19.08.2011

Vorsicht, Kirchendiebe unterwegs - geklaut wird einfach alles!

(Fortsetzung)

In der Regel sind da Profis am Werke, die ausschließlich von den relativ risikolosen Kirchendiebstählen leben. In den tagsüber offenen Kirchen sind ihre Erfolgschancen recht gut.
Allerdings gibt es auch da Ausnahmen. Eine besonders tragische erlebte ein Dieb in Mexiko, der mit dem Kopf in einem Fenstergitter hängenblieb und qualvoll erstickte.
Im allgemeinen ist die Erfolgsquote jedoch enorm. So wurde kürzlich witzigerweise ausgerechnet vor der Kirche „Maria zu den Ketten“ in Zell am Harmersbach eine 57-jährige Seriendiebin gefasst, die bei ca. 12.000 (!) Opferstock-Diebstählen mit einer besonderen Vorrichtung seit 1998 rund 250.000 Euro erbeutet hatte. Fast schon mit Stolz erzählte die arbeitslose Frau den Polizisten, pro Tag sei sie auf diese Weise auf bis zu 250 Euro gekommen.
Doch unter den Tätern gibt es auch solche, mit denen man eher weniger rechnen würde. Im Erzbistum Freiburg wurde der Rektor einer Hauptschule gefasst, der im Laufe mehrerer Jahre auf seinen Fischzügen über 400 sakrale Gegenstände aus Kirchen gestohlen hatte. Nun arbeitet die Polizei mühsam daran, die rechtmäßigen Besitzer zu ermitteln, denn offensichtlich wurden einige der Diebstähle bisher noch nicht bemerkt. Das Ordinariat hat inzwischen einen Foto-Katalog an die Kirchengemeinden verschickt…
Ganz eindeutig gibt es einen Schwarzmarkt für fast alles. Während manche besonders wertvollen Kunst-
gegenstände in den Kirchen inzwischen elektronisch gesichert sind, kümmern sich die Diebe um anderes, so etwa in Nord-
deutschland gar um Ringe, die Toten beigegeben wurden. Sogar Schädel wurden abgetrennt…
Um in aller Ruhe stehlen zu können, haben sich nervenstarke Diebe in Westfalen in einer Kirche einschließen lassen. Nach einem Konzert fehlen nun etliche Instrumente und eine Ver-
stärkeranlage mit Mischpult…
Dennoch ist das noch vergleichsweise harmlos: In Mexiko wurde kürzlich ein Priester überfallen, mit der Pistole bedroht und ge-
fesselt. So wechselten nicht nur zahlreiche sakrale Gegenstände den Besitzer, sondern auch die Brieftasche und das Auto des Priesters, das zum Abtransport des Diebesgutes dringend benötigt wurde.
Kirchengemeinden tun in heutiger Zeit also gut daran, sich frühzeitig Gedanken über Sicherheitsmaßnahmen zu machen!

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