18.08.2011

Da muss man sich noch auf allerhand gefasst machen: Der Weltjugendtag und die Medien...

(Fortsetzung)

Der 24-jährige fromme „erzkatholische“ Student aus Mexiko hatte im Internet ein „Massaker“ unter den Papst-Gegnern angekündigt und wurde gottseidank von der Polizei rechtzeitig aus dem Ver-
kehr gezogen. Glaubt man den aufgeblähten Berichten, stand ein großer Chemie-Anschlag auf die protestierenden Papstkritiker unmittelbar bevor. Vergleiche mit dem Norwegen-Attentäter wurden schnell gezogen.
Das Problem ist nur, dass von den meisten Medien auch da nicht genauer hingesehen und nachgehakt wurde. Einer übernimmt hastig die Meldung des anderen, und fertig. - Die Polizei hingegen hat erklärt,
dass „es keine Hinweise auf eine reale Bedrohung gibt“ (vgl. Linktipps).
Wie denn auch, darf man fragen, wenn zwar ein Laptop und Notizbücher mit chemischen Anmerkungen (ganz erstaunlich bei einem Chemie-Studenten, oder?) gefunden wurden, aber selbst Polizei-Experten erst mal prüfen müssen, ob die Aufzeichnungen etwas mit einem möglichen Bombenbau zu tun haben könnten.
Und da gibt es im Unterschied zu Norwegen noch ein klitze-
kleines Problem: Der junge Mann, der wohl nur Aufmerksamkeit erregen und Angst verbreiten wollte, verfügte über keinerlei Chemikalien, wie die Polizei berichtete.
Aber wen in den Massenmedien stört so etwas schon…?
Das jedenfalls lässt für die übliche Berichterstattung über den WJT und den heute eintreffenden Papst nicht unbedingt viel Gutes erwarten…

Viel Medien-Wind um Attentäter
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Bombenbau ganz ohne Chemikalien?
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LinkEinige beeindruckende Zahlen vom WJT
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Mitreißendes Video: Besuch im WJT-Büro
Quelle ist dieser Blogger-Kollege
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Limburger WJT-Pilger: Glauben mit allen Sinnen
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2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wenn Menschenleben in Gefahr sind, muss die Polizei handeln. Sie sollten das nicht verniedlichen!

Der Predigtgärtner hat gesagt…

Nirgendwo habe ich mich gegen das entschiedene Handeln der Polizei ausgesprochen!
Meine Kritik setzt ausschließlich bei den Medienvertretern an, die Ungeprüftes aufbauschen.

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