Sowohl ein Psychologie- wie auch ein Jurastudium brach er ab und schlug sich jahrelang irgendwie durch, bis er seinen Traum-
beruf Reiseschriftsteller entdeckte. Sein Buch jedenfalls ist, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, ein „beeindruckender, ja betäubender Amoklauf“ gegen die in Altötting hochangesehene Devotionalien-Großhändler-Familie, die laut Autor „Gebets-
mühlen-Schrott“ verkaufte.
Sein „Pamphlet von tsunamihafter Blindwütigkeit“ ist seiner Schwester interessanterweise noch nicht bekannt, doch offenbar hat sie in manchem eine andere Sicht auf den Vater und hätte
„es lieber gesehen, wenn er auf die Geschichte verzichtet hätte“ („Süddeutsche“).
unterricht zu verarbeiten. Achtmal habe er gar versucht, seinen Vater zu töten, erklärt er der „Passauer Neuen Presse“.
Im gleichen Interview rechnet er wie im Buch mit den Bürgern seines Heimatortes ab, sie seien „Schafsvolk, wimmernd, blö-
kend, schuldbeladen, verbuckelt…“, wie die ganze „erzkatho-
lische Scheinheiligkeit“.
Ob ich dieses neue Buch lesen werde? Ich vermute mal, dazu wird es eher nicht kommen. Auf eine gewisse Weise freilich tut mir der Autor von Herzen leid.
Interview mit „Passauer Neue Presse“: „Ich bin hier, um zu denunzieren“ >> BITTE KLICKEN !
„Nassauische Neue Presse“: „Es stinkt nach Katholizismus – Buch rechnet mit Altötting ab“ >> BITTE KLICKEN !
So bewirbt der Autor das Buch auf seiner Homepage
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„Süddeutsche Zeitung“: „Altötting, der Vorhof zur Hölle“
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„Augsburger Allgemeine“: „Buddha hat er bereits hinter sich“
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Die Seite des Piper-Verlages
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4 Kommentare:
Klar, dass ein solches qualitativ hochwertiges Buch auch beim kirchlichen WELTBILD-Verlag im Angebot ist. Das Geschäft geht eben vor...
Wenn dieser Mann wirklich 20 Jahre Therapie hinter sich hat, dann frage ich mich schon, was die eigentlich gebracht hat bei so viel Aggressivität. Klar, immer sind die anderen schuld, und alle Leute aus Altötting sind verklemmt und blöd - oder...?
Ich habe mir bei Ihren Linktipps das Foto dieses Mannes betrachtet. Es sagt viel über ihn aus. Meiner Meinung nach bestätigt auch seine ständige Reisetätigkeit, dass er eigentlich vor sich selbst auf der Flucht ist. Seine Vorwürfe gegenüber den Bürgern und Katholiken von Altötting sind absurd. Er sollte mal seine getönte Brille abnehmen.
Ich habe das Buch gelesen, und es hat mir sehr gut gefallen. Die Brutalität des Vaters ist ebenso erschreckend wie die prügelnden Religionslehrer und die Perversität mancher Priester.
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