr ausweichen.
Im Evangelium heißt es: „Doch die Frau kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.“
Die Frau fällt also vor Jesus nieder. Sie wirft sich vor ihm in den Staub. Sie macht sich ganz klein, kleiner geht’s nicht. Und wieder ihre eindeutige Anrede mit dem Wort „Herr“. - Mit diesem Titel erkennt sie ihn also ausdrücklich als Messias an. Sie bittet interessanterweise auch nicht für ihre Tochter, sondern lenkt
Jesu Augenmerk ganz auf sie selbst: „Herr, hilf mir!“ - Es ist, als spüre sie instinktiv die Bedenken Jesu. Sie signalisiert ihm darum: Es geht um mich, um meine Not, um mich ganz konkret. Schau mich an, Jesus, und schau auf meinen Glauben! Ich weiß, dass du allein mir helfen kannst, und ich bitte dich inständig und von ganzem Herzen darum!
Jetzt ist es endlich so weit. Sie hat mit ihrer Hartnäckigkeit etwas erreicht. Jesus bleibt stehen und spricht mit ihr. Er weicht ihr nicht aus. Der jüdische Rabbi hat sie als Gesprächspartner erst einmal akzeptiert. Was er ihr zu sagen hat, ist allerdings weniger erfreulich: „Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.“
Ja, wir haben richtig gehört. Spätestens hier dürfte auch heute und bei uns jedes idyllische Jesus-Bild sein Ende finden. Mit seiner harten Formulierung bestätigt Jesus nochmals, dass er sich in erster Linie zum Volk Israel gesandt weiß. Sein Auftrag ist es, diesen Kindern Gottes seine besondere Nahrung zu geben, das Brot des Wortes.
Dafür setzt er all seine Kraft ein, und davon darf ihn nichts in der Welt abhalten. Jesus fühlt sich ganz gehorsam an diesen Auftrag des Vaters gebunden. Er geht nicht zu den Römern, er geht nicht zu den Griechen, und er geht auch nicht zu den Heiden der Nachbarschaft. Er hat einen klaren Auftrag. Nichts darf ihn davon ablenken. Als Petrus ihn später vom Weg des Leidens abbringen wollte, hat er ihn bitterböse zurechtgewiesen.
Wenn Jesus die Nachbarvölker als „Hunde“ bezeichnet, ist das nicht so schockierend, wie wir das heute verstehen.
Dieser Ausdruck war im Volk Israel damals nämlich der geläufige Begriff für alle Heiden. Man sagte „Hunde“, und jeder wusste, was gemeint war. Interessanterweise gibt es die „Kanaanhunde“ als Rasse wirklich. Sie sind halb wilde, intelligente, aber vorsichtige Hunde, immer in der Nähe des Menschen lebend. Hunde schütz-
ten Haus und Hof, und natürlich bekamen sie Brocken vom Tisch ihrer Herren zugeworfen. Ebenso selbstverständlich war, dass beim Essen erst die Menschen dran waren, und danach be-
kamen die Hunde ihren Teil. Sie durften nur das bekommen, was man selbst nicht mehr benötigte.
Nun sollte bei jener Frau das Maß doch wohl voll sein, denken wir schnell. Jesus lässt sie schließlich einfach mit dem Hinweis abblitzen, das Brot dürfe seinem Volk nicht weggenommen werden. Mit anderen Worten: Ich kann mich auch nicht zerteilen. Wenn ich dir jetzt helfe, wird das schnell zum Präzedenzfall.
Das heißt, andere Heiden werden sich darauf berufen: Dieser Frau hast du ja auch geholfen…!
