So hatten etwa der Familienbund der Katholiken und mehrere Bischöfe ge-
fordert, „das unwürdige und beleidigende Schauspiel unverzüglich“ zu be-
enden. Weihnachten sei kein Konsumwettbewerb, dessen „Entscheidungsschlacht am Heiligen Abend geschlagen“ werde.
Die Bamberger Pastoralreferentin Melanie Zink hat gar – für sie selbst überraschend – eine Lawine bei „facebook“ losgetreten, indem sie einen Aufruf startete: „Weihnachten wird in der Krippe entschieden“. Binnen weniger Tage fanden sich Abertausende von Unterstützern im Internet.
Zwei Beispiele für die aktuellen Werbe-Spots des MediaMarktes:
Doch es gibt auch schon gelungene, informative Antworten darauf, wie z.B. diese:
- Hierher stammt die Abbildung "... in der Krippe entschieden"
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- Hier gibt's die obige Stern-Grafik als große jpg-Datei
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- Interview mit Melanie Zink bei Kath. Landjugend
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- Artikel in "DIE WELT" >> BITTE KLICKEN !
4 Kommentare:
Vielleicht hatten die Werbestrategien jenes Konzerns sogar mit Protest gerechnet, um noch mehr Aufmerksamkeit bei den potentiellen Käufern zu erzielen. Wäre es nicht klüger gewesen, wenn die Kritiker geschwiegen hätten?
Manche nennen das ein sogenanntes Totschlag-Argument. Es trifft letztlich auf so vieles zu und kann jede Kritik ersticken. Beispiel: Wäre es nicht besser, die Presse berichtete erst gar nicht über Abtreibungen, Vergewaltigungen, Missbrauch - dann würden andere nicht erst motiviert, so etwas auch zu versuchen.
Zitat Predigtgärtner: Manche nennen das ein sogenanntes Totschlag-Argument./Zitat
Ja, mit dem Argument Totschlagargument kann man alles ... aber lassen wir das; vielleicht wäre eine weniger martialische Gegenkampagne wirksamer gewesen.
Im Grunde ist schenken und beschenkt werden doch ein Grund zur Freude und wir sollten vielleicht mal daürber nachdenken, WARUM Weihnachten ein Grund zur Freude ist, an der wir dann, in der Form von Geschenken, auch unsere Liebsten teilhaben lassen wollen.
Ich beobachte in der letzten Ziet leider immer mehr einen völligen Overkill von Argumentation GEGEN das Freude-machen-mit-Geschenken.
Und dass manche Geschenke eben auch materiell wertvoller als andere sind und dass die Hersteller und Verkäufer dieser Geschenke daran verdienen, sollte doch in einer Religion, deren grösster Feind immer der Sozialismus und noch nie der Kapitalismus war, einsichtig sein.
Und wenn Sie den Umsatz und Gewinn dieser Leute bekritteln wollen; ein Volk von über achtzig Millonen Menschen kann eben schon etwas auf die Beine stellen.
Und wenn Sie bekritteln wollen, dass darüber die ursprüngliche Idee des Christfestes verloren geht: dafür war der MediaMarkt noch nie zuständig sondern genau wer? Richtig! Die römisch-katholische Kirche!
Und jetzt wünsche ich allen ein nachdenkliches drittes Advents-Wochenende.
Frank M.
Ja, ein nachdenkliches Wochenende wünsche ich Ihnen auch...!
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