Wir erleben Jesus hier in einer richtigen Zwickmühle. Die Frau spürt, wie er mit sich ringt. Deshalb gibt sie auch nicht auf. Sie protestiert auch nicht gegen die harten Worte. Im Gegenteil:
Die Frau zeigt sich sehr geschickt in der Gesprächsführung,
denn sie bestätigt Jesus ausdrücklich: „Ja, du hast recht, Herr!“
Sie akzeptiert die Spielregeln: Natürlich verstehe ich dein Anliegen, Herr! Ich kann das gut nachvollziehen. Ich laufe auch nicht empört davon und ich schreibe auch keinen bösen Leserbrief an die Zeitung! Nein, Herr, ich bestätige dir, du hast vollkommen recht! Dein eigenes Volk geht vor. Meine große Not schmerzt mich furchtbar, aber ich weiß, dass ich keinerlei Ansprüche zu stellen habe. Ich lege es deshalb allein in deine Hand, wie du mit mir verfährst.
Sicher war Jesus einen Moment lang sprachlos. Diese Frau hat verstanden, was die Führer seines eigenen Volkes nicht ver-
stehen wollten oder konnten. Während jene meinen, Gott ganz sicher als Besitz in ihren Taschen zu haben, ist sich diese fremde Frau ihrer armen Situation voll bewusst. Sie weiß, dass sie mit leeren Händen vor ihm steht.
Die Frau nimmt wieder Jesu Argumentation auf: „Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brot-
resten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“ - Damit bestätigt sie Jesus, der offenbar sehr nachdenklich geworden ist: Ich nehme doch niemanden etwas weg! Ich trete in Demut vor dich hin. Mir genügen die kleinen Abfälle, die von eurem Tisch herunterfallen. Erbarme dich doch bitte meiner und meiner armen Tochter!
Jesus ist von der Demut und dem Vertrauen dieser Frau über-
wältigt. Deshalb heißt es am Schluss des heutigen Evangeliums: „Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.“
Diese namenlose heidnische Frau wurde uns heute ausführlich vorgestellt. Der Evangelist Matthäus stellt sie uns als Beispiel vor. Mit ihrer unglaublichen Geduld hat sie Jesus schließlich überzeugt. Damit ist sie auch für uns ein Vorbild. Nicht die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk, sondern der persönliche Glaube der Frau wurde zum entscheidenden Punkt.
Das kann und soll sich also jeder hinter die Ohren schreiben: Bitte den Herrn , und dir wird gegeben werden! - Habe Vertrauen und Geduld, und lege dein Schicksal ebenso demütig wie diese Frau in Jesu Hände. Vor allem aber gib so wie diese Frau nicht vorschnell auf, wenn Du ihn bittest!
Predigt Karsten Spilling: „Verhandeln Sie mit Gott!“
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Predigt: Jesus hält ein Stopp-Schild hoch (pdf)
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Predigt Pfr. Dr. M. Leineweber (pdf)
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Predigt Pfr. Johannes Taig: „Anfechtung“
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Predigt Pfr. H. Kopton: „Jesus und die kanaanäische Frau“ (pdf)
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Predigt Dr. theol. Uwe Czubatynski: „Böse Geister“
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Leseprobe Wort-Gottes-Feiern zum 20. So. A
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Predigt Dekan Uli Seegenschmiedt: “Hartnäckigkeit zahl sich aus” (pdf) >> BITTE KLICKEN !
Ein Schotte möchte eine Todesanzeige für seine gerade verstorbene Frau aufgeben. Klar, dass er auch da sparen will. Sein Text lautet deshalb nur: „Sarah Winter ist tot.“ – Die Dame bei der Anzeigenannahme macht ihn darauf aufmerksam, dass es für bis zu 10 Wörtern einen Einheitspreis gibt. Nach kurzem Überlegen reicht er das Formular mit dem geänderten Text ein: „Sarah Winter ist tot. Gepflegter Opel Kombi günstig zu verkaufen.“
Ein höflicher Lastwagenfahrer ruft von unterwegs seinen Chef an: „Chef, mir ist leider gerade der rechte Außenspiegel kaputt-
gegangen.“ – „Ach, das ist doch nicht tragisch. Ist es denn nur das Glas oder auch die Halterung?“ – Nach einer kurzen Pause: „Weiß ich noch nicht genau, Chef, der Lastwagen liegt noch drauf…!“
